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Zum Abschluss noch einmal zweistellig

Montag, 16. Februar 2009, 12:35 Uhr
Zum Abschluss der Vorrunde in der Eishockey-Regionalliga Nord machten es die Harzer Wölfe noch einmal zweistellig. Mit einem 10:2-Erfolg kehrte die ESC-Mannschaft vom Spiel beim Hamburger SV zurück. Nach Ende der Vorrunde können die Wölfe nun die beeindruckende Bilanz von 23 Siegen bei nur einer Niederlage vorweisen.

Noch mal zweistellig (Foto: Koch) Noch mal zweistellig (Foto: Koch)
Nur beim Bully auf Augenhöhe, ansonsten dominierten die Harzer Wölfe (weiß) beim Auswärtsspiel in Hamburg klar

Beim HSV machte es letztlich auch nichts aus, dass die Harzer nur mit einem kleinen Kader anreisen konnten. Alexander Deibert wurde geschont, er hatte am Freitag einen Schlag auf die Hand abbekommen. Zudem fehlten aus Arbeits- und Studiengründen Sören Krebs und Christian Schock. Die erste Formation bildeten daher Benjamin Schulz, Erik Pipp und Andreas Bippus. Die Umstellungen merkte man den Wölfen zu Beginn noch an, auch wenn sie bereits in dieser Phase die besseren Chancen hatten. Dennoch gingen zunächst die Gastgeber durch Jonathan Pein in Führung (7.). Mit einem trockenen Schuss markierte Schulz anschließend den Ausgleich (13.), Stefan Bilstein brachte die Wölfe erstmals in Front (16.).

In der sehr fairen Partie, es gab insgesamt nur 12 Strafminuten, schaffte der HSV zu Beginn des Mitteldrittels noch einmal den Ausgleich (23.). In der Folge waren allerdings nur noch die Harzer am Zug. Jeff Maronese traf aus der Kurzdistanz (27.), Bilstein mit einem sehenswerten Rückhandschuss in den Giebel (29.). Marc Garthe (32.) und Markus Schneider sorgten anschließend bis zur zweiten Pause für klare Verhältnisse.

Im Schlussdrittel setzte sich das muntere Toreschießen der Wölfe fort. Kaum zehn Sekunden waren bei einem Powerplay gespielt, da hatte Schulz schon zum 7:2 eingeschossen (43.). Mit einem Schuss von der blauen Linie erhöhte Maronese auf 8:2 (54.), ehe es in den Schlussminuten den beiden stärksten Wölfen vorbehalten war, jeweils ihren Hattrick zu komplettieren. Erst war Bilstein zum dritten Mal erfolgreich (59.), dann traf auch Schulz das dritte Mal ins Schwarze und stellte den zweistelligen Endstand von 10:2 her (60.).

„Das war eine klasse Leistung. Wir haben das getan, was wir tun wollten und wir haben diszipliniert gespielt“, war Wölfe-Trainer Bernd Wohlmann nach Spielschluss zufrieden.
Robert Koch
Autor: nnz

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