Gemeinsam geht es besser
Mittwoch, 11. Februar 2009, 18:32 Uhr
Nicht erst seit dem allseits propagierten Fachkräftemangel ist die Symbiose zwischen Wirtschaft und Schule für beide Seiten notwendig. Was einst – vor vielen, vielen Jahren als UTP begann, ist heute gemeinsames Anliegen von Politik und Wirtschaft.
Und so wurde denn auch die heutige Unternehmer-Veranstaltung der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen im Nordhäuser Bürgersaal von Landrat Joachim Claus (CDU) eröffnet. Der Kommunalpolitiker erinnerte an die Situation auf dem Ausbildungsmarkt in Nordthüringen, die auch mit der zweiten Wende auf dem Arbeitsmarkt zu vergleichen ist.
Danach stellte sich den Gästen der Unternehmer- und Fachkräfteservice in Thüringen vor. Elisabeth Wedler erläuterte Notwendigkeit, Zielgruppen sowie die Serviceleistungen des UfaS. Die Teamleiterin berichtete auch über die bisherigen Erfahrungen in Nordthüringen. So konnten zahlreiche Arbeitnehmer, die vor Jahren in den alten Bundesländern eine Arbeit gefunden hatten, dazu bewogen werden, in ihrer alten Heimat zu arbeiten. Die so genannten Rückkehrer wurden dabei umfangreich durch die Mitarbeiterinnen des Ufas begleitet. Im UfaS-Pool gibt es momentan 1886 Unternehmen mit 1440 Stellenangeboten. Denen stehen 3.800 Bewerber gegenüber.
Vertreter der Regelschule Niedersachswerfen stellten das gelebte Projekt Schule-Wirtschaft vor. Dabei bereiten sich die Regelschüler intensiv und gezielt auf die Berufswahl vor. Informationsveranstaltungen gehören da ebenso dazu wie Praktika in Firmen und Betrieben – berufsvorbereitender Unterricht wird das Fach genannt. Und das lohnt sich, die überwiegende Mehrheit der Regelschüler hat eine Ausbildungsstelle erhalten, bestätigte ein Mitarbeiter der Nordhäuser Arbeitsagentur, die ebenso zu den Partnern gehört wie das Regionalmanagement des Landkreises und die IHK.
Schulleiter Hans-Peter Köthe beschrieb den Unternehmern die Probleme des Bildungssystems, die mit dem Föderalismus verbunden sind. Unterschiedliche Lehrpläne, Lehrbücher und Stundentafeln sind da nur einige Beispiele.
Die Fachkräftesicherung stand im Mittelpunkt der Ausführungen von Udo Rockmann, dem Leiter des regionalen Service Centers der IHK in Nordhausen. Seit dem vergangenen Jahr würden in Nordthüringen geeignete Bewerber für spezielle Ausbildungsberufe fehlen. Dieser Trend wird sich in den vergangenen Jahren fortsetzen.
Erschwerend kommen die erschreckend hohe Abbrecher- und Durchfallerquote hinzu. Um dem entgegen zu wirken, hatte die IHK aufgerufen, Unternehmer in die Schulen zu schicken, um nicht nur ihre Firma vorzustellen, sondern auch die Anforderungen darzustellen, die heutzutage an eine moderne Ausbildung und an moderne Arbeitsplätze gestellt werden.
Den Vorträgen schlossen sich dann Gespräche zwischen den Unternehmern sowie Vertretern von Schulen und der Politik an.
Autor: nnzUnd so wurde denn auch die heutige Unternehmer-Veranstaltung der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen im Nordhäuser Bürgersaal von Landrat Joachim Claus (CDU) eröffnet. Der Kommunalpolitiker erinnerte an die Situation auf dem Ausbildungsmarkt in Nordthüringen, die auch mit der zweiten Wende auf dem Arbeitsmarkt zu vergleichen ist.
Danach stellte sich den Gästen der Unternehmer- und Fachkräfteservice in Thüringen vor. Elisabeth Wedler erläuterte Notwendigkeit, Zielgruppen sowie die Serviceleistungen des UfaS. Die Teamleiterin berichtete auch über die bisherigen Erfahrungen in Nordthüringen. So konnten zahlreiche Arbeitnehmer, die vor Jahren in den alten Bundesländern eine Arbeit gefunden hatten, dazu bewogen werden, in ihrer alten Heimat zu arbeiten. Die so genannten Rückkehrer wurden dabei umfangreich durch die Mitarbeiterinnen des Ufas begleitet. Im UfaS-Pool gibt es momentan 1886 Unternehmen mit 1440 Stellenangeboten. Denen stehen 3.800 Bewerber gegenüber.
Vertreter der Regelschule Niedersachswerfen stellten das gelebte Projekt Schule-Wirtschaft vor. Dabei bereiten sich die Regelschüler intensiv und gezielt auf die Berufswahl vor. Informationsveranstaltungen gehören da ebenso dazu wie Praktika in Firmen und Betrieben – berufsvorbereitender Unterricht wird das Fach genannt. Und das lohnt sich, die überwiegende Mehrheit der Regelschüler hat eine Ausbildungsstelle erhalten, bestätigte ein Mitarbeiter der Nordhäuser Arbeitsagentur, die ebenso zu den Partnern gehört wie das Regionalmanagement des Landkreises und die IHK.
Schulleiter Hans-Peter Köthe beschrieb den Unternehmern die Probleme des Bildungssystems, die mit dem Föderalismus verbunden sind. Unterschiedliche Lehrpläne, Lehrbücher und Stundentafeln sind da nur einige Beispiele.
Die Fachkräftesicherung stand im Mittelpunkt der Ausführungen von Udo Rockmann, dem Leiter des regionalen Service Centers der IHK in Nordhausen. Seit dem vergangenen Jahr würden in Nordthüringen geeignete Bewerber für spezielle Ausbildungsberufe fehlen. Dieser Trend wird sich in den vergangenen Jahren fortsetzen.
Erschwerend kommen die erschreckend hohe Abbrecher- und Durchfallerquote hinzu. Um dem entgegen zu wirken, hatte die IHK aufgerufen, Unternehmer in die Schulen zu schicken, um nicht nur ihre Firma vorzustellen, sondern auch die Anforderungen darzustellen, die heutzutage an eine moderne Ausbildung und an moderne Arbeitsplätze gestellt werden.
Den Vorträgen schlossen sich dann Gespräche zwischen den Unternehmern sowie Vertretern von Schulen und der Politik an.

