Unverständnis
Mittwoch, 04. Februar 2009, 18:06 Uhr
Anlässlich eines Firmenbesuches beim Poco-Domäne Einrichtungsmarkt informierte sich der Leiter des Kreisverbandes des Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW), Volker Beiersdorf, über die Hintergründe eines nnz-Berichtes, wonach die Stadt Nordhausen derzeit eine Flächenerweiterung verweigert. Was der Mann dazu sagt, das hat die nnz erfahren...
Filialleiter Dirk Beyer erläuterte, dass sich der Domäne-Markt in Nordhausen seit 1990 befindet und zur Poco-Domäne Gruppe, einem der größten Möbelanbieter in Deutschland und Europa, gehört. Die Domäne Gruppe unterhält in Thüringen neben Erfurt einen zweiten Standort in Nordhausen. Im übrigen Bundesgebiet sind es mittlerweile über 80 weitere Möbelmärkte. Dirk Beyer führte aus, dass die Domäne dringend diese Erweiterung von 650 m² braucht, um den Nordhäuser Kunden auch das deutschlandweite beworbene Küchen- und Möbelsegment gleichwertig zu anderen Filialen anbieten zu können.
Auch Beiersdorf zeigte Unverständnis über die Ablehnung der Stadtverwaltung Nordhausen, zumal auch ihm bekannt ist, dass die Stadt Nordhausen noch vor einem Jahr für 10.000 m² Verkaufsfläche einen Möbelanbieter umworben hat. Der Mittelstandsvertreter verglich den deutschen Möbelmarkt mit dem Automarkt, wonach es vier große Anbieter in Deutschland gibt.
Der Stadtverwaltung Nordhausen muss im Zusammenhang mit solchen Entscheidungen klar sein, dass, wenn bereits ein großer Anbieter wie Finke, der Stadt eine Standortabsage erteilt hat und ein weiterer, hier die Poco-Domäne, mit den Standortbedingungen nicht zufrieden ist, es bei der heutigen Kommunikation der Unternehmen untereinander schwer vorstellbar ist, dass ein Dritter noch mal den Standort Nordhausen anfragt, so Beiersdorf gegenüber der nnz.
Wenn Volkswagen und BMW einen Standort für nicht geeignet halten, sei es unvorstellbar, dass Mercedes den Standort für eine Ansiedlung auswählen würde. Gerade in Hinblick auf zukünftige Investoren für Nordhausen versprach Volker Beiersdorf, einen Vermittlungsversuch zwischen dem Nordhäuser Rathaus und der Poco-Domäne Gruppe zu organisieren.
Filialleiter Dirk Beyer hofft auch im Interesse seiner Mitarbeiter und der Kunden auf eine einvernehmliche Lösung und wertet es als Vorteil für Nordhausen, wenn mehr Kaufkraft im Möbelbereich vor Ort gebunden wird und nicht zu benachbarten Städten, wie z. B. Bad Sachsa, abfließen würde.
Autor: nnzFilialleiter Dirk Beyer erläuterte, dass sich der Domäne-Markt in Nordhausen seit 1990 befindet und zur Poco-Domäne Gruppe, einem der größten Möbelanbieter in Deutschland und Europa, gehört. Die Domäne Gruppe unterhält in Thüringen neben Erfurt einen zweiten Standort in Nordhausen. Im übrigen Bundesgebiet sind es mittlerweile über 80 weitere Möbelmärkte. Dirk Beyer führte aus, dass die Domäne dringend diese Erweiterung von 650 m² braucht, um den Nordhäuser Kunden auch das deutschlandweite beworbene Küchen- und Möbelsegment gleichwertig zu anderen Filialen anbieten zu können.
Auch Beiersdorf zeigte Unverständnis über die Ablehnung der Stadtverwaltung Nordhausen, zumal auch ihm bekannt ist, dass die Stadt Nordhausen noch vor einem Jahr für 10.000 m² Verkaufsfläche einen Möbelanbieter umworben hat. Der Mittelstandsvertreter verglich den deutschen Möbelmarkt mit dem Automarkt, wonach es vier große Anbieter in Deutschland gibt.
Der Stadtverwaltung Nordhausen muss im Zusammenhang mit solchen Entscheidungen klar sein, dass, wenn bereits ein großer Anbieter wie Finke, der Stadt eine Standortabsage erteilt hat und ein weiterer, hier die Poco-Domäne, mit den Standortbedingungen nicht zufrieden ist, es bei der heutigen Kommunikation der Unternehmen untereinander schwer vorstellbar ist, dass ein Dritter noch mal den Standort Nordhausen anfragt, so Beiersdorf gegenüber der nnz.
Wenn Volkswagen und BMW einen Standort für nicht geeignet halten, sei es unvorstellbar, dass Mercedes den Standort für eine Ansiedlung auswählen würde. Gerade in Hinblick auf zukünftige Investoren für Nordhausen versprach Volker Beiersdorf, einen Vermittlungsversuch zwischen dem Nordhäuser Rathaus und der Poco-Domäne Gruppe zu organisieren.
Filialleiter Dirk Beyer hofft auch im Interesse seiner Mitarbeiter und der Kunden auf eine einvernehmliche Lösung und wertet es als Vorteil für Nordhausen, wenn mehr Kaufkraft im Möbelbereich vor Ort gebunden wird und nicht zu benachbarten Städten, wie z. B. Bad Sachsa, abfließen würde.
