Willkommen in Schilda
Donnerstag, 29. Januar 2009, 15:12 Uhr
Was für den einen Recht bedeutet, das muss es für den anderen noch lange nicht sein. Einerseits wirbt die Stadtverwaltung Nordhausen für die Ansiedlung eines riesigen Möbelmarktes, andererseits verhindert sie die Erweiterung eines bestehenden.
Die Poco-Domäne zählt mit bundesweit 60 Filialen zu den größten Möbel-Discountern in Deutschland und befindet sich seit 1990 am Nordhäuser Standort. Hier soll jetzt das Möbelsegment weiter ausgebaut werden, um den Kunden ein gegenüber anderen Filialen gleichwertiges Angebot anbieten zu können. Die hierfür zusätzlich beantragten 650 Quadratmeter Verkaufsfläche sollen in der bereits bestehenden baulichen Hülle geschaffen werden.
Entsprechend dieser Vorgaben wurde seitens des Vermieters, der TiRo Neu GmbH, ein Bauantrag zur Nutzungsänderung gestellt. Gleichzeitig hatte TiRo- Geschäftsführer Dr. Niels Neu ein Gutachten in Auftrag gegeben. Dies kam zu dem Ergebnis, dass die Verkaufsflächenerweiterung im Möbelsegment keine negativen Auswirkungen auf den innerstädtischen Handel haben wird.
Einen Tag vor Weihnachten und nach vielen Vorabgesprächen jedoch, erhielt Dr. Neu aus dem Nordhäuser Rathaus die Mitteilung, dass der Bauantrag abgelehnt worden sei. Begründung: Die Verwaltung der Stadt sieht doch Auswirkungen. Hiergegen hat Dr. Neu nun Widerspruch beim Landesverwaltungsamt eingelegt.
Unverständlich ist für den TiRo-Chef vor allem die Tatsache, dass die Stadtverwaltung Nordhausen noch vor Jahresfrist für die Ansiedlung eines Möbelmarktes vor den Toren der Rolandstadt geworben hatte. Der geplante Markt sollte eine Verkaufsfläche von 10.000 Quadratmeter haben. Bedenken hinsichtlich negativer Auswirkungen auf den Handel in der Innenstadt bestanden dort offensichtlich nicht.
Noch hofft Dr. Niels Neu auf eine einvernehmliche Lösung, auch im Interesse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Poco-Domäne. Das Unternehmen habe sich seit 1990 immer wieder in die Region eingebracht und fühle sich mit ihr verbunden, so Neu. Als Beispiele hierfür sind das Sponsoring von Sportvereinen, Sportveranstaltungen, Kindertagesstätten und anderen sozialen Einrichtungen in dieser Region zu nennen.
Autor: nnzDie Poco-Domäne zählt mit bundesweit 60 Filialen zu den größten Möbel-Discountern in Deutschland und befindet sich seit 1990 am Nordhäuser Standort. Hier soll jetzt das Möbelsegment weiter ausgebaut werden, um den Kunden ein gegenüber anderen Filialen gleichwertiges Angebot anbieten zu können. Die hierfür zusätzlich beantragten 650 Quadratmeter Verkaufsfläche sollen in der bereits bestehenden baulichen Hülle geschaffen werden.
Entsprechend dieser Vorgaben wurde seitens des Vermieters, der TiRo Neu GmbH, ein Bauantrag zur Nutzungsänderung gestellt. Gleichzeitig hatte TiRo- Geschäftsführer Dr. Niels Neu ein Gutachten in Auftrag gegeben. Dies kam zu dem Ergebnis, dass die Verkaufsflächenerweiterung im Möbelsegment keine negativen Auswirkungen auf den innerstädtischen Handel haben wird.
Einen Tag vor Weihnachten und nach vielen Vorabgesprächen jedoch, erhielt Dr. Neu aus dem Nordhäuser Rathaus die Mitteilung, dass der Bauantrag abgelehnt worden sei. Begründung: Die Verwaltung der Stadt sieht doch Auswirkungen. Hiergegen hat Dr. Neu nun Widerspruch beim Landesverwaltungsamt eingelegt.
Unverständlich ist für den TiRo-Chef vor allem die Tatsache, dass die Stadtverwaltung Nordhausen noch vor Jahresfrist für die Ansiedlung eines Möbelmarktes vor den Toren der Rolandstadt geworben hatte. Der geplante Markt sollte eine Verkaufsfläche von 10.000 Quadratmeter haben. Bedenken hinsichtlich negativer Auswirkungen auf den Handel in der Innenstadt bestanden dort offensichtlich nicht.
Noch hofft Dr. Niels Neu auf eine einvernehmliche Lösung, auch im Interesse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Poco-Domäne. Das Unternehmen habe sich seit 1990 immer wieder in die Region eingebracht und fühle sich mit ihr verbunden, so Neu. Als Beispiele hierfür sind das Sponsoring von Sportvereinen, Sportveranstaltungen, Kindertagesstätten und anderen sozialen Einrichtungen in dieser Region zu nennen.
