Weiter in der Bundesförderung
Donnerstag, 15. Januar 2009, 16:19 Uhr
Die Aufarbeitung der deutschen Geschichte ist Teil der politischen Bildung und ihre Bedeutung für die Stärkung der Demokratie ist kaum zu überschätzen, betont der Bundestagsabgeordnete Manfred Grund (CDU). Er informiert über die neu beschlossene Gedenkstättenkonzeption, von der auch die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora profitieren soll...
Der Bundestag hatte im November für die Gedenkstättenlandschaft in Deutschland 35 Millionen Euro beschlossen. Auch die ehemalige KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora im Kohnstein bei Nordhausen erhält weiterhin die finanzielle Unterstützung vom Bund, teilt der Bundestagsabgeordnete Grund am Donnerstag mit. Dass die Gedenkstätte erneut die Kriterien für eine Bundesförderung erfüllt hat, belegt die ausgezeichnete Arbeit die Einrichtung, würdigt Grund weiter.
Bundestag und Bundesregierung tragen mit der Fortschreibung der ersten gesamtdeutschen Gedenkstättenkonzeption aus dem Jahr 1999 der historischen Verpflichtung Deutschlands Rechnung. Ziel war und ist es, Verantwortung wahrzunehmen, die Aufarbeitung zu verstärken und das Gedenken zu vertiefen. Abgeordneter Grund hatte sich beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, seinem Kollegen und Staatsminister Bernd Naumann, mehrfach für die bekannte Nordhäuser Gedenkstätte eingesetzt.
Im Stollen hatten Häftlinge und Zwangsarbeiter unter Gewalt und Folter für die NS-Rüstungstechnologie schuften müssen. Es gab kein Tageslicht, es war immer kalt, die Verpflegung war dürftig und es herrschten schlechte hygienische Bedingungen, benennt Grund die Bedingungen im Außenlager des KZ-Buchenwald.
Die Gedenkstätten-Konzeption, an deren Erarbeitung die CDU/CSU-Fraktion maßgeblich beteiligt war, ist getragen von der Überzeugung, dass wir Deutsche uns der Aufarbeitung der beiden Diktaturen zu stellen haben, sagt Grund. Es gibt keine Relativierung der Verbrechen des Nationalsozialismus und keine Bagatellisierung des SED-Unrechtssystems!
Autor: nnzDer Bundestag hatte im November für die Gedenkstättenlandschaft in Deutschland 35 Millionen Euro beschlossen. Auch die ehemalige KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora im Kohnstein bei Nordhausen erhält weiterhin die finanzielle Unterstützung vom Bund, teilt der Bundestagsabgeordnete Grund am Donnerstag mit. Dass die Gedenkstätte erneut die Kriterien für eine Bundesförderung erfüllt hat, belegt die ausgezeichnete Arbeit die Einrichtung, würdigt Grund weiter.
Bundestag und Bundesregierung tragen mit der Fortschreibung der ersten gesamtdeutschen Gedenkstättenkonzeption aus dem Jahr 1999 der historischen Verpflichtung Deutschlands Rechnung. Ziel war und ist es, Verantwortung wahrzunehmen, die Aufarbeitung zu verstärken und das Gedenken zu vertiefen. Abgeordneter Grund hatte sich beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, seinem Kollegen und Staatsminister Bernd Naumann, mehrfach für die bekannte Nordhäuser Gedenkstätte eingesetzt.
Im Stollen hatten Häftlinge und Zwangsarbeiter unter Gewalt und Folter für die NS-Rüstungstechnologie schuften müssen. Es gab kein Tageslicht, es war immer kalt, die Verpflegung war dürftig und es herrschten schlechte hygienische Bedingungen, benennt Grund die Bedingungen im Außenlager des KZ-Buchenwald.
Die Gedenkstätten-Konzeption, an deren Erarbeitung die CDU/CSU-Fraktion maßgeblich beteiligt war, ist getragen von der Überzeugung, dass wir Deutsche uns der Aufarbeitung der beiden Diktaturen zu stellen haben, sagt Grund. Es gibt keine Relativierung der Verbrechen des Nationalsozialismus und keine Bagatellisierung des SED-Unrechtssystems!
