Schulnetzplanung wird endlich veröffentlicht - Forderungen aufgemacht
Mittwoch, 06. Dezember 2000, 17:27 Uhr
Nordhausen (nnz). Für die Eltern der Schüler von Grund- und Regelschulen der Stadt Nordhausen hat das jahrelange Warten ein Ende. Am 13.12.00 wird in der Stadtratssitzung der Schulnetzplan vorgelegt. Der endgültige Beschluss soll dann im Februar erfolgen. Bis dahin wird es erwartungsgemäß viele Diskussionen bei den Beteiligten geben. Pro und contra werden sich die Eltern positionieren. Einige Auseinandersetzungen erhalten sicherlich auch emotionaler Prägung.
Die Kreiselternsprecher der Grund- und Regelschulen, Sven Lutze und Harald Hoffmann, plädieren daher schon jetzt, die Sache an sich nicht aus den Augen zu verlieren. "Letztendlich kann nur mit Sachlichkeit und Augenmaß ein Konsens erreicht werden. Kompromisse sind dabei unumgänglich. In der Problematik an sich geht es jedoch um die Schüler. Dies sollte der Leitgedanke der Diskussion sein", appelliert Sven Lutze gegenüber nnz. Folgende Punkte werden von den Eltern daher erwartet: Die Schulnetzplanung sollte in jedem Fall Voraussetzung für qualifiziertere Bildung sein. Bei Aufgabe von Standorten sind die Klassenverbände nicht aufzulösen. Verbleibende Standorte sind nach differenzierten Bildungsinhalten auszurichten. Bewährte Schulkonzepte sollen erhalten bleiben. Vom Schulträger wird ein Investitionsplan erwartet, bis wann alle verbleibenden Standorte "durchsaniert" sind. Weitere Erwartungen betreffen die Gestaltung der Einzugsgebiete, die Nutzung von Gebäuden und Turnhallen der zur Auflösung kommenden Standorte und vieles mehr. Die Kreiselternsprecher sind bemüht, noch vor Weihnachten die Schulelternsprecher einzuladen, um erste Informationen auszutauschen. Hierzu werden auch die politisch Verantwortlichen eingeladen. Für alle gilt gleichermaßen, die schulischen Belange der Kinder und Jugendlichen Nordhausens zu verwirklichen.
Autor: nnzDie Kreiselternsprecher der Grund- und Regelschulen, Sven Lutze und Harald Hoffmann, plädieren daher schon jetzt, die Sache an sich nicht aus den Augen zu verlieren. "Letztendlich kann nur mit Sachlichkeit und Augenmaß ein Konsens erreicht werden. Kompromisse sind dabei unumgänglich. In der Problematik an sich geht es jedoch um die Schüler. Dies sollte der Leitgedanke der Diskussion sein", appelliert Sven Lutze gegenüber nnz. Folgende Punkte werden von den Eltern daher erwartet: Die Schulnetzplanung sollte in jedem Fall Voraussetzung für qualifiziertere Bildung sein. Bei Aufgabe von Standorten sind die Klassenverbände nicht aufzulösen. Verbleibende Standorte sind nach differenzierten Bildungsinhalten auszurichten. Bewährte Schulkonzepte sollen erhalten bleiben. Vom Schulträger wird ein Investitionsplan erwartet, bis wann alle verbleibenden Standorte "durchsaniert" sind. Weitere Erwartungen betreffen die Gestaltung der Einzugsgebiete, die Nutzung von Gebäuden und Turnhallen der zur Auflösung kommenden Standorte und vieles mehr. Die Kreiselternsprecher sind bemüht, noch vor Weihnachten die Schulelternsprecher einzuladen, um erste Informationen auszutauschen. Hierzu werden auch die politisch Verantwortlichen eingeladen. Für alle gilt gleichermaßen, die schulischen Belange der Kinder und Jugendlichen Nordhausens zu verwirklichen.
