Ein neues Leben
Mittwoch, 14. Januar 2009, 13:36 Uhr
24 Jahre war Klaus Lapucha Kraftfahrer bei der Nobas in Nordhausen. Ende der 90er Jahre wurde dann der Fuhrpark des Unternehmens aufgelöst. Der Görsbacher wurde zum ersten Mal in seinem Leben arbeitslos. Kraftfahrer wurden Ende des vorigen Jahrhunderts nicht gebraucht. Für den heute 56jährigen begann die Zeit voller Ängste...
Immer mal wieder bekam er was vom Arbeitsamt: Mal eine Weiterbildung, mal eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Danach kamen die Ein-Euro-Jobs hinzu. Aber immer befristet. Für drei Monate, für ein halbes Jahr und es blieb die Frage: Wie geht es weiter, was kommt danach?
Dann gab es für die Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen die Möglichkeit Arbeitgeber, welche Hilfebedürftige, die in den letzten 6 Monaten mit den Instrumenten des SGBII und des SGBIII nicht in den ersten Arbeitsmarkt eingegliedert werden konnten und voraussichtlich auch in den nächsten 24 Monaten diese Chance nicht haben, mit einer großzügigen Förderung, dem sogenannten Beschäftigungszuschuss, zu unterstützen.
Ein solches Unternehmen, das mehreren Langzeitarbeitslosen eine neue Perspektive bietet, ist die Autohaus-Peter-Gruppe. Hier hat auch Klaus Lapucha einen neuen Job gefunden. Seit Juli ist er für die Aufarbeitung der Fahrzeuge einer Autovermietung zuständig.
Doch diese Arbeit ist mehr als nur Autos reinigen. Die Arbeit hat mein Selbstwertgefühl gesteigert, ich spüre wieder, dass ich gebraucht werde, berichtet der Görsbacher. Er ist wieder voll drin in einem Job, der den 56jährigen voll auf beansprucht. Heutzutage nennt man das Full-Time-Job, Klaus Lapucha sagt dazu: Ich bin wieder im Arbeitsprozess drin.
Für zwei Jahre ist die Förderung vorerst befristet, solch einen langen Planungszeitraum gab es seit zehn Jahren nicht mehr im Leben des Görsbachers. Und danach geht es weiter, dessen ist er sich sicher. Denn: auf ihn war immer Verlaß und mit 56, da hat man schon ein richtig dickes Polster an Arbeits- und Lebenserfahrungen.
Genau das wissen immer mehr Unternehmen der Nordthüringer Region zu schätzen. Wer als Arbeitgeber gern mehr Auskünfte zu den Fördermöglichkeiten der ARGE und dem aktuellen zusätzlichen Bundesprogramm Perspektive 50plus – Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen wissen will, der kann gern mit dem Arbeitgeberservice in der Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen Kontakt aufnehmen (Tel. 03631/ 650-707 bzw. 883).
Autor: nnzImmer mal wieder bekam er was vom Arbeitsamt: Mal eine Weiterbildung, mal eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Danach kamen die Ein-Euro-Jobs hinzu. Aber immer befristet. Für drei Monate, für ein halbes Jahr und es blieb die Frage: Wie geht es weiter, was kommt danach?
Dann gab es für die Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen die Möglichkeit Arbeitgeber, welche Hilfebedürftige, die in den letzten 6 Monaten mit den Instrumenten des SGBII und des SGBIII nicht in den ersten Arbeitsmarkt eingegliedert werden konnten und voraussichtlich auch in den nächsten 24 Monaten diese Chance nicht haben, mit einer großzügigen Förderung, dem sogenannten Beschäftigungszuschuss, zu unterstützen.
Ein solches Unternehmen, das mehreren Langzeitarbeitslosen eine neue Perspektive bietet, ist die Autohaus-Peter-Gruppe. Hier hat auch Klaus Lapucha einen neuen Job gefunden. Seit Juli ist er für die Aufarbeitung der Fahrzeuge einer Autovermietung zuständig.
Doch diese Arbeit ist mehr als nur Autos reinigen. Die Arbeit hat mein Selbstwertgefühl gesteigert, ich spüre wieder, dass ich gebraucht werde, berichtet der Görsbacher. Er ist wieder voll drin in einem Job, der den 56jährigen voll auf beansprucht. Heutzutage nennt man das Full-Time-Job, Klaus Lapucha sagt dazu: Ich bin wieder im Arbeitsprozess drin.
Für zwei Jahre ist die Förderung vorerst befristet, solch einen langen Planungszeitraum gab es seit zehn Jahren nicht mehr im Leben des Görsbachers. Und danach geht es weiter, dessen ist er sich sicher. Denn: auf ihn war immer Verlaß und mit 56, da hat man schon ein richtig dickes Polster an Arbeits- und Lebenserfahrungen.
Genau das wissen immer mehr Unternehmen der Nordthüringer Region zu schätzen. Wer als Arbeitgeber gern mehr Auskünfte zu den Fördermöglichkeiten der ARGE und dem aktuellen zusätzlichen Bundesprogramm Perspektive 50plus – Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen wissen will, der kann gern mit dem Arbeitgeberservice in der Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen Kontakt aufnehmen (Tel. 03631/ 650-707 bzw. 883).

