Petri: Notwehrexzess wäre möglich
Mittwoch, 31. Juli 2002, 20:35 Uhr
Nordhausen (nnz). Nach dem tödlichen Schuss eines Polizisten in Nordhausen prüft die Staatsanwaltschaft neben Notwehr auch eine mögliche Überreaktion des Beamten. Mehr zum Stand der Ermittlungen in Ihrer nnz.
Die Staatsanwaltschaft gehe weiter von Notwehr aus, der genaue Hintergrund sei aber unklar, sagte heute der Leitende Oberstaatsanwalt Hans-Joachim Petri in Mühlhausen. Es könne auch die Möglichkeit geben, dass es sich um Notwehrexzess handle und der Polizist über Notwehr hinausgegangen sei.
Die 28 Jahre alte Kollegin des Polizisten bestätigte in ihrer Vernehmung, dass das spätere Opfer ihn mit Steinen angriff. Die bisherigen Untersuchungen stützen nach Angaben der Staatsanwaltschaft, dass der mutmaßliche Automatenknacker mit Steinen warf und sich gegen eine Festnahme wehrte. Das spricht für eine mögliche Situation der Notwehr, sagte Petri. Dagegen würde es sich um Fahrlässigkeit handeln, wenn sich der Schuss aus Versehen löste.
Autor: nnzDie Staatsanwaltschaft gehe weiter von Notwehr aus, der genaue Hintergrund sei aber unklar, sagte heute der Leitende Oberstaatsanwalt Hans-Joachim Petri in Mühlhausen. Es könne auch die Möglichkeit geben, dass es sich um Notwehrexzess handle und der Polizist über Notwehr hinausgegangen sei.
Die 28 Jahre alte Kollegin des Polizisten bestätigte in ihrer Vernehmung, dass das spätere Opfer ihn mit Steinen angriff. Die bisherigen Untersuchungen stützen nach Angaben der Staatsanwaltschaft, dass der mutmaßliche Automatenknacker mit Steinen warf und sich gegen eine Festnahme wehrte. Das spricht für eine mögliche Situation der Notwehr, sagte Petri. Dagegen würde es sich um Fahrlässigkeit handeln, wenn sich der Schuss aus Versehen löste.
