SWG und WBG investieren kräftig
Montag, 12. Januar 2009, 10:38 Uhr
Lobende Worte aus der kommunalen Politik in der Rolandstadt gibt es zum Jahresanfang für die beiden großen Wohnungsunternehmen.
Zum Jahresanfang hatte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) die erfreuliche Nachricht bekannt gegeben, dass die Rolandstadt als eine der ganz wenigen in den neuen Bundesländern im vergangenen Jahr keinen Einwohnerrückgang verzeichnen musste. "Für die Stadtentwicklung ist dies die erfreulichste Nachricht der letzten zehn Jahre", machte der Nordhäuser Bauausschussvorsitzende Volker Fütterer (SPD) klar. Während andere Thüringer Städte wie Suhl oder Gera Jahr für Jahr bis zu 1.000 Einwohner verlieren und sich alles nur noch um Abrisspläne und Rückbau drehe, könne man in Nordhausen auch wieder Pläne für die Zukunft machen.
Neben der Wirkung durch die Studenten der Fachhochschule sieht Volker Fütterer für die positive Einwohnerentwicklung auch den gelungenen Stadtumbau in Nordhausen als Erfolgsrezept an. "Zwar mussten auch wir schwierige Veränderungen hinnehmen, aber wir haben sie gestaltet und nicht nur verwaltet", machte Fütterer deutlich. Einen besonders großen Anteil an dieser guten Entwicklung haben natürlich die beiden großen Wohnungsbauunternehmen SWG und WBG. Volker Fütterer besuchte daher auch zum Jahresanfang beide Unternehmen, um sich über die anstehenden Investitionen für 2009 zu informieren.
"Neben den rund 27 Millionen Euro, die die Stadt Nordhausen selbst investiert, werden noch knapp 20 Millionen Euro von SWG und WBG dazukommen", freute sich Fütterer. Besonders beachtenswert findet Volker Fütterer, dass die Wohnungsbaugenossenschaft (WBG) sogar neue Häuser in der Nordhäuser Oberstadt errichtet. So will die WBG beim neuen Seniorenheim in der Stollberger Straße 54 Wohnungen für ein betreutes Wohnkonzept neu bauen. Zudem werden von der WBG umfangreiche Sanierungen an den Wohnhäusern in der Jacob-Plaut-Straße und Hardenbergstraße erfolgen. Insgesamt beabsichtigt die WBG, mit weiteren zusätzlichen Sanierungen rund neuen Millionen Euro auszugeben.
Auch die städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) wird in gleicher Höhe investieren. Hauptschwerpunkte sind natürlich weiterhin der Umbau im Bereich Engelsburg/Kornmarkt mit der Tiefgarage für 70 Stellplätze und dazu kommt die Komplexsanierung in der Töpferstraße 41/42 (neben der Kreissparkasse).
"Ich bin froh, dass wir in Nordhausen so erfolgreiche Wohnungsunternehmen haben, welche mit ihren Investitionen den Standort Nordhausen voranbringen", erklärte Stadtrat Volker Fütterer. Für die SPD erklärte das Stadtratsmitglied zudem, dass seine Partei auch im anstehenden Wahljahr klar machen werde, dass ein Verkauf des stadteigenen Wohnungsbestandes der SWG für die Sozialdemokraten und die Oberbürgermeisterin nicht in Frage komme. "
Während andere Kommunen für kurzfristige Renditeversprechen ihren Wohnungsbestand an Fondsgesellschaften verkauft haben, haben wir immer unserer sozialen Verantwortung Rechnung getragen und deshalb sind wir offenbar nun auch besser für die Zukunft aufgestellt", machte Fütterer abschließend klar.
Autor: nnzZum Jahresanfang hatte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) die erfreuliche Nachricht bekannt gegeben, dass die Rolandstadt als eine der ganz wenigen in den neuen Bundesländern im vergangenen Jahr keinen Einwohnerrückgang verzeichnen musste. "Für die Stadtentwicklung ist dies die erfreulichste Nachricht der letzten zehn Jahre", machte der Nordhäuser Bauausschussvorsitzende Volker Fütterer (SPD) klar. Während andere Thüringer Städte wie Suhl oder Gera Jahr für Jahr bis zu 1.000 Einwohner verlieren und sich alles nur noch um Abrisspläne und Rückbau drehe, könne man in Nordhausen auch wieder Pläne für die Zukunft machen.
Neben der Wirkung durch die Studenten der Fachhochschule sieht Volker Fütterer für die positive Einwohnerentwicklung auch den gelungenen Stadtumbau in Nordhausen als Erfolgsrezept an. "Zwar mussten auch wir schwierige Veränderungen hinnehmen, aber wir haben sie gestaltet und nicht nur verwaltet", machte Fütterer deutlich. Einen besonders großen Anteil an dieser guten Entwicklung haben natürlich die beiden großen Wohnungsbauunternehmen SWG und WBG. Volker Fütterer besuchte daher auch zum Jahresanfang beide Unternehmen, um sich über die anstehenden Investitionen für 2009 zu informieren.
"Neben den rund 27 Millionen Euro, die die Stadt Nordhausen selbst investiert, werden noch knapp 20 Millionen Euro von SWG und WBG dazukommen", freute sich Fütterer. Besonders beachtenswert findet Volker Fütterer, dass die Wohnungsbaugenossenschaft (WBG) sogar neue Häuser in der Nordhäuser Oberstadt errichtet. So will die WBG beim neuen Seniorenheim in der Stollberger Straße 54 Wohnungen für ein betreutes Wohnkonzept neu bauen. Zudem werden von der WBG umfangreiche Sanierungen an den Wohnhäusern in der Jacob-Plaut-Straße und Hardenbergstraße erfolgen. Insgesamt beabsichtigt die WBG, mit weiteren zusätzlichen Sanierungen rund neuen Millionen Euro auszugeben.
Auch die städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) wird in gleicher Höhe investieren. Hauptschwerpunkte sind natürlich weiterhin der Umbau im Bereich Engelsburg/Kornmarkt mit der Tiefgarage für 70 Stellplätze und dazu kommt die Komplexsanierung in der Töpferstraße 41/42 (neben der Kreissparkasse).
"Ich bin froh, dass wir in Nordhausen so erfolgreiche Wohnungsunternehmen haben, welche mit ihren Investitionen den Standort Nordhausen voranbringen", erklärte Stadtrat Volker Fütterer. Für die SPD erklärte das Stadtratsmitglied zudem, dass seine Partei auch im anstehenden Wahljahr klar machen werde, dass ein Verkauf des stadteigenen Wohnungsbestandes der SWG für die Sozialdemokraten und die Oberbürgermeisterin nicht in Frage komme. "
Während andere Kommunen für kurzfristige Renditeversprechen ihren Wohnungsbestand an Fondsgesellschaften verkauft haben, haben wir immer unserer sozialen Verantwortung Rechnung getragen und deshalb sind wir offenbar nun auch besser für die Zukunft aufgestellt", machte Fütterer abschließend klar.

