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Stabiler Trend nach unten

Donnerstag, 08. Januar 2009, 15:10 Uhr
Die Bevölkerung im Landkreis entwickelt sich stabil und verzeichnet nur leichte Rückgänge. Die nnz mit den exakten Zahlen...


Der Landkreis Nordhausen hat insgesamt 91.275 Einwohner. Das sind gut 7.300 weniger als zum Jahresende 2000, was einem Rückgang von rund sieben Prozent entspricht. Das zeigen die Meldedaten des Thüringer Landesamtes für Statistik zum 30. Juni 2008, die das Landratsamt ausgewertet hat. Knapp die Hälfte wohnt in der Stadt Nordhausen und gut jeder Zweite wohnt in einem der übrigen Orte im Landkreis.

In Nordhausen mit seinen zwölf Ortsteilen leben fast 44.000 Menschen, rund 1660 weniger als im Dezember 2000 (minus 3,6 Prozent). Hier muss berücksichtigt werden, dass im Dezember 2007 Petersdorf, Rodishain und Stempeda als Ortsteile hinzugekommen sind.

Besonders stabil hat sich die Bevölkerung in Ellrich, Werther und in den Verwaltungsgemeinschaften Goldene Aue und Hainleite gehalten. In der Einheitsgemeinde Ellrich mit seinen fünf Ortsteilen leben fast 6.000 Südharzer, das sind rund 550 Einwohner weniger als im Jahr 2000, was ein Minus von 8,5 Prozent bedeutet. Werther mit acht Ortsteilen verzeichnet gut 3.500 Einwohner. Das sind rund 280 weniger als 2000, was einem Minus von 7,4 Prozent entspricht. Mehr als 7.400 Einwohner hat die Verwaltungsgemeinschaft Goldene Aue mit den insgesamt sieben Orten. Das sind rund 550 weniger als Ende 2000, was einen Bevölkerungsrückgang von knapp sieben Prozent bedeutet. In der Verwaltungsgemeinschaft Hainleite mit seinen sechs Ortschaften leben rund 6.100 Menschen, 675 weniger als 2000, also knapp ein Zehntel weniger.

Rechnerisch den stärksten Bevölkerungsrückgang verzeichnet die Verwaltungsgemeinschaft Hohnstein/Südharz, was allerdings wie erwähnt daran liegt, dass Petersdorf, Rodishain und Stempeda herausgefallen sind und mit zusammen über 900 Einwohnern im Dezember 2007 in die Stadt Nordhausen eingemeindet worden sind. In der Verwaltungsgemeinschaft leben nun über 8.300 Menschen (1436 weniger als 2000, minus 14,7 Prozent). Die Gemeinde Hohnstein mit den neun Ortsteilen hatte im Juni vergangenen Jahres fast 2.700 Einwohner, 422 weniger als Ende 2000 (minus 13,6 Prozent).

Bleicherode und die sieben Kommunen, für die Bleicherode die erfüllende Gemeinde ist, hat insgesamt fast 9.800 Einwohner, das sind rund 1300 weniger als vor siebeneinhalb Jahren, was einem Minus von 11,8 Prozent entspricht. Die Statistik weist für die Stadt Bleicherode von 2006 auf 2007 einen Bevölkerungszuwachs aus, was damit zusammenhängt, dass Obergebra seit 2007 ein Ortsteil ist. Für Sollstedt mit dem Ortsteil Wülfingerode und der Gemeinde Rehungen meldet die Statistik mehr als 3.400 Menschen, rund 440 weniger als Ende 2000 (minus 11,4 Prozent).
Autor: nnz

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