nnz-Forum: Leben aller Menschen zählt
Mittwoch, 31. Juli 2002, 08:44 Uhr
Nordhausen (nnz). Zu dem tödlichen Schuß auf einen 30jährigen Nordhäuser erhielt die nnz eine weitere Mail. Deren Inhalt veröffentlichen wir im nnz-Forum.
Fast schon vergessen bei Sommerhitze und Bonusmeilen-Skandalen war das Erfurter Schulmassaker und die anschließende Diskussion zum Waffenrecht in Deutschland. Bis zum Sonntag: An diesem Tag wurde den Menschen in Deutschland vor Augen geführt, dass es wohl noch etwas mehr bedarf als eine Einschränkung der Möglichkeit des Waffenbesitzes für den "normalen" Bürger. Am Sonntag kamen in Deutschland zwei Menschen durch die Dienstwaffen von Polizisten ums Leben, ganz besonders in Bad Godesberg sogar der Polizist selbst.
Mir stellt sich dabei eine wichtige Frage: Wäre der Polizist aus Bonn nicht heute noch am Leben, wenn es, ähnlich wie in Großbritannien, keine Feuerbewaffnung für Streifenpolizisten gäbe? Würde dann nicht auch der Nordhäuser Polizist (ohne den Ergebnissen der Untersuchung eventuell vorzugreifen) kein Problem mit einer eventuellen Überschreitung der Verhältnismäßigkeit der Mittel haben? Natürlich sollen unsere Polizisten ihren Dienst in einer gewissen Sicherheit durchführen. Aber zählt nicht in erster Linie das Leben aller Menschen?
Dirk Daniel, Nordhausen
Fast schon vergessen bei Sommerhitze und Bonusmeilen-Skandalen war das Erfurter Schulmassaker und die anschließende Diskussion zum Waffenrecht in Deutschland. Bis zum Sonntag: An diesem Tag wurde den Menschen in Deutschland vor Augen geführt, dass es wohl noch etwas mehr bedarf als eine Einschränkung der Möglichkeit des Waffenbesitzes für den "normalen" Bürger. Am Sonntag kamen in Deutschland zwei Menschen durch die Dienstwaffen von Polizisten ums Leben, ganz besonders in Bad Godesberg sogar der Polizist selbst.
Mir stellt sich dabei eine wichtige Frage: Wäre der Polizist aus Bonn nicht heute noch am Leben, wenn es, ähnlich wie in Großbritannien, keine Feuerbewaffnung für Streifenpolizisten gäbe? Würde dann nicht auch der Nordhäuser Polizist (ohne den Ergebnissen der Untersuchung eventuell vorzugreifen) kein Problem mit einer eventuellen Überschreitung der Verhältnismäßigkeit der Mittel haben? Natürlich sollen unsere Polizisten ihren Dienst in einer gewissen Sicherheit durchführen. Aber zählt nicht in erster Linie das Leben aller Menschen?
Dirk Daniel, Nordhausen
Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor. |
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