Rücksicht auch im Winter
Mittwoch, 07. Januar 2009, 07:12 Uhr
Neuschnee lockt in diesen Tagen auf die Pisten und Loipen und macht den Oberharz besonders anziehend für Wintersportler und Erholung Suchende. Für die Tierwelt ist der Winter jedoch die schwerste Zeit. Der Nationalpark Harz bittet daher Sportler und Erholung Suchende, bei allem Spaß an Sport und Spiel den rücksichtsvollen Umgang mit der Natur nicht zu vergessen...
Die Loipenspurgeräte werden von den Mitarbeitern der Nationalparkverwaltung gefahren
Skiläufer und Wanderer sollten unbedingt auf den gespurten und gekennzeichneten Loipen sowie den ausgewiesenen Wanderwegen bleiben, appelliert Nationalpark-Sprecher Friedhart Knolle an alle Besucher des Nationalparks und des umgebenden Naturparks Harz.
Spaziergänger, die unbedacht querfeldein wanderten, richteten oft unbewusst schwere Schäden in der Natur an, erklärt Knolle. Tiere würden aufgeschreckt und aus ihren Verstecken vertrieben. Finden sie danach nicht genug Nahrung, um wieder zu Kräften zu kommen, kann das ihren Tod bedeuten. Der Sprecher der Nationalparkverwaltung bittet daher eindringlich, Lärm zu vermeiden, Hunde anzuleinen und auf das Skilaufen in der Dämmerung und bei Nacht zu verzichten.
Der Nationalpark bittet darüber hinaus um Verständnis, dass die Loipen nicht immer und überall spurbar sind. Es gibt immer wieder schneefreie oder schneeärmere Bereiche, sodass die Spurgeräte nicht eingesetzt werden können. Dann ist in Verbindung mit den knüppelharten Altloipen die Benutzung insbesondere in Gefällstrecken nicht ungefährlich.
In Zusammenarbeit mit den Harzer Gemeinden bemüht sich der Nationalpark Harz, allen Harztouristen ein brauchbares Loipennetz bereit zu stellen. Im Winter werden jedoch mannigfaltige Ansprüche an die Landschaft erhoben. Neben den klassischen Skilangläufern gibt es Fußgänger, Skater und Familien mit Kleinkindern und Schlitten, die die herrliche Winterlandschaft gerade im Nationalpark Harz nutzen wollen. Alle Gruppen haben unterschiedliche Erwartungen an einen präparierten Winterweg. Die gegenseitige Akzeptanz der Besuchergruppen ist dabei leider recht gering.
Unser Personal, das für die Loipenspurgeräte zuständig ist, soll nach Möglichkeit vor den touristischen Anströmen, also gegen ca. 9.00 Uhr, die Loipen fertig gestellt haben. Bei einer durchschnittlichen Fahrzeit von ca. 12 bis 14 Stunden je Loipenbereich bedeutet dieses einen Start der Loipenspurgeräte zwischen 19.00 und 21.00 Uhr, unabhängig von Wochenenden oder Feiertagen. Zu Beginn der Fahrt müssen sich die Fahrer für eine Fahrtrichtung entscheiden.
Durch Änderung der Witterungsverhältnisse kann es vorkommen, dass die zu Beginn der Tour gespurten Loipen durch Pulverschnee verwehen oder durch einsetzenden Schneefall nicht mehr gut oder gar nicht zu sehen sind. Unsere Gäste haben die Möglichkeit, in jeder Tourist-Info zu erfragen, an welchen Tagen die einzelnen Loipenbereiche gespurt wurden. Bei einsetzendem Tauwetter oder zu geringer Schneehöhe kann ein Spuren der Loipen mehr schaden als nutzen.
Der Schnee kann noch schneller abtauen oder aber es können durch die Fräse Steine in die Spur eingebracht werden. Dadurch kann ein gesamter Loipenbereich unbrauchbar werden. Wenn Loipen vereisen, die Schneelage zu gering ist oder sonstigen widrigen Witterungsbedingungen herrschen, sind wir nicht immer in der Lage, optimale Langlaufbedingungen herzustellen. Hier ist die Eigenverantwortung jedes einzelnen Skiläufers gefragt.
Autor: nnzDie Loipenspurgeräte werden von den Mitarbeitern der Nationalparkverwaltung gefahren
Skiläufer und Wanderer sollten unbedingt auf den gespurten und gekennzeichneten Loipen sowie den ausgewiesenen Wanderwegen bleiben, appelliert Nationalpark-Sprecher Friedhart Knolle an alle Besucher des Nationalparks und des umgebenden Naturparks Harz.
Spaziergänger, die unbedacht querfeldein wanderten, richteten oft unbewusst schwere Schäden in der Natur an, erklärt Knolle. Tiere würden aufgeschreckt und aus ihren Verstecken vertrieben. Finden sie danach nicht genug Nahrung, um wieder zu Kräften zu kommen, kann das ihren Tod bedeuten. Der Sprecher der Nationalparkverwaltung bittet daher eindringlich, Lärm zu vermeiden, Hunde anzuleinen und auf das Skilaufen in der Dämmerung und bei Nacht zu verzichten.
Der Nationalpark bittet darüber hinaus um Verständnis, dass die Loipen nicht immer und überall spurbar sind. Es gibt immer wieder schneefreie oder schneeärmere Bereiche, sodass die Spurgeräte nicht eingesetzt werden können. Dann ist in Verbindung mit den knüppelharten Altloipen die Benutzung insbesondere in Gefällstrecken nicht ungefährlich.
In Zusammenarbeit mit den Harzer Gemeinden bemüht sich der Nationalpark Harz, allen Harztouristen ein brauchbares Loipennetz bereit zu stellen. Im Winter werden jedoch mannigfaltige Ansprüche an die Landschaft erhoben. Neben den klassischen Skilangläufern gibt es Fußgänger, Skater und Familien mit Kleinkindern und Schlitten, die die herrliche Winterlandschaft gerade im Nationalpark Harz nutzen wollen. Alle Gruppen haben unterschiedliche Erwartungen an einen präparierten Winterweg. Die gegenseitige Akzeptanz der Besuchergruppen ist dabei leider recht gering.
Unser Personal, das für die Loipenspurgeräte zuständig ist, soll nach Möglichkeit vor den touristischen Anströmen, also gegen ca. 9.00 Uhr, die Loipen fertig gestellt haben. Bei einer durchschnittlichen Fahrzeit von ca. 12 bis 14 Stunden je Loipenbereich bedeutet dieses einen Start der Loipenspurgeräte zwischen 19.00 und 21.00 Uhr, unabhängig von Wochenenden oder Feiertagen. Zu Beginn der Fahrt müssen sich die Fahrer für eine Fahrtrichtung entscheiden.
Durch Änderung der Witterungsverhältnisse kann es vorkommen, dass die zu Beginn der Tour gespurten Loipen durch Pulverschnee verwehen oder durch einsetzenden Schneefall nicht mehr gut oder gar nicht zu sehen sind. Unsere Gäste haben die Möglichkeit, in jeder Tourist-Info zu erfragen, an welchen Tagen die einzelnen Loipenbereiche gespurt wurden. Bei einsetzendem Tauwetter oder zu geringer Schneehöhe kann ein Spuren der Loipen mehr schaden als nutzen.
Der Schnee kann noch schneller abtauen oder aber es können durch die Fräse Steine in die Spur eingebracht werden. Dadurch kann ein gesamter Loipenbereich unbrauchbar werden. Wenn Loipen vereisen, die Schneelage zu gering ist oder sonstigen widrigen Witterungsbedingungen herrschen, sind wir nicht immer in der Lage, optimale Langlaufbedingungen herzustellen. Hier ist die Eigenverantwortung jedes einzelnen Skiläufers gefragt.

