Unterführung und mehr
Freitag, 02. Januar 2009, 10:47 Uhr
Mit einem Investitionshaushalt von 27 Millionen Euro, dem größten in Nordthüringen, geht die Stadt Nordhausen in das Jahr 2009. Über diese Zahl macht sich ein Nordhäuser Kommunalpolitiker seine Gedanken…
Solche Investitionen bringen Aufträge für die regionale Wirtschaft, sichern Arbeitsplätze für die Menschen und bringen unsere Rolandstadt weiter voran, sagt der SPD Fraktionsvorsitzende im Nordhäuser Stadtrat, Andreas Wieninger. Und weiter: Mehrere Millionenprojekte wie der Umbau der Lessingschule, der Bau des Mehrzweckgebäudes mit öffentlichen Tiefgarage hinter dem Rathaus und der Bau der Unterführung sind Kernstücke sozialdemokratischer Wirtschafts- und Finanzpolitik und bilden die größten Schwerpunkte in diesem Haushalt. Darauf sind wir stolz.
Für den Bau der Unterführung hatte sich die SPD Fraktion mit einem entsprechenden Antrag erstmals im Jahr 2000 stark gemacht und wurde damals noch von anderen Fraktionen belächelt, weil dieses Vorhaben als zu teuer galt. Sicher, heute muss man feststellen, dass die gesamte Bausumme bei knapp über 10 Millionen Euro liegt. Allerdings liegt der finanzielle Anteil der Stadt wegen der Kostenteilung mit den weiteren Beteiligten und aufgrund verschiedener Fördermittel bei rund 1,8 Millionen Euro, erklärte Wieninger. Dabei betonte er nochmals ausdrücklich die Notwendigkeit dieses Straßenbauprojektes. Nach der Fertigstellung wird sich der gesamte Verkehrsfluss im südwestlichen Stadtgebiet verbessern und optisch eine Aufwertung der Stadteinfahrt bringen, machte Wieninger klar.
Insbesondere die häufigen und langen Schließzeiten der Glück-Auf-Schranke hatten zu einem verstärkten Umgehungsverkehr in der Straße an der Salza geführt.
Doch mit dem Bau der Unterführung sind die Vorstellungen der SPD noch nicht abgeschlossen, denn auch für den Schienenverkehr ergeben sich somit künftig neue Perspektiven. Ich denke da eine weitere Taktverdichtung der Combinostrecke bis Ilfeld und zur weiteren Belebung des Tourismus an eine Erweiterung der Combinofahrt bis nach Eisfelder Thalmühle, sagte Wieninger. Einen entsprechenden Antrag für die Combino-Netzerweiterung hatten die Sozialdemokraten schon im Stadtrat erfolgreich abstimmen lassen. Bisher waren zusätzliche Combinofahrten schon deshalb nicht möglich, weil sonst die Schranke fast immer zu gewesen wäre.
Wieninger verwies im Übrigen noch darauf, dass man die Bauarbeiten an der Unterführung auch von zu Hause aus beobachten kann. Ich schaue zwar selbst gern mal an der Baustelle vorbei, aber es gibt auch die bequeme Möglichkeit auf der Internetseite der Stadt Nordhausen zu verfolgen, erklärte Wieninger abschließend und wünschte allen Lesern der nnz noch ein gutes Jahr 2009.
Autor: nnzSolche Investitionen bringen Aufträge für die regionale Wirtschaft, sichern Arbeitsplätze für die Menschen und bringen unsere Rolandstadt weiter voran, sagt der SPD Fraktionsvorsitzende im Nordhäuser Stadtrat, Andreas Wieninger. Und weiter: Mehrere Millionenprojekte wie der Umbau der Lessingschule, der Bau des Mehrzweckgebäudes mit öffentlichen Tiefgarage hinter dem Rathaus und der Bau der Unterführung sind Kernstücke sozialdemokratischer Wirtschafts- und Finanzpolitik und bilden die größten Schwerpunkte in diesem Haushalt. Darauf sind wir stolz.
Für den Bau der Unterführung hatte sich die SPD Fraktion mit einem entsprechenden Antrag erstmals im Jahr 2000 stark gemacht und wurde damals noch von anderen Fraktionen belächelt, weil dieses Vorhaben als zu teuer galt. Sicher, heute muss man feststellen, dass die gesamte Bausumme bei knapp über 10 Millionen Euro liegt. Allerdings liegt der finanzielle Anteil der Stadt wegen der Kostenteilung mit den weiteren Beteiligten und aufgrund verschiedener Fördermittel bei rund 1,8 Millionen Euro, erklärte Wieninger. Dabei betonte er nochmals ausdrücklich die Notwendigkeit dieses Straßenbauprojektes. Nach der Fertigstellung wird sich der gesamte Verkehrsfluss im südwestlichen Stadtgebiet verbessern und optisch eine Aufwertung der Stadteinfahrt bringen, machte Wieninger klar.
Insbesondere die häufigen und langen Schließzeiten der Glück-Auf-Schranke hatten zu einem verstärkten Umgehungsverkehr in der Straße an der Salza geführt.
Doch mit dem Bau der Unterführung sind die Vorstellungen der SPD noch nicht abgeschlossen, denn auch für den Schienenverkehr ergeben sich somit künftig neue Perspektiven. Ich denke da eine weitere Taktverdichtung der Combinostrecke bis Ilfeld und zur weiteren Belebung des Tourismus an eine Erweiterung der Combinofahrt bis nach Eisfelder Thalmühle, sagte Wieninger. Einen entsprechenden Antrag für die Combino-Netzerweiterung hatten die Sozialdemokraten schon im Stadtrat erfolgreich abstimmen lassen. Bisher waren zusätzliche Combinofahrten schon deshalb nicht möglich, weil sonst die Schranke fast immer zu gewesen wäre.
Wieninger verwies im Übrigen noch darauf, dass man die Bauarbeiten an der Unterführung auch von zu Hause aus beobachten kann. Ich schaue zwar selbst gern mal an der Baustelle vorbei, aber es gibt auch die bequeme Möglichkeit auf der Internetseite der Stadt Nordhausen zu verfolgen, erklärte Wieninger abschließend und wünschte allen Lesern der nnz noch ein gutes Jahr 2009.
