Sexappeal statt Muskelberge
Donnerstag, 01. Januar 2009, 07:38 Uhr
Gut sieht sie aus, die Petra Lammert. Eine neue Generation von Kugelstoßerinnen präsentiert sich in diesem Monat in der Nordhäuser Wiedigsburghalle.
Den Anfang machte Astrid Kumbernuss. Die weltbeste Kugelstoßerin des letzten Jahrzehnts glänzte nicht nur im Kugelstoßring, sondern auch durch offenherzige Fotos in den Boulevardzeitschriften. Vorbei sind die Zeiten der muskelbepackten, maskulin wirkenden Athletinnen.
Die Gründe hierfür sind hinlänglich bekannt. Um die vier Kilogramm schwere Kugel jedoch auf 19 Meter zu wuchten, bedarf es nach wie vor enormer Kraft und Schnelligkeit. Die Ernährung der Athletinnen muss ausgewogen sein. Vor Jahrzehnten waren die Kugelstoßerinnen und -stoßer bei allen Küchenfrauen berühmt berüchtigt. Für die Kugelstoßer früherer Tage zählten 5 – 6 Steaks zum Mittag als Normalverbrauch.
Lammert (Foto: nnz)
Die große Favoritin in Nordhausen ist nach ihrer auskurierten Ellbogenverletzung Petra Lammert (Foto). Die 1,77 m große und 78 kg leichte Modellathletin will in Nordhausen die 19 Meter knacken. Damit würde sie ihre Nordhäuser Bestleistung aus dem Jahre 2005 (18,65 m). Der Hallenrekord der Frauen wird nach wie vor von Astrid Kumbernuss mit 19,28 m gehalten..
Angriffslustig zeigt sich auch Nadine Kleinert aus Magdeburg. Die für ihre emotionale Explosionsfähigkeit bekannte Sportsoldatin verlor 2008 mit einem Zentimeter gegen die schwedische Meisterin Helena Engman. Deren Start in Nordhausen steht inzwischen ebenso fest, wie jener von Denise Hinrichs aus Wattenscheid. Die 21 zwanzigjährige kommt von Jahr zu Jahr besser in Schwung und kann inzwischen schon auf 19,07 m verweisen.
Mit Josephine Terlecki geht auch eine Thüringerin an den Start. Die vom Bundestrainer Klaus Schneider betreute Weimarerin stieß 2008 immerhin 17,91 m weit. Es wird ein packender Kampf werden, dessen sind sich alle Fachleute einig. Das Frauenfeld ist ein Kracher mit unbekanntem Ausgang. Petra Lammert will allerdings ihren Siegen aus den Jahren 2005 und 2007 einen Dritten hinzufügen wollen.
23. Januar - 17.00 Uhr – Wiedigsburghalle Nordhausen
Autor: nnz/knDen Anfang machte Astrid Kumbernuss. Die weltbeste Kugelstoßerin des letzten Jahrzehnts glänzte nicht nur im Kugelstoßring, sondern auch durch offenherzige Fotos in den Boulevardzeitschriften. Vorbei sind die Zeiten der muskelbepackten, maskulin wirkenden Athletinnen.
Die Gründe hierfür sind hinlänglich bekannt. Um die vier Kilogramm schwere Kugel jedoch auf 19 Meter zu wuchten, bedarf es nach wie vor enormer Kraft und Schnelligkeit. Die Ernährung der Athletinnen muss ausgewogen sein. Vor Jahrzehnten waren die Kugelstoßerinnen und -stoßer bei allen Küchenfrauen berühmt berüchtigt. Für die Kugelstoßer früherer Tage zählten 5 – 6 Steaks zum Mittag als Normalverbrauch.
Lammert (Foto: nnz)
Die große Favoritin in Nordhausen ist nach ihrer auskurierten Ellbogenverletzung Petra Lammert (Foto). Die 1,77 m große und 78 kg leichte Modellathletin will in Nordhausen die 19 Meter knacken. Damit würde sie ihre Nordhäuser Bestleistung aus dem Jahre 2005 (18,65 m). Der Hallenrekord der Frauen wird nach wie vor von Astrid Kumbernuss mit 19,28 m gehalten..Angriffslustig zeigt sich auch Nadine Kleinert aus Magdeburg. Die für ihre emotionale Explosionsfähigkeit bekannte Sportsoldatin verlor 2008 mit einem Zentimeter gegen die schwedische Meisterin Helena Engman. Deren Start in Nordhausen steht inzwischen ebenso fest, wie jener von Denise Hinrichs aus Wattenscheid. Die 21 zwanzigjährige kommt von Jahr zu Jahr besser in Schwung und kann inzwischen schon auf 19,07 m verweisen.
Mit Josephine Terlecki geht auch eine Thüringerin an den Start. Die vom Bundestrainer Klaus Schneider betreute Weimarerin stieß 2008 immerhin 17,91 m weit. Es wird ein packender Kampf werden, dessen sind sich alle Fachleute einig. Das Frauenfeld ist ein Kracher mit unbekanntem Ausgang. Petra Lammert will allerdings ihren Siegen aus den Jahren 2005 und 2007 einen Dritten hinzufügen wollen.
23. Januar - 17.00 Uhr – Wiedigsburghalle Nordhausen
