Todesschuß: Der Tag danach
Montag, 29. Juli 2002, 12:41 Uhr
Nordhausen (nnz). Nordhausen steht unter Schock. Für viele Menschen sind die Ereignisse des Sonntagmorgens nicht nachvollziehbar. nnz fast weitere Einzelheiten und neue Aspekte der Ermittlungen zusammen.
In der Polizeidirektion Nordhausen sind heute Landrat Joachim Claus (CDU) und der Nordhäuser Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) über die Geschehnisse am Nordhäuser Kino eingehend informiert worden. Die beiden kommunalen Politiker wurden über den Stand der Ermittlungen in Kenntnis gesetzt.
Wie die nnz erfuhr, ist auch eine neue Zeugin aufgetaucht. Die Frau hat im Wesentlichen die bisherigen Aussagen bekräftigt. Sie gab zu Protokoll, dass der Getötete mehrfach mit Pflastersteinen nach dem Beamten geworfen habe, die Steine seien unmittelbar an dessen Kopf vorbeigeflogen. Nach nnz-Informationen hat die Polizei auch weitere Erkenntnisse zur Person des getöteten Nordhäusers sowie zu dessen familiären Umfelds.
Als Angehörige wurden bislang seine Mutter und ein Bruder ausgemacht. Das bestätigte Staatsanwalt Dirk Germerodt der nnz. In seiner Behörde habe man in den Akten auch mehrere Anklagen gefunden: Sachbeschädigung (2000), Hausfriedensbruch (1999) oder die Verbreitung von verfassungsfeindlichen Kennzeichen aus dem Jahr 1995.
Eine der schwersten Straftaten, die auf das Konto von René B. geht, ereignete sich bereits im Jahr 1991. Damals hatte er nach nnz-Informationen im Nordhäuser Gehege mit brachialer Gewalt auf einen Vater und dessen Sohn eingeschlagen. Der Vater wurde schwer am Kopf verletzt. Noch heute muß das Opfer rund um die Uhr betreut, gepflegt und gefüttert werden. Zu etwaigen Verurteilungen konnten heute weder Polizei noch Staatsanwaltschaft eine Aussage treffen, da die entsprechenden Akten (Zentralregisterauszüge) erst in dieser Woche verfügbar seien.
Autor: nnzIn der Polizeidirektion Nordhausen sind heute Landrat Joachim Claus (CDU) und der Nordhäuser Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) über die Geschehnisse am Nordhäuser Kino eingehend informiert worden. Die beiden kommunalen Politiker wurden über den Stand der Ermittlungen in Kenntnis gesetzt.
Wie die nnz erfuhr, ist auch eine neue Zeugin aufgetaucht. Die Frau hat im Wesentlichen die bisherigen Aussagen bekräftigt. Sie gab zu Protokoll, dass der Getötete mehrfach mit Pflastersteinen nach dem Beamten geworfen habe, die Steine seien unmittelbar an dessen Kopf vorbeigeflogen. Nach nnz-Informationen hat die Polizei auch weitere Erkenntnisse zur Person des getöteten Nordhäusers sowie zu dessen familiären Umfelds.
Als Angehörige wurden bislang seine Mutter und ein Bruder ausgemacht. Das bestätigte Staatsanwalt Dirk Germerodt der nnz. In seiner Behörde habe man in den Akten auch mehrere Anklagen gefunden: Sachbeschädigung (2000), Hausfriedensbruch (1999) oder die Verbreitung von verfassungsfeindlichen Kennzeichen aus dem Jahr 1995.
Eine der schwersten Straftaten, die auf das Konto von René B. geht, ereignete sich bereits im Jahr 1991. Damals hatte er nach nnz-Informationen im Nordhäuser Gehege mit brachialer Gewalt auf einen Vater und dessen Sohn eingeschlagen. Der Vater wurde schwer am Kopf verletzt. Noch heute muß das Opfer rund um die Uhr betreut, gepflegt und gefüttert werden. Zu etwaigen Verurteilungen konnten heute weder Polizei noch Staatsanwaltschaft eine Aussage treffen, da die entsprechenden Akten (Zentralregisterauszüge) erst in dieser Woche verfügbar seien.
