Erste Demo gegen Todesschuß
Montag, 29. Juli 2002, 08:19 Uhr
Nordhausen (nnz). Am gestrigen Abend kam es in Nordhausen zu einer Demo. Die Teilnehmer protestierten gegen den tödlichen Schuß auf einen mutmaßlichen Automatenknacker.
Rund 50 - vorwiegend jugendliche - Demonstranten fanden sich nach Polizeiangaben am Abend in der Innenstadt, in der Nähe des Tatortes ein. Unter den Teilnehmern der Demo soll auch der Komplize des 30jährigen gewesen sein, der gestern durch einen Polizeibeamten erschossen wurde. Der größte Teil der Demonstranten soll dem linken Spektrum zugeordnet worden sein. Bei der Demo wurden Spruchbänder mit der Aufschrift Bullen sind Mörder mitgeführt. Im Verlaufe der Nacht wurden in der Rolandstadt mehrere Häuserwände mit ähnlichen Parolen besprüht, so unter anderem in der Breitscheitstraße und am Hagentor.
Die Polizei geht unterdessen davon aus, dass die beiden Polizeibeamten eventuell noch in dieser Woche vernommen werden können.
Autor: nnzRund 50 - vorwiegend jugendliche - Demonstranten fanden sich nach Polizeiangaben am Abend in der Innenstadt, in der Nähe des Tatortes ein. Unter den Teilnehmern der Demo soll auch der Komplize des 30jährigen gewesen sein, der gestern durch einen Polizeibeamten erschossen wurde. Der größte Teil der Demonstranten soll dem linken Spektrum zugeordnet worden sein. Bei der Demo wurden Spruchbänder mit der Aufschrift Bullen sind Mörder mitgeführt. Im Verlaufe der Nacht wurden in der Rolandstadt mehrere Häuserwände mit ähnlichen Parolen besprüht, so unter anderem in der Breitscheitstraße und am Hagentor.
Die Polizei geht unterdessen davon aus, dass die beiden Polizeibeamten eventuell noch in dieser Woche vernommen werden können.
