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nnz-Service: Aktuelles rund ums Auto

Sonntag, 28. Juli 2002, 09:23 Uhr
Nordhausen (nnz). In dieser Service-Sammlung finden Sie viele nützliche Hinweise rund um Ihren mobilen Untersatz.


Teure Temposünden im Ausland
Der Expansionsdrang deutscher Autofahrer führt sie in alle möglichen Länder Europas. Um dabei vor unliebsamen Überraschungen bewahrt zu bleiben, sollte sich der Fahrzeuglenker über die Umstände orientieren, die ihm unterwegs begegnen können. Die zulässigen Geschwindigkeiten und die möglichen Folgen ihrer Missachtung gehören dazu.

Zu schnelles Fahren kann Autofahrern in Skandinavien und Südeuropa ausgesprochen teuer zu stehen kommen. Laut ADAC sind Verstöße gegen die zulässige Höchstgeschwindigkeiten in fast jedem dieser Länder beträchtlich teurer als in Deutschland. Während man hierzulande bei 20 km/h zu schnell bis zu 35 Euro zahlen muss, sind es beispielsweise in Norwegen wenigstens 205 Euro, in Italien mindestens 130 Euro.

Der Autoclub nennt die Bußgelder in den wichtigsten Urlaubsländern, die mindestens fällig sind, wenn das zulässige Tempolimit um 20 Km/h überschritten wird: Dänemark 65 Euro, Finnland 100 Euro, Frankreich 90 Euro, Italien 130 Euro, Norwegen 205 Euro, Österreich 30 Euro, Portugal 50 Euro, Schweden 90 Euro und Spanien 90 Euro. Auch in Belgien und Großbritannien sind Temposünden teuer: In Belgien beträgt das Bußgeld (bei 20 km/h zu schnell) wenigstens 200 Euro, in Großbritannien 250 Euro.

Wer sich in seinem Geschwindigkeitsverhalten nicht zügeln kann, sollte deshalb in Richtung Ost- oder Südosteuropa fahren ­ dort sind die Bußgelder doch beträchtlich geringer. Eine Ausnahme macht allerdings Ungarn: Dort können bei einer um 20 km/h überschrittenen Höchstgeschwindigkeit bis zu 120 Euro fällig werden.


Nicht alle können Biodiesel tanken
Teuer sind sie geworden, die Stopps zum Nachfüllen des Tanks an den Zapfsäulen unserer Tankstellen. Und vieles spricht dafür, dass die Kraftstoffpreise auch weiter steigen werden. Das macht Biokraftstoffe als Alternative immer attraktiver. Insbesondere gilt das für Biodiesel. Denn erst jüngst hat der Bundestag ein Gesetz verabschiedet, nach dem Biokraftstoffe bis 2008 steuerbefreit bleiben. Bevor man allerdings bei einem Diesel zur Zapfpistole greift, die es inzwischen an rund 1500 Tankstellen gibt, sollte man sich informieren ob das Auto auch Biodiesel verträgt. Denn nicht alle Fahrzeuge sind dafür geeignet. Zu denen, die problemlos Biodiesel tanken dürfen, gehören zum Beispiel praktisch alle Diesel von VW, Audi, Seat und Skoda seit 1996. Wer wissen will, wie es um sein Fahrzeug steht, kann sich zum Beispiel bei der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) informieren.


Autofahren kaum teurer
Obwohl das Preisniveau für Kraftstoffe ganz allgemein eine zuvor noch nicht gekannte Höhe erreicht hat, meint es die Preisentwicklung trotzdem gut mit den Autofahrern. Der so genannte Autokosten-Preisindex ist laut dem ADAC in den vergangenen zwölf Monaten nur um 0,4 Punkte auf 118,9 Zähler gestiegen, gegenüber 0,8 Punkten bei der allgemeinen Lebenshaltung. Der wesentliche Grund für diese Entwicklung liegt darin, dass die Kraftstoffpreise innerhalb eines Jahres um 2,5 Prozent gesunken sind.


Dosen können explodieren
Spraydosen können im Auto zu gefährlichen „Bomben“ werden. Darauf weist der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) e.V. hin. Der Innenraum bei direkter Sonneneinstrahlung könne sich bis auf 80 Grad Celsius aufheizen. Damit steige auch die Temperatur der Dose und ihr Innendruck. Hält sie diesem nicht mehr stand, explodiert sie.
Autor: nnz

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