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nnz-Service: Rund um die Immobilie

Samstag, 27. Juli 2002, 09:49 Uhr
Nordhausen (nnz). Auch an diesem Wochenende wird in der nnz das Service-Angebot wieder im Mittelpunkt stehen. Mit einem Klick finden Sie interessante Meldungen rund um die Immobilie.


Schwäbisch-Hall: Positive Bilanz

Die Bausparkasse Schwäbisch-Hall offeriert für das erste Halbjahr 2002 eine positive Bilanz. Insbesondere in den Kerngeschäftsfeldern Bausparen und Vertrieb von Finanzdienstleistungen des genossenschaftlichen Verbunds habe das Unternehmen Zuwächse verzeichnet, hieß es in einer Mitteilung. Das Bausparneugeschäft sei um 1,7 Prozent auf eine neue Halbjahres-Höchstmarke von 10,7 Mrd. Euro mit 447 000 Verträgen gestiegen. „Schwäbisch Hall gehört damit zu den wenigen Finanzdienstleistern in Deutschland, die zur Zeit im Privatkundengeschäft einen Gewinnanstieg verzeichnen“, sagte Vorstandsvorsitzender Alexander Erdland. Insgesamt kletterte die Geschäfts- und Vertriebsleistung von Schwäbisch-Hall im ersten Halbjahr um mehr als drei Prozent oder knapp 500 Mio. Euro auf 14,4 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis der ersten sechs Monate sei um 29 Prozent von 93 auf 120 Mio. Euro gestiegen.

Für das Gesamtjahr erwartet Schwäbisch-Hall ein operatives Ergebnis von mindestens 230 Mio. Euro und eine Eigenkapitalrendite vor Steuern von gut zehn Prozent nach 204 Mio. Euro beziehungsweise 9,6 Prozent im vergangenen Jahr. „Für das Bausparen sehen wir gerade in Zeiten von Unsicherheit und Börsenflaute eine positive Grundstimmung im Markt“, erklärte Erdland.


Gericht verurteilt einen Kaltspüler
Verschlechtert ein Mieter durch unsachgemäßen Umgang Einrichtungsgegenstände, muss er für die Reparatur aufkommen. Darauf weist der Anwalt-Suchservice unter Berufung auf ein Urteil des Amtsgerichts Ibbenbüren (Az.: 3 C 45/2000) hin. Ein Mieter hatte vom Vermieter verlangt, seine verstopfte Spüle durch einen Installateur säubern zu lassen. Als der Vermieter vom Handwerker erfuhr, dass die Verstopfung aus verhärtetem Fett und Essensresten bestanden habe, forderte er die Kosten (85 Euro) vom Mieter zurück. Der winkte ab. Im Prozess aber stellte sich heraus, dass die Warmwasserzufuhr zur Spüle unterbunden war - der Mieter wollte Energie sparen. Er wusch Geschirr nur mit kaltem Wasser ab und spülte Essensreste einfach in den Abfluss. Darin sah das Gericht einen vertragswidrigen Gebrauch der Mietsache. Wer eine Verstopfung der Spüle selbst herbeiführt muss zahlen.


Warum Frauen einfach besser umziehen können Wenn es um den Umzug geht, sind Frauen das stärkere Geschlecht. Dies ergab eine Studie der Ich-zieh-um.de GmbH. Ob Organisationstalent beim Kistenpacken oder Cleverness bei der Wohnungssuche - fast immer stellten sich Frauen geschickter als die Männer an. Sie kennen die besten Internet-Adressen zur Wohnungssuche, haben mehr Verhandlungsgeschick bei Abstandszahlungen und Mietvertrag. Und zudem sollen sie auch noch häufiger die eigene Wohnung renovieren. Das alles denken doch sicher nur die Frauen über Frauen, könnten Männer jetzt meinen. Falsch gedacht! Vor allem die Männerwelt selbst gesteht den Frauen der Studie zufolge die bessere Qualitäten als Umzugsmanagerin zu. So räumen 70 Prozent der (männlichen) Befragten ein, dass die Frauen mehr Geschmack bei der Einrichtung haben. 76 Prozent der Männer schätzten eigene Fähigkeiten als „Verpackungskünstler“ als schlecht ein. Zwei von drei Männern beginnen - anders als die Frauen - erst kurz vor dem Umzug mit dem Verpacken.

Außerdem vergisst jeder dritte Mann beim Ummelden nach dem Umzug die Hälfte der nötigen Papiere und kommt unverrichteter Dinge wieder nach Hause. 69 Prozent der Männer sagen: Frauen sind die besseren Organisatorinnen. Nur in einem Punkt macht das männliche Geschlecht Boden gut - bei körperlicher Arbeit. Denn während die Frauen die Wohnung suchen und Möbel kaufen, beschränkt sich die Hilfe der Männer aufs Kistenschleppen. Gut 80 Prozent der Frauen geben an, noch nie bei Umzügen eine Kiste geschleppt zu haben, und bei 70 Prozent von ihnen wurde der letzte Umzug körperlich allein vom Partner oder Freunden bewältigt. Ich-zieh-um.de (Hamburg) betreibt nach eigenen Angaben die erste Serviceplattform für private Umzüge im deutschsprachigen Internet.


Nur jeder Dritte Mieter will eine eigene Wohnung
Nur eine Minderheit der Mieter in Deutschland hält Wohneigentum einer Emnid-Umfrage zufolge für erstrebenswert. 44 Prozent wollen sich nicht an eine Immobilie binden, teilt der Finanzdienstleister BHW mit. Anders steht es nur bei den Mietern unter 40 Jahren: Hier wollen 49 Prozent ihre Mietwohnung unbedingt verlassen.


Zweimal reinigen reicht
Ein Treppenhaus darf nicht zu häufig auf Kosten der Mieter gereinigt werden. Darauf weist der Deutsche Mieterbund (DMB) in Berlin hin. Das Landgericht Hamburg (Az. 316 S 15/00 habe zum Beispiel eine dreimalige Reinigung pro Woche für zu viel befunden. Das gelte auch dann, wenn das Treppenhaus in einem repräsentativen Gebäude mit Wohn- und Gewerberäumen liegt. Ein zweimaliges Reinigen pro Woche wäre ausreichend gewesen, befanden die Richter.

Generell dürfen die Kosten für eine regelmäßige Hausreinigung als Betriebskosten im Mietvertrag vereinbart werden, informiert der DMB. Diese Nebenkosten müssten Mieter wie auch beispielsweise Wasser, Abwasser, Straßenreinigung, Müllabfuhr, Grundsteuer, Versicherungen und Hausmeister zusätzlich zur Miete zahlen. Dabei gelte aber, dass auch bei den Hausreinigungskosten der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit beachtet werden müsse.
Autor: nnz

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