nnz-online

Gemischtes Jahr

Montag, 22. Dezember 2008, 10:40 Uhr
Mit gemischten Gefühlen blickt André Materlik, der Werkleiter der Knauf Deutsche Gipswerke KG Rottleberode, auf das Jahr 2008 zurück. „Der wirtschaftliche Verlauf für unser Unternehmen war zweigeteilt. Das erste Halbjahr war richtig gut, die Anlagen waren super ausgelastet“, so Materlik...


Da Knauf auch viele Werke im Ausland hat, konnten Materlik und seine Mitarbeiter die herannahende Immobilienkrise rechtzeitig bemerken und waren daher auch nicht überrascht. In Ländern Osteuropas, aber auch in Spanien war da der Immobilienboom schon vorüber.

Auch in Rottleberode mußte auf die veränderten Marktbedingungen reagiert werden. Das Schichtsystem wurde zurückgefahren, „wir arbeiten jetzt in drei Schichten in einer Fünf-Tage-Woche“, erläutert der Werkleiter. Und so sieht auch der Plan der Knauf Deutsche Gipswerke KG Rottleberode für das nächste Jahr. Im Rohstein- und Putzbereich gibt es bereits so viele Aufträge, das die Auslastung der Anlagen gewährleistet ist. Eine ähnliche Tendenz läßt sich im Plattenwerk prognostizieren.

Mit dem Blick auf das Jahr 2005 läßt sich feststellen, daß der Bau des Putzwerkes eine absolut richtige unternehmerische Entscheidung war. Diese Investition sichert zum Beispiel den Bestand der Kernbelegschaft von 120 Frauen und Männern auch im kommenden Jahr. Ein weiterer positiver Faktor ist die Tatsache, dass die Mitarbeitern am Standort in Rottleberode flexibel eingesetzt werden können.

André Materlik führt weitere Gründe ins Feld, um an der Landesgrenze von Sachsen-Anhalt und Thüringen nicht in Pessimismus zu verfallen. Da sei zum einen die immer positive Unterstützung der Standortentwicklung seitens der Region und dann ist da der Fakt, daß die Knauf Deutsche Gipswerke KG Rottleberode das einzige Werk im Gesamtunternehmen ist, das den Rohstoff Gips direkt vor den Werkstoren hat.
Autor: nnz

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de