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Wie geht's mit City-Hotel weiter?

Freitag, 26. Juli 2002, 12:23 Uhr
Nordhausen (nnz). Alles andere als ein Hotel ist das Hochhaus zwischen Kreissparkasse und Theater. Wie es um die Zukunft der Immobilie bestellt ist, das hat die nnz für Sie in Erfahrung gebracht.


Neuer Eigentümer des Gebäudes ist die Kreissparkasse Nordhausen. Das Kreditinstitut ist mit seinen Back-Office-Abteilungen schon seit Monaten in zwei Etagen des ehemaligen Hotels umgezogen. Jetzt wurde der Rest hinzugekauft, bestätigte KSK-Vorstand Wolfgang Asche der nnz. Schwierigkeiten gibt es noch in einigen kleinen Grundstücksangelegenheiten. So stellt sich die Grundstücksfrage der Parkplätze als sehr diffus dar, demnächst soll es hierzu aber klärende Gespräche mit der Nordhäuser Stadtverwaltung geben.

In eigenen Beschlag wird die Kreissparkasse noch eine dritte Etage nehmen. Hier sollen die Back-Office-Räume für die Kreditabteilung ihren Platz finden. Nur nebenbei bemerkt: Allein in dieser Abteilung wurden in den zurückliegenden Monaten 15 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Das Erdgeschoß und die 1. Etage werden künftig vermietet, wobei die derzeitigen Mieter im Haus bleiben werden. Die oberen drei Etagen sollen künftig dem betreuten Wohnen vorbehalten bleiben. Erste Gespräche mit einem Träger gebe es bereits, so Asche gegenüber der nnz. Dabei stellen sich die Banker am Kornmarkt ein ähnliches Konzept wie am August-Bebel-Platz vor. Auch die Sanierung innen und vor allem der Außenhaut sollen sich der ehemaligen AWU angleichen. Mit dieser Investition wird die KSK nicht nur die Auftragslage der hiesigen Bauunternehmen verbessern, sondern auch einen wesentlichen Beitrag zur optischen Aufwertung des Nordhäuser Stadtzentrums leisten, ist sich Wolfgang Asche sicher.
Autor: nnz

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