nnz-Rückspiegel: 26. Juli 2001
Freitag, 26. Juli 2002, 08:48 Uhr
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden. Heute: Blasii-Kirche, Gips mit Scheck
Theuerkauf: Förderquellen erschließen
Die Blasii-Kirche in Nordhausen ist geschlossen. Das gesamte Gebäude einsturzgefährdet. nnz unterhielt sich mit Winfried Theuerkauf, Mitglied des Gemeindekirchenrates. Wir hatten zwar schon einiges geahnt, doch als wir am Montag mit den Ergebnissen der statischen Untersuchung konfrontiert worden, waren wir schon schockiert, so Theuerkauf. Beunruhigend waren für die Kirchgemeinde die seit langem bekannten Risse und auch lockere Steine, vorwiegend am Südportal des Gotteshauses. Das statische Gutachten war Bestandteil einer Gesamtkonzeption zur Untersuchung des Zustandes von St. Blasii. Mitte des kommenden Monats sollen die Ergebnisse in geballter Form vorliegen, dann folgt die Auswertung. Dem schließt sich der weitaus schwierigere Teil an: Die Beschaffung des notwendigen Geldes für die Sanierung. Hier hofft Winfried Theuerkauf auf die Unterstützung von Kirchgemeinde, Kirchenkreis und Kirchenprovinz, denn seiner Auffassung nach habe St. Blasii eine durchaus überregionale Bedeutung als evangelische Kirche. Theuerkauf machte aber auch klar, dass eine Sanierung des Bauwerkes nicht ohne Fördermittel auskommen werde, vor allem aus dem Bereich des Denkmalschutzes müssen Gelder nach Nordhausen fließen. Bereits jetzt denken die Mitglieder Gemeinde intensiv darüber nach, welche Fördermittelquellen erschlossen werden können. Die Sanierung werde sich nach nnz-Informationen vermutlich auf eine Summe im Millionenbereich ansiedeln, mit 100.000 Mark ist das diesmal nicht abgetan...ausführlich im nnz-Archiv
Gipsunternehmen übergaben Scheck
Im Südharz-Krankenhaus übergaben die Mitgliederbetriebe der Arbeitsgemeinschaft der Südharzer Gipsunternehmen heute einen Scheck für die Kinderklinik.
Das Geld, das an Vertreter des Krankenhauses übergeben wurde, stammt aus dem Erlös des Verkaufs von Speisen und Getränken anlässlich des Tages der offenen Gipssteinbrüche im Juni dieses Jahres. Nachdem die Unternehmen in Walkenried, Ellrich und Rottleberode die Verpflegungskasse noch ein wenig aufgestockt hatten, kam die stolze Summe von 5.100 Mark zusammen.
Das Südharz-Krankenhaus wurde als Adressat ausgewählt, weil es überregionalen Charakter hat. Kleine Patienten aus Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen werden in der Kinderstation medizinisch versorgt und betreut. Wie der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Harzer Gipsunternehmen, Erich Hahn, der nnz sagte, wolle man mit dieser Scheckübergabe an die Zugehörigkeit der Unternehmen zur Region erinnern. Der einstige Slogan der Gipsindustrie Leben im Südharz - Wir gehören dazu habe immer noch seine Gültigkeit und sollte durch die heutige Aktion unterstrichen werden. Über den Scheck freuten sich der Verwaltungsdirektor des Krankenhauses, Antonius Pille, und die Oberärztin der Kinderstation, Frau Dr. Bode.
Autor: nnzTheuerkauf: Förderquellen erschließen
Die Blasii-Kirche in Nordhausen ist geschlossen. Das gesamte Gebäude einsturzgefährdet. nnz unterhielt sich mit Winfried Theuerkauf, Mitglied des Gemeindekirchenrates. Wir hatten zwar schon einiges geahnt, doch als wir am Montag mit den Ergebnissen der statischen Untersuchung konfrontiert worden, waren wir schon schockiert, so Theuerkauf. Beunruhigend waren für die Kirchgemeinde die seit langem bekannten Risse und auch lockere Steine, vorwiegend am Südportal des Gotteshauses. Das statische Gutachten war Bestandteil einer Gesamtkonzeption zur Untersuchung des Zustandes von St. Blasii. Mitte des kommenden Monats sollen die Ergebnisse in geballter Form vorliegen, dann folgt die Auswertung. Dem schließt sich der weitaus schwierigere Teil an: Die Beschaffung des notwendigen Geldes für die Sanierung. Hier hofft Winfried Theuerkauf auf die Unterstützung von Kirchgemeinde, Kirchenkreis und Kirchenprovinz, denn seiner Auffassung nach habe St. Blasii eine durchaus überregionale Bedeutung als evangelische Kirche. Theuerkauf machte aber auch klar, dass eine Sanierung des Bauwerkes nicht ohne Fördermittel auskommen werde, vor allem aus dem Bereich des Denkmalschutzes müssen Gelder nach Nordhausen fließen. Bereits jetzt denken die Mitglieder Gemeinde intensiv darüber nach, welche Fördermittelquellen erschlossen werden können. Die Sanierung werde sich nach nnz-Informationen vermutlich auf eine Summe im Millionenbereich ansiedeln, mit 100.000 Mark ist das diesmal nicht abgetan...ausführlich im nnz-Archiv
Gipsunternehmen übergaben Scheck
Im Südharz-Krankenhaus übergaben die Mitgliederbetriebe der Arbeitsgemeinschaft der Südharzer Gipsunternehmen heute einen Scheck für die Kinderklinik.
Das Geld, das an Vertreter des Krankenhauses übergeben wurde, stammt aus dem Erlös des Verkaufs von Speisen und Getränken anlässlich des Tages der offenen Gipssteinbrüche im Juni dieses Jahres. Nachdem die Unternehmen in Walkenried, Ellrich und Rottleberode die Verpflegungskasse noch ein wenig aufgestockt hatten, kam die stolze Summe von 5.100 Mark zusammen.Das Südharz-Krankenhaus wurde als Adressat ausgewählt, weil es überregionalen Charakter hat. Kleine Patienten aus Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen werden in der Kinderstation medizinisch versorgt und betreut. Wie der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Harzer Gipsunternehmen, Erich Hahn, der nnz sagte, wolle man mit dieser Scheckübergabe an die Zugehörigkeit der Unternehmen zur Region erinnern. Der einstige Slogan der Gipsindustrie Leben im Südharz - Wir gehören dazu habe immer noch seine Gültigkeit und sollte durch die heutige Aktion unterstrichen werden. Über den Scheck freuten sich der Verwaltungsdirektor des Krankenhauses, Antonius Pille, und die Oberärztin der Kinderstation, Frau Dr. Bode.
