Sieg im Spitzenspiel
Samstag, 13. Dezember 2008, 08:23 Uhr
Die Harzer Wölfe haben das Spitzenspiel der Eishockey-Regionalliga Nord gewonnen. Mit 4:1 setzte sich der ESC gegen den bisher noch ungeschlagenen Tabellenfüher EHC Timmendorfer Strand durch. Überragend war dabei die erste Angriffsreihe der Harzer, auf deren Konto alle vier Treffer gingen.
Komm in meine Arme... Passgeber Alexander Deibert freut sich zusammen mit Torschütze Stefan Bilstein über den Treffer zum 3:1
Über 1000 Besucher, darunter auch rund 80 mitgereiste Timmendorfer Fans, sorgten für eine tolle Stimmung und gaben der Partie den passenden Rahmen. Von Beginn an merkte man den Harzer Wölfen den unbedingten Siegeswillen an, der Spitzenreiter aus Timmendorf wurde beständig in die Defensive gedrängt. Schnell zeigte sich aber auch, dass Tore gegen die starke Abwehr der Beach Boys um den bestens aufgelegten Goalie Björn Reinke nur schwer zu erzielen sind. So dauerte es trotz guter Gelegenheiten bis zur 17. Minute, ehe Marc Garthe bei einer doppelten Überzahl den Puck endlich im Netz unterbrachte. Das Eis wurde darauf hin von Kuscheltieren regelrecht eingedeckt wurde, die Drittelpause vorgezogen.
Auch im zweiten Abschnitt hatten die Harzer zunächst die besseren Chancen und wurden durch Alexander Deiberts Knaller zum 2:0 belohnt (23.). Die Timmendorfer reagierten mit deutlich gesteigerten Offensiv-Bemühungen, ESC-Torhüter Tobias Bannach musste mehrmals beherzt zupacken. Ohne Chance war der Bannach dann bei Korbinian Wittings Anschlusstreffer (28.). Weitere Treffer sollten im Mittelabschnitt nicht fallen, auch weil bei zwei Pfostenschüssen auf beiden Seiten jeweils die berühmten Zentimeter fehlten.
Früh im Schlussdrittel hätte Deibert für Ruhe sorgen können, der Wölfe-Kapitän scheiterte völlig freistehend aber an Reinke. Die Vorentscheidung fiel letztlich in der 53. Minute. Kurz zuvor hatten die Timmendorfer noch den möglichen Ausgleich verpasst, als Stefan Bilstein nach einem perfekten Zuspiel von Deibert freie Bahn hatte und eiskalt zum 3:1 versenkte. Noch mehr Platz hatte Bilstein zwei Minuten später bei einem Penalty, diesmal hielt Timmendorfs Goalie Reinke jedoch. So war die endgültige Entscheidung Chefsache: Deibert vollendete einen Konter in der Schlussminute zum umjubelten 4:1-Endstand.
Braunlage war heute das bessere Team und hat verdient gewonnen, sagte nach der Partie Timmendorfs Trainer Matthias Schnabel. Rundum zufrieden war Wölfe-Coach Bernd Wohlmann: Es war lange eng, da musste ich die Jungs teilweise im Offensivdrang sogar bremsen, um nicht in Konter zu laufen. Jeder einzelne hat die Vorgaben super umgesetzt.
Robert Koch
Autor: nnzKomm in meine Arme... Passgeber Alexander Deibert freut sich zusammen mit Torschütze Stefan Bilstein über den Treffer zum 3:1
Über 1000 Besucher, darunter auch rund 80 mitgereiste Timmendorfer Fans, sorgten für eine tolle Stimmung und gaben der Partie den passenden Rahmen. Von Beginn an merkte man den Harzer Wölfen den unbedingten Siegeswillen an, der Spitzenreiter aus Timmendorf wurde beständig in die Defensive gedrängt. Schnell zeigte sich aber auch, dass Tore gegen die starke Abwehr der Beach Boys um den bestens aufgelegten Goalie Björn Reinke nur schwer zu erzielen sind. So dauerte es trotz guter Gelegenheiten bis zur 17. Minute, ehe Marc Garthe bei einer doppelten Überzahl den Puck endlich im Netz unterbrachte. Das Eis wurde darauf hin von Kuscheltieren regelrecht eingedeckt wurde, die Drittelpause vorgezogen.
Auch im zweiten Abschnitt hatten die Harzer zunächst die besseren Chancen und wurden durch Alexander Deiberts Knaller zum 2:0 belohnt (23.). Die Timmendorfer reagierten mit deutlich gesteigerten Offensiv-Bemühungen, ESC-Torhüter Tobias Bannach musste mehrmals beherzt zupacken. Ohne Chance war der Bannach dann bei Korbinian Wittings Anschlusstreffer (28.). Weitere Treffer sollten im Mittelabschnitt nicht fallen, auch weil bei zwei Pfostenschüssen auf beiden Seiten jeweils die berühmten Zentimeter fehlten.
Früh im Schlussdrittel hätte Deibert für Ruhe sorgen können, der Wölfe-Kapitän scheiterte völlig freistehend aber an Reinke. Die Vorentscheidung fiel letztlich in der 53. Minute. Kurz zuvor hatten die Timmendorfer noch den möglichen Ausgleich verpasst, als Stefan Bilstein nach einem perfekten Zuspiel von Deibert freie Bahn hatte und eiskalt zum 3:1 versenkte. Noch mehr Platz hatte Bilstein zwei Minuten später bei einem Penalty, diesmal hielt Timmendorfs Goalie Reinke jedoch. So war die endgültige Entscheidung Chefsache: Deibert vollendete einen Konter in der Schlussminute zum umjubelten 4:1-Endstand.
Braunlage war heute das bessere Team und hat verdient gewonnen, sagte nach der Partie Timmendorfs Trainer Matthias Schnabel. Rundum zufrieden war Wölfe-Coach Bernd Wohlmann: Es war lange eng, da musste ich die Jungs teilweise im Offensivdrang sogar bremsen, um nicht in Konter zu laufen. Jeder einzelne hat die Vorgaben super umgesetzt.
Robert Koch

