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nnz-Rückspiegel: 24. Juli 2001

Mittwoch, 24. Juli 2002, 07:04 Uhr
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden. Heute:
FH in Mühlhausen, Verzug und Betrug


FH nun doch in Mühlhausen?
Dass Mühlhausen seine Hoffnung auf eine Fachhochschule trotz der Entscheidung für den Standort Nordhausen im Jahre 1997 nicht aufgegeben hat, wurde in der vergangenen Woche offensichtlich. Mühlhausen war über lange Jahre bekannt als Standort einer Lehrer-Ausbildung. Nachdem das Thüringer Kultusministerium diesen Standort aufgab, bemühte sich die Thomas-Münzer-Stadt um einen Bildungsstätte, die jenem früheren Niveau entspricht. Der Wettbewerb um die heute in Nordhausen beheimatete Fachhochschule ist bekannt. Nun kommt von Mühlhausen die Kunde, dass die insgeheim weiter betriebene Suche nach einer entsprechenden Bildungsstätte Erfolg verheißt: Mit dem privaten Hochschulträger Diploma, einer privaten Gesellschaft mit Sitz in Leipzig wurde ein Konzept erarbeitet, das offenbar ein Zwischenkonstrukt von Fachhochschule und Berufsakademie darstellt. Als Beginn der Ausbildung ist der Herbst 2002 ins Auge gefasst, doch sind die Verhandlungen darüber noch nicht abgeschlossen...ausführlich im nnz-Archiv


Verzug bei Abriß und Rautenstraße
Nordhausen (nnz). Auf dem Petersberg in Nordhausen herrscht emsiges Treiben. Der Gerichtsgarten wird in Angriff genommen, nur die Halle der Freundschaft harrt noch der Abrissbirne. Nach Informationen der nnz soll heute der Kaufvertrag zwischen der Kreisverwaltung und der Stadt Nordhausen unterzeichnet werden. Das sollte allerdings schon vor zwei Wochen unter „Dach und Fach“ sein. Dann gab es wieder Verzögerungen mit der Eintragung in das Grundbuch beim Amtsgericht Nordhausen. Da hätte ­ juristisch gesehen ­ auch keine Eintragung ohne Kaufvertrag vorgenommen werden können. Ob man das in der vergangenen Woche nicht schon gewusst hatte?...ausführlich im nnz-Archiv


Erneut ältere Menschen betrogen
In Nordthüringen sind wieder Trickbetrüger unterwegs. Mit der sogenannten Enkelmasche erschleichen sie sich größere Geldbeträge von älteren Menschen. Es ist immer die gleiche Masche: Eine Notlage oder ein beabsichtigter Autokauf wurden als Gründe angegeben, um sich von den Rentnerinnen und Rentnern einen hohen Geldbetrag zu erschleichen. Das Geld sollte nur geliehen und zu einem späteren Zeitpunkt zurückgezahlt werden. Geschickt wurden die Öffnungszeiten der Banken und Sparkassen genutzt. Die Geldübergabe erfolgte dann meist in der Nähe, an einen Komplizen oder eine Komplizin, mit der Ausrede, dass der „Enkel“ z.B. noch im Autohaus ist und momentan nicht anwesend sein kann. Die Opfer wurden meist erst mißtrauisch, als der angebliche Verwandte oder Bekannte sich nicht mehr meldete...
Autor: nnz

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