Klaus Zeh (CDU): Unerträglicher politischer Stil der SPD
Dienstag, 05. Dezember 2000, 20:03 Uhr
Nordhausen (nnz). "Jetzt reicht's aber!" - brüskierte sich der Kreisvorsitzende der CDU, Klaus Zeh, am Dienstag über den neuerlichen Auftritt von Matthias Jendricke (SPD) zur Antifa-Demo in Nordhausen. "Die neuerliche Entgleisung des SPD-Stadtfraktionsvorsitzenden Jendricke vergiftet nachhaltig das Klima unter den großen demokratischen Parteien und disqualifiziert ihn als glaubwürdigen Demokraten", so Zeh gegenüber nnz am Dienstagabend.
Für seine Profilneurose sei Herrn Jendricke offenbar jedes Mittel recht und lasse ihn jeden politischen Anstand über Bord werfen. Wer sich in die Reihen der linksextremen Antifa einordne, die nachweislich demokratische Rechtsstrukturen ablehne, lasse an der Ernsthaftigkeit seiner Bemühungen bei der Bekämpfung des politischen Extremismus von Rechts und von Links Zweifel aufkommen, so der christdemokratische Landtagsabgeordnete weiter.
"Herr Jendricke ist nun zum wiederholten Male mit dem Spruchband 'CDU-Leitkultur hat braune Spur' aufgetreten. Es ist ungeheuerlich, die CDU und ihre Mitglieder auch nur in die Nähe von Nazis und Faschisten rücken zu wollen. Eine Partei, die nach dem 2. Weltkrieg in der Regierungsverantwortung Deutschland glaubwürdig in die Gemeinschaft der großen Demokratien zurückgeführt hat, kann man nicht auf diese Art
beschädigen wollen. Das ist unwürdig. Im übrigen trete ich mit Herrn Jenricke gern in einen Meinungsstreit über den Begriff Leitkultur, der in der Wissenschaft durchaus gebräuchlich ist", meinte Zeh abschließend.
Autor: nnzFür seine Profilneurose sei Herrn Jendricke offenbar jedes Mittel recht und lasse ihn jeden politischen Anstand über Bord werfen. Wer sich in die Reihen der linksextremen Antifa einordne, die nachweislich demokratische Rechtsstrukturen ablehne, lasse an der Ernsthaftigkeit seiner Bemühungen bei der Bekämpfung des politischen Extremismus von Rechts und von Links Zweifel aufkommen, so der christdemokratische Landtagsabgeordnete weiter.
"Herr Jendricke ist nun zum wiederholten Male mit dem Spruchband 'CDU-Leitkultur hat braune Spur' aufgetreten. Es ist ungeheuerlich, die CDU und ihre Mitglieder auch nur in die Nähe von Nazis und Faschisten rücken zu wollen. Eine Partei, die nach dem 2. Weltkrieg in der Regierungsverantwortung Deutschland glaubwürdig in die Gemeinschaft der großen Demokratien zurückgeführt hat, kann man nicht auf diese Art
beschädigen wollen. Das ist unwürdig. Im übrigen trete ich mit Herrn Jenricke gern in einen Meinungsstreit über den Begriff Leitkultur, der in der Wissenschaft durchaus gebräuchlich ist", meinte Zeh abschließend.
