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nnz-Rückspiegel: 18. Juli 2001

Donnerstag, 18. Juli 2002, 07:10 Uhr
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden. Heute:
Wettbewerb, Ausschreibung und Biergarten


50 Einsendungen für Fotowettbewerb
Das Landratsamt Nordhausen und die Stadt- und Gästeführergilde hatten im vergangenen Jahr zu einem Fotowettbewerb aufgerufen. Hintergrund war das Jahr der Romanik. Bis Anfang dieser Woche waren rund 50 Arbeiten im Nordhäuser Landratsamt eingegangen. Einige Autoren hatten sich mit mehreren Arbeiten an dem Contest beteiligt. Vorgegeben waren Motive, die in Nordhausen auf das Mittelalter verweisen. Wie die Pressestelle des Nordhäuser Landratsamtes der nnz mitteilte, stand dabei der Nordhäuser Dom naturgemäß im Mittelpunkt des Interesses der Fotoenthusiasten. Viele Arbeiten hatten einen Nordhäuser Absender, aber auch die Ellricher Region war vertreten. Weniger Interesse hingegen war aus dem Bereich Bleicherode zu registrieren. Dafür gab es auch zwei Einsendungen aus dem Kyffhäuserkreis...ausführlich im nnz-Archiv


Ausschreibung doch mit Haken?
Im kommenden Monat sollen die hauptamtlichen Beigeordneten der Nordhäuser Kreisverwaltung gewählt werden. Eigentlich deutet alles auf eine friedliche Wahl der beiden Favoriten Loni Grünwald (PDS) und Matthias Jendricke (SPD) hin. Eigentlich, denn schon jetzt gibt es Signale aus der Kreisverwaltung, dass die Wahl doch nicht ohne Komplikationen über die Kreistagsbühne gegen dürfte. Erinnern wir uns noch einmal an den veröffentlichten Ausschreibungstext: „Gesucht werden dynamische, zielorientierte, entscheidungsfreudige, belastbare und verantwortungsbewusste Persönlichkeiten, die über ausreichende Erfahrungen und gründliche Kenntnisse hinsichtlich der Verfahrensabläufe in einer Kommunalverwaltung verfügen.“ Nun kann man vor allem Matthias Jendricke wohl kaum Dynamik, Zielorientiertheit oder Belastbarkeit absprechen. Was aber habe er als „ausreichende Erfahrungen hinsichtlich der Verwaltungsabläufe“ vorzuweisen, fragen sich nicht nur Insider. Möglich wäre nach einer Wahl von Jendricke zum ersten Beigeordneten eine Konkurrentenklage von einem der 14 Mitbewerber. Da soll es Kandidaten mit juristischer Ausbildung und Erfahrungen in der kommunalaufsichtlichen Arbeit in anderen Landkreisen geben. Ob die sich mit einer erneuten Wahlniederlage zufrieden geben? Und dann bringt die SPD ja auch selbst einiges an Verwirrung ins Spiel. Mit gleich drei Kandidaten: Jendricke, Theuerkauf und Rein! Während das Verschleißpotential bei Hubert Rein zwar in der Vergangenheit schon ziemlich groß gewesen ist, sollte die Kandidatur von Theuerkauf nicht unterschätzt werden. Es sei denn, Winfried Theuerkauf wird wirklich nur als Ersatzspieler gehandelt und er zieht seine Kandidatur wieder zurück...ausführlich im nnz-Archiv


Lockeres Gesprächsrunde im Biergarten
Morgen treffen sich die Kreisvorsitzenden der Thüringer SPD in Erfurt. Im Gebäude der Landesversicherungsanstalt wollen sie sich über Richard Dewes unterhalten. Der Nordhäuser Kreisvorstand gibt seinem Vertreter ein klares Votum mit auf den Weg nach Erfurt. Dagmar Becker, die Chefin der SPD im Landkreis Nordhausen ist gegenwärtig mit Kuchenbacken beschäftigt. Gestern feierte sie Silberhochzeit, am Samstag werden in Wülfingerode mehr als 150 Gäste zur großen Party erwartet. Da bleibt wenig Zeit für ihren Parteifreund Richard Dewes. Den Job der Vermittlung der Nordhäuser Botschaft wird der stellvertretende Kreischef Uwe Kramer aus Gudersleben versehen. In seinem Gepäck soll Kramer die Stellungnahmen der wichtigsten Ortsverbände der SPD haben: Pro Dewes haben sich nach nnz-Informationen die Genossen in Ilfeld, Neustadt, Ellrich und Nordhausen ausgesprochen. Besonders heftig kam es aus dem Ortsverband der Rolandstadt in der vergangenen Woche (siehe nnz-Archiv). Da schossen die Genossen auch eine mächtige Salve gegen den jungen Landeschef Christoph Matschie ab. „Das war kein Einzelschuß, das war die Meinung der Nordhäuser Basis“, ist sich Dagmar Becker ziemlich sicher. Die Mehrheit in Nordhausen steht hinter dem Inhalt der Presseerklärung, meint Becker zur nnz...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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