Landtag soll klären
Dienstag, 18. November 2008, 14:18 Uhr
Über Fehler bei der Sanierung der Alt-Deponie am Dachsberg bei Bleicherode will die SPD-Landtagsfraktion informiert werden. Dagmar Becker reagierte damit auch auf einen gestrigen Bericht in der nnz.
Die vom Land genehmigte Rekultivierung mit dem so genannten Gereka-Substrat (Klärschlamm und Asche) habe die Schadstoffsituation in fataler Weise verschlimmert, konstatiert Dagmar Becker, die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion mit Verweis auf erneut öffentlich gewordene Probleme beim Umgang mit der Deponie.
Die Abdeckung der Deponie mit diesem Substrat sei als Rekultivierungsmaßnahme völlig ungeeignet gewesen. Deshalb dürfe die Stadt Bleicherode nicht mit den von dieser Rekultivierungsmaßnahme ausgehenden Umweltgefahren und den Kosten der Sanierung der Deponie allein gelassen werden, so Becker.
Angesichts der Vorgeschichte der Deponie müsse sich das Land an der Sanierung beteiligen. Becker befürchtet, dass die für die Rekultivierung verantwortliche Firma nicht mehr für entstandene Fehler verantwortlich gemacht werden könne, da sie offenbar insolvent sei.
Mit einem Antrag im nächsten Umweltausschuss will Becker klären lassen, welche Gefahren von der Deponie für Mensch und Umwelt ausgehen, sowie welche Kontrollen die zuständigen Behörden des Landes durchgeführt haben. Auch müsse geklärt werden, welche Maßnahmen das ehemalige
Staatliche Umweltamt Sondershausen eingeleitet hat, um von der Deponie ausgehende Gefahren zu bekämpfen.
Becker fordert zudem eine Diskussion über notwendige Sanierungsmaßnahmen und die Übernahme der dabei anfallenden Kosten.
Autor: nnzDie vom Land genehmigte Rekultivierung mit dem so genannten Gereka-Substrat (Klärschlamm und Asche) habe die Schadstoffsituation in fataler Weise verschlimmert, konstatiert Dagmar Becker, die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion mit Verweis auf erneut öffentlich gewordene Probleme beim Umgang mit der Deponie.
Die Abdeckung der Deponie mit diesem Substrat sei als Rekultivierungsmaßnahme völlig ungeeignet gewesen. Deshalb dürfe die Stadt Bleicherode nicht mit den von dieser Rekultivierungsmaßnahme ausgehenden Umweltgefahren und den Kosten der Sanierung der Deponie allein gelassen werden, so Becker.
Angesichts der Vorgeschichte der Deponie müsse sich das Land an der Sanierung beteiligen. Becker befürchtet, dass die für die Rekultivierung verantwortliche Firma nicht mehr für entstandene Fehler verantwortlich gemacht werden könne, da sie offenbar insolvent sei.
Mit einem Antrag im nächsten Umweltausschuss will Becker klären lassen, welche Gefahren von der Deponie für Mensch und Umwelt ausgehen, sowie welche Kontrollen die zuständigen Behörden des Landes durchgeführt haben. Auch müsse geklärt werden, welche Maßnahmen das ehemalige
Staatliche Umweltamt Sondershausen eingeleitet hat, um von der Deponie ausgehende Gefahren zu bekämpfen.
Becker fordert zudem eine Diskussion über notwendige Sanierungsmaßnahmen und die Übernahme der dabei anfallenden Kosten.
