nnz-Rückspiegel: 16. Juli 2001
Dienstag, 16. Juli 2002, 08:05 Uhr
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden. Heute:
Richard Dewes, Demo und SRF
Dewes (wieder) nach oben?
Es kam dem Rauschen im Blätterwald gleich, was sich in der vergangenen Woche um den SPD-Landtagsabgeordneten Richard Dewes begab. Wobei die Seismografen im Landkreis Nordhausen davon lediglich ein Säuseln registrierten. Obwohl es sich doch hier um den Wahlkreis des Richard Dewes handelt. Und das ist allemal eine Betrachtung wert. Die Nachricht kam etwas unvermittelt, wenn auch nicht unerwartet: Der frühere Innenminister des Freistaates Thüringen, Richard Dewes, beabsichtigt, in der Landespolitik wieder aktiv zu werden. Die Nachricht kam im lokalem Bereich von der Orts-SPD in Form einer Presseverlautbarung und etwa zeitgleich mit sehr viel umfangreicheren Beiträgen und Kommentaren der überregionalen Medien. Und schon das ist ebenso bezeichnend wie aufschlussreich, lässt es doch Schlüsse auf die politische Denk- und Verhaltensweise der Akteure zu...ausführlich im nnz-Archiv
Demo wurde bereits angemeldet
Nordhausen (nnz). Am letzten Juli-Wochenende will die Autonome Antifa Südharz in Nordhausen demonstrieren. Die angekündigte Aktion wird in der Region nicht nur mit Zustimmung begleitet. Die Versammlung am 28. Juli ist in den zurückliegenden Tagen im Nordhäuser Landratsamt angemeldet worden. Nach nnz-Informationen soll es bereits erste Kooperationsgespräche gegeben haben, an denen auch Vertreter der Polizei teilnahmen. Insider vermuten mit dieser Aktion aus dem linken Spektrum eine Art Anziehungskraft seitens der rechten Szene. Das sei für die Region nicht zu begrüßen. Noch immer erinnert man sich in und um Nordhausen an die letzten Aufmärsche im vergangenen Jahr. Bislang liegen der Kreisverwaltung noch keine Anmeldungen aus der rechten Szene für den jetzigen Zeitraum vor...ausführlich im nnz-Archiv
Letzte Ausschläge einer Pflanze
Nordhausen (nnz). Medienvielfalt ist etwas Schönes, vor allem für die Konsumenten. Bereits im vergangenen Jahr gab es in und um Nordhausen einen Versuch, der Informationslandschaft einen weiteren Farbtupfer zu verleihen. Der hatte denn auch einen Namen: SRF! Die Pflanze Lokales Fernsehen hatte bereits mehrfache Metamorphosen hinter sich. Doch ab April 2000 sollte sie in nie gesehener Pracht am Medienhimmel erblühen. Sie blühte denn auch für einen kurzen Zeitraum, dann ging der Blume der Dünger und der Nährboden aus. Lange dauerte es, bis einer der vielen Gläubiger der SRF GmbH einen Antrag auf Insolvenz stellte. In einer den Nordthüringern nicht unbekannten Rechtsanwaltskanzlei laufen seit einiger Zeit die Fäden zusammen, und natürlich am Amtsgericht Mühlhausen. Derzeit sind die zuständigen Leute vor allem auf der Suche nach Vermögen, sprich Masse, die ein Insolvenzverfahren absichern könnte. Und es wird eine Person gesucht: Der Geschäftsführer der SRF GmbH, Karsten Lück. Sein letzter Aufenthaltsort soll nach nnz-Informationen das kleine beschauliche Örtchen Kleinfurra sein. Doch auch da hatten die Masse-Fahnder nicht sonderlich viel Glück. Karsten Lück war nicht aufzufinden...ausführlich im nnz-Archiv
Straßengespräche in Leinefelde
Nordhausen (nnz). In den zurückliegenden Tagen gab es im Nordthüringer Straßenbauamt in Leinefelde eine Beratung mit Vertretern der Stadt Nordhausen. Zur Diskussion standen die künftigen Baumaßnahmen in und um Nordhausen. Ab dem kommenden Jahr sollen die konkreten Planungen für die Umgehung der Bundesstraße 243 um Nordhausen aufgenommen werden. Die neue Tangente wird westlich von Nordhausen verlaufen und zur B 4 führen, so Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD). Die vom Land und Bund dafür vorgesehenen Gelder sollen aus dem Topf der Erlöse der Versteigerung der UMTS-Lizenzen stammen. Geld, das in der Region Nordhausen gut aufgehoben ist, wird die Umgehung doch die Innenstadt wesentlich vom Durchgangsverkehr entlasten. Mit dem Bau der Umgehung wird im Rathaus jedoch nicht vor dem Jahr 2005 gerechnet...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzRichard Dewes, Demo und SRF
Dewes (wieder) nach oben?
Es kam dem Rauschen im Blätterwald gleich, was sich in der vergangenen Woche um den SPD-Landtagsabgeordneten Richard Dewes begab. Wobei die Seismografen im Landkreis Nordhausen davon lediglich ein Säuseln registrierten. Obwohl es sich doch hier um den Wahlkreis des Richard Dewes handelt. Und das ist allemal eine Betrachtung wert. Die Nachricht kam etwas unvermittelt, wenn auch nicht unerwartet: Der frühere Innenminister des Freistaates Thüringen, Richard Dewes, beabsichtigt, in der Landespolitik wieder aktiv zu werden. Die Nachricht kam im lokalem Bereich von der Orts-SPD in Form einer Presseverlautbarung und etwa zeitgleich mit sehr viel umfangreicheren Beiträgen und Kommentaren der überregionalen Medien. Und schon das ist ebenso bezeichnend wie aufschlussreich, lässt es doch Schlüsse auf die politische Denk- und Verhaltensweise der Akteure zu...ausführlich im nnz-Archiv
Demo wurde bereits angemeldet
Nordhausen (nnz). Am letzten Juli-Wochenende will die Autonome Antifa Südharz in Nordhausen demonstrieren. Die angekündigte Aktion wird in der Region nicht nur mit Zustimmung begleitet. Die Versammlung am 28. Juli ist in den zurückliegenden Tagen im Nordhäuser Landratsamt angemeldet worden. Nach nnz-Informationen soll es bereits erste Kooperationsgespräche gegeben haben, an denen auch Vertreter der Polizei teilnahmen. Insider vermuten mit dieser Aktion aus dem linken Spektrum eine Art Anziehungskraft seitens der rechten Szene. Das sei für die Region nicht zu begrüßen. Noch immer erinnert man sich in und um Nordhausen an die letzten Aufmärsche im vergangenen Jahr. Bislang liegen der Kreisverwaltung noch keine Anmeldungen aus der rechten Szene für den jetzigen Zeitraum vor...ausführlich im nnz-Archiv
Letzte Ausschläge einer Pflanze
Nordhausen (nnz). Medienvielfalt ist etwas Schönes, vor allem für die Konsumenten. Bereits im vergangenen Jahr gab es in und um Nordhausen einen Versuch, der Informationslandschaft einen weiteren Farbtupfer zu verleihen. Der hatte denn auch einen Namen: SRF! Die Pflanze Lokales Fernsehen hatte bereits mehrfache Metamorphosen hinter sich. Doch ab April 2000 sollte sie in nie gesehener Pracht am Medienhimmel erblühen. Sie blühte denn auch für einen kurzen Zeitraum, dann ging der Blume der Dünger und der Nährboden aus. Lange dauerte es, bis einer der vielen Gläubiger der SRF GmbH einen Antrag auf Insolvenz stellte. In einer den Nordthüringern nicht unbekannten Rechtsanwaltskanzlei laufen seit einiger Zeit die Fäden zusammen, und natürlich am Amtsgericht Mühlhausen. Derzeit sind die zuständigen Leute vor allem auf der Suche nach Vermögen, sprich Masse, die ein Insolvenzverfahren absichern könnte. Und es wird eine Person gesucht: Der Geschäftsführer der SRF GmbH, Karsten Lück. Sein letzter Aufenthaltsort soll nach nnz-Informationen das kleine beschauliche Örtchen Kleinfurra sein. Doch auch da hatten die Masse-Fahnder nicht sonderlich viel Glück. Karsten Lück war nicht aufzufinden...ausführlich im nnz-Archiv
Straßengespräche in Leinefelde
Nordhausen (nnz). In den zurückliegenden Tagen gab es im Nordthüringer Straßenbauamt in Leinefelde eine Beratung mit Vertretern der Stadt Nordhausen. Zur Diskussion standen die künftigen Baumaßnahmen in und um Nordhausen. Ab dem kommenden Jahr sollen die konkreten Planungen für die Umgehung der Bundesstraße 243 um Nordhausen aufgenommen werden. Die neue Tangente wird westlich von Nordhausen verlaufen und zur B 4 führen, so Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD). Die vom Land und Bund dafür vorgesehenen Gelder sollen aus dem Topf der Erlöse der Versteigerung der UMTS-Lizenzen stammen. Geld, das in der Region Nordhausen gut aufgehoben ist, wird die Umgehung doch die Innenstadt wesentlich vom Durchgangsverkehr entlasten. Mit dem Bau der Umgehung wird im Rathaus jedoch nicht vor dem Jahr 2005 gerechnet...ausführlich im nnz-Archiv
