Probleme mit der Bachmuschel
Donnerstag, 13. November 2008, 16:09 Uhr
Die Bürger von Günzerode sind glücklich. Die Umweltbehörden hatten Bauchschmerzen. Glück reduziert sich in diesem Fall auf ein neues Bauwerk, Bauchschmerzen verursachten seltene Bachmuscheln. Gefeiert wurde heute Nachmittag trotzdem...
Fünf Jahre von der ersten Idee bis heute: Diese Zeit brauchte die neue Brücke über die Helme bei Günzerode. Jetzt ist das Bauwerk fertig, das weiß-rote Band wurde vom Bürgermeister der Gemeinde Werther, Klaus Hummitzsch, und seinem Ortsbürgermeister-Kollegen Gerold Reinhardt gemeinsam zerschnitten.
Die neue Helme-Brücke war notwendig geworden, da das alte Bauwerk – immer wieder repariert – dann doch gesperrt werden mußte. Die ersten Planungen sahen eine Investitionssumme von etwa 100.000 Euro vor. Für Werther eine utopische Summe. Jetzt liegen die Kosten bei rund 28.000 Euro, das war zu stemmen. Nach der Sanierung der noch vorhandenen Pfeiler und Widerlager konnte der Brückenkörper in einem Stück draufgesetzt werden.
Probleme hatten die Bauleute jedoch mit der Helme selbst. Sie ist ein geschütztes Flora-Fauna-Habitat und der Lebensraum der Bachmuschel, die – so Fachleute – in Europa selten anzutreffen ist. Doch letztlich ist jetzt die neue Brücke freigegeben worden, die Bachmuschel lebt vermutlich immer noch und läßt sich die Helme abwärts treiben und treiben und treiben...
Gerold Reinhardt wünschte sich, daß die neue Brücke von den Günzerödern nun angenommen wird, dass die Belastung von 2,5 Tonnen eingehalten wird und das die noch triste Betonfassade noch ein wenig aufgepeppt wird.
Dann soll in den kommenden Jahren auch an die weitere Ausgestaltung der Wanderwege rund um Günzerode herangegangen werden.
Autor: nnzFünf Jahre von der ersten Idee bis heute: Diese Zeit brauchte die neue Brücke über die Helme bei Günzerode. Jetzt ist das Bauwerk fertig, das weiß-rote Band wurde vom Bürgermeister der Gemeinde Werther, Klaus Hummitzsch, und seinem Ortsbürgermeister-Kollegen Gerold Reinhardt gemeinsam zerschnitten.
Die neue Helme-Brücke war notwendig geworden, da das alte Bauwerk – immer wieder repariert – dann doch gesperrt werden mußte. Die ersten Planungen sahen eine Investitionssumme von etwa 100.000 Euro vor. Für Werther eine utopische Summe. Jetzt liegen die Kosten bei rund 28.000 Euro, das war zu stemmen. Nach der Sanierung der noch vorhandenen Pfeiler und Widerlager konnte der Brückenkörper in einem Stück draufgesetzt werden.
Probleme hatten die Bauleute jedoch mit der Helme selbst. Sie ist ein geschütztes Flora-Fauna-Habitat und der Lebensraum der Bachmuschel, die – so Fachleute – in Europa selten anzutreffen ist. Doch letztlich ist jetzt die neue Brücke freigegeben worden, die Bachmuschel lebt vermutlich immer noch und läßt sich die Helme abwärts treiben und treiben und treiben...
Gerold Reinhardt wünschte sich, daß die neue Brücke von den Günzerödern nun angenommen wird, dass die Belastung von 2,5 Tonnen eingehalten wird und das die noch triste Betonfassade noch ein wenig aufgepeppt wird.
Dann soll in den kommenden Jahren auch an die weitere Ausgestaltung der Wanderwege rund um Günzerode herangegangen werden.

