Bewußtsein schärfen
Donnerstag, 13. November 2008, 14:19 Uhr
Im Rahmen der am geschlossenen Bündnisvereinbarung fand gestern beim Hauptzollamt Erfurt der jährliche Erfahrungsaustausch zur Schwarzarbeit auf dem Bau statt. Hier die Ergebnisse...
Daran nahmen Vertreter der Finanzkontrolle Schwarzarbeit beim Hauptzollamt Erfurt, des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Technologie und Arbeit, des Bauindustrieverbandes Hessen/Thüringen e.V. sowie des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Landesverband Thüringen teil. Im Mittelpunkt stand dabei der Austausch über aktuelle Entwicklungen und Erscheinungsformen der Schwarzarbeit in der Bauwirtschaft in Thüringen.
Beispielhaft wurde die immer stärkere Zunahme von Scheinselbständigkeit auf Baustellen (so genannte Ein-Mann-Unternehmen) sowie die Verstöße gegen die Mindestlohnbestimmungen thematisiert.
Übereinstimmend wurde festgestellt, dass ein fairer Wettbewerb unter gleichen Bedingungen stattfinden muss. Dies ist aber nur möglich, wenn alle Unternehmen ordnungsgemäß Steuern und Sozialversicherungsbeiträge entrichten sowie die Bestimmungen des Arbeitnehmerentsendegesetzes (Mindestlohn) einhalten. Ruinöse Preiskonkurrenz durch illegale Praktiken muss bekämpft werden.
Ziel der Bündnispartner ist unter anderem, das allgemeine Bewusstsein für die negativen Folgen von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung zu schärfen. Hierzu wurde vereinbart, dass die bereits bewährte Durchführung von Vorträgen im Rahmen von Seminaren und Informationsveranstaltungen der Bündnispartner durch Zollexperten fortgesetzt und intensiviert wird.
Autor: nnz/knDaran nahmen Vertreter der Finanzkontrolle Schwarzarbeit beim Hauptzollamt Erfurt, des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Technologie und Arbeit, des Bauindustrieverbandes Hessen/Thüringen e.V. sowie des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Landesverband Thüringen teil. Im Mittelpunkt stand dabei der Austausch über aktuelle Entwicklungen und Erscheinungsformen der Schwarzarbeit in der Bauwirtschaft in Thüringen.
Beispielhaft wurde die immer stärkere Zunahme von Scheinselbständigkeit auf Baustellen (so genannte Ein-Mann-Unternehmen) sowie die Verstöße gegen die Mindestlohnbestimmungen thematisiert.
Übereinstimmend wurde festgestellt, dass ein fairer Wettbewerb unter gleichen Bedingungen stattfinden muss. Dies ist aber nur möglich, wenn alle Unternehmen ordnungsgemäß Steuern und Sozialversicherungsbeiträge entrichten sowie die Bestimmungen des Arbeitnehmerentsendegesetzes (Mindestlohn) einhalten. Ruinöse Preiskonkurrenz durch illegale Praktiken muss bekämpft werden.
Ziel der Bündnispartner ist unter anderem, das allgemeine Bewusstsein für die negativen Folgen von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung zu schärfen. Hierzu wurde vereinbart, dass die bereits bewährte Durchführung von Vorträgen im Rahmen von Seminaren und Informationsveranstaltungen der Bündnispartner durch Zollexperten fortgesetzt und intensiviert wird.
