Rettungsdienst mit Imageverlust
Montag, 15. Juli 2002, 09:00 Uhr
Nordhausen (nnz). Im Mai hatte die nnz über den Bau einer Rettungswache in Niedersachswerfen berichtet. Der Neubau sollte heute übergeben werden...
In ihrem Bericht bezog sich die nnz auf den Chef des Rettungsdienstes Ellrich, Andreas Triftshäuser. Der Neubau sei jetzt zwar schon weit vorangeschritten, doch die Inbetriebnahme der Rettungswache könne erst in spätestens zwei Wochen erfolgen, so Triftshäuser im jetzigen Gespräch mit der nnz. Es müssen noch diverse Restarbeiten erledigt werden. Wie die nnz bereits in der vergangenen Woche aus dem Landratsamt erfuhr, gebe es auch noch keinen Mietvertrag. Den müsste jedoch die Kreisverwaltung mit dem privaten Investor unterzeichnen, der für den Neubau als Bauherr verantwortlich zeichnet. Über Gründe einer Nichtunterzeichnung wurde hingegen nichts bekannt. Unverständnis soll es an der Behringstraße auch zum gesamten mietrechtlichen Konstrukt in Niedersachswerfen geben. Da wird dann schon mal die Frage aufgeworfen, warum nicht der Rettungsdienstzweckverband oder einer der Leistungserbringer als Mieter auftrete? Das sind übrigens auch Fragen, die sich mittlerweile die Krankenkassen stellen sollen.
Deren Vertreter nahmen in der vergangenen Woche an der turnusmäßig einberufenen Sitzung des Rettungsdienstbereichsbeirats teil. Während der Beratung soll zum aktuellen Bereichsplan debattiert sein. Der sehe keine gravierenden Änderungen zu seinem Vorgänger vor. Die Standorte der Rettungswache seien diskutiert worden, ebenso wie die Zuordnung der jeweiligen Fahrzeuge.
Die Krankenkassen betrachten die derzeitige Situation des Rettungsdienstes im Landkreis Nordhausen nicht gerade mit Verzückung. Da sind immer noch die diversen Auseinandersetzungen mit und zwischen den Leistungserbringern des Rettungsdienstzweckverbandes Nordhausen. Diese tragen in ihrer Summe nicht gerade zum Imagegewinn bei. Dieser Nachteil des Landkreises Nordhausen avanciert seit einiger Zeit zum Vorteil der restlichen Landkreise, die zusammen im Nordthüringer Rettungsdienstzweckverband agieren. Diesen Eindruck bestätigt letztlich auch Andreas Triftshäuser und verweist auf das Tauziehen um den Rettungswachenstandort Sollstedt. Das Ergebnis ist hinlänglich bekannt.
Autor: nnzIn ihrem Bericht bezog sich die nnz auf den Chef des Rettungsdienstes Ellrich, Andreas Triftshäuser. Der Neubau sei jetzt zwar schon weit vorangeschritten, doch die Inbetriebnahme der Rettungswache könne erst in spätestens zwei Wochen erfolgen, so Triftshäuser im jetzigen Gespräch mit der nnz. Es müssen noch diverse Restarbeiten erledigt werden. Wie die nnz bereits in der vergangenen Woche aus dem Landratsamt erfuhr, gebe es auch noch keinen Mietvertrag. Den müsste jedoch die Kreisverwaltung mit dem privaten Investor unterzeichnen, der für den Neubau als Bauherr verantwortlich zeichnet. Über Gründe einer Nichtunterzeichnung wurde hingegen nichts bekannt. Unverständnis soll es an der Behringstraße auch zum gesamten mietrechtlichen Konstrukt in Niedersachswerfen geben. Da wird dann schon mal die Frage aufgeworfen, warum nicht der Rettungsdienstzweckverband oder einer der Leistungserbringer als Mieter auftrete? Das sind übrigens auch Fragen, die sich mittlerweile die Krankenkassen stellen sollen.
Deren Vertreter nahmen in der vergangenen Woche an der turnusmäßig einberufenen Sitzung des Rettungsdienstbereichsbeirats teil. Während der Beratung soll zum aktuellen Bereichsplan debattiert sein. Der sehe keine gravierenden Änderungen zu seinem Vorgänger vor. Die Standorte der Rettungswache seien diskutiert worden, ebenso wie die Zuordnung der jeweiligen Fahrzeuge.
Die Krankenkassen betrachten die derzeitige Situation des Rettungsdienstes im Landkreis Nordhausen nicht gerade mit Verzückung. Da sind immer noch die diversen Auseinandersetzungen mit und zwischen den Leistungserbringern des Rettungsdienstzweckverbandes Nordhausen. Diese tragen in ihrer Summe nicht gerade zum Imagegewinn bei. Dieser Nachteil des Landkreises Nordhausen avanciert seit einiger Zeit zum Vorteil der restlichen Landkreise, die zusammen im Nordthüringer Rettungsdienstzweckverband agieren. Diesen Eindruck bestätigt letztlich auch Andreas Triftshäuser und verweist auf das Tauziehen um den Rettungswachenstandort Sollstedt. Das Ergebnis ist hinlänglich bekannt.
