Ehrendes Gedenken in Bleicherode
Dienstag, 11. November 2008, 10:48 Uhr
Aus Anlass des 70. Jahrestages der Pogromnacht fand in Bleicherode nach dem Gottesdienst in der St. Marien Kirche am Standort der ehemaligen Synagoge eine Gedenkveranstaltung statt. Hier unser Bericht...
Viele Einwohner von Bleicherode waren gekommen, um am neu errichteten Gedenkstein der jüdischen Mitbürger zu erinnern, die unter der Naziherrschaft verschleppt wurden oder ihre Heimatstadt verlassen mussten.
Bürgermeister Frank Rostek (CDU) brachte in seinen Worten zum Ausdruck, dass die ehemalige jüdische Bevölkerung tief mit Bleicherode verwurzelt war. Mit erheblichen finanziellen Mitteln beteiligte sich diese u. a. auch am Aufbau des Krankenhauses und des Freibades.
Von den ehemals 139 jüdischen Bürgern von Bleicherode lebte nach Kriegsende niemand mehr in der Stadt. Besonders verwiesen er und Pastor Nathanael Schulz in ihren Worten auf den Schriftzug Wehret den Anfängen, der sich auf dem Gedenkstein befindet.
Autor: nnzViele Einwohner von Bleicherode waren gekommen, um am neu errichteten Gedenkstein der jüdischen Mitbürger zu erinnern, die unter der Naziherrschaft verschleppt wurden oder ihre Heimatstadt verlassen mussten.
Bürgermeister Frank Rostek (CDU) brachte in seinen Worten zum Ausdruck, dass die ehemalige jüdische Bevölkerung tief mit Bleicherode verwurzelt war. Mit erheblichen finanziellen Mitteln beteiligte sich diese u. a. auch am Aufbau des Krankenhauses und des Freibades.
Von den ehemals 139 jüdischen Bürgern von Bleicherode lebte nach Kriegsende niemand mehr in der Stadt. Besonders verwiesen er und Pastor Nathanael Schulz in ihren Worten auf den Schriftzug Wehret den Anfängen, der sich auf dem Gedenkstein befindet.


