Wenn das Leben zu Ende geht
Mittwoch, 05. November 2008, 11:52 Uhr
Die herbstliche, welkende Blume fällt in die aufgehaltene Hand – mehr denn je ist dieses Symbol Leitbild für die Bemühungen des Netzwerkes "Sterbebegleitung". Das will sich in der kommenden Woche in Nordhausen vorstellen. Ein erster Bericht dazu in Ihrer nnz...
Wenn die Lebenskraft zu Ende geht wird die Angst vor dem Verlust der Eigenständigkeit, vor Ungewissheit, vor unerträglichem Schmerz und vor dem Tod bei vielen Menschen nach wie vor ein schwer belastendes Thema. Da immer mehr Menschen aufgrund der steigenden Lebenserwartung schwere chronische Erkrankungen erleben und die Zahl der Patienten mit Krebserkrankungen weiter deutlich zunimmt, wird die Furcht vor unerträglichen Leiden und vor sozialer Isolierung immer größer. Mit dieser Situation sind in den meisten Fällen auch Freunde und Familienangehörige überfordert.
Die Nachfrage nach palliativmedizinischer Betreuung sowohl in klinischer als auch in häuslicher Umgebung, die Bedeutung der Hospizarbeit und der Anteil häuslicher Pflege sind deshalb in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Die Probleme bei der Bewältigung der letzten Lebensmonate werden ein immer wichtigeres Thema, dem eine intensive Beschäftigung zukommt, um der Hilflosigkeit zu begegnen.
Im Februar 2007 stellte sich ein starker Verbund verschiedener Partner, jeder mit ganz speziellen Kompetenzen, der Aufgabe, schwerstkranken Menschen und Sterbenden sowie deren Angehörigen eine umfassende und würdevolle Betreuung zu gewährleisten. Das Netzwerk 'Sterbebegleitung' war geboren.
Exzellente medizinische, pflegerische und seelsorgerische Betreuung der Betroffenen sowie Hilfe und Beistand für die Angehörigen als komplexe Leistung standen in den letzten eineinhalb Jahren im Mittelpunkt unserer Bemühungen – und dies immer mit der Sicht auf die helfende, unterstützende Hand.
Entwickelt hat sich eine starke Gemeinschaft, die auf vielfältigste Weise ein würdevolles und weitgehend schmerzfreies Sterben, eine Handreichung für den schweren Weg, eine wohlgefällige Umgebung sowie Entlastung für die Angehörigen geben kann.
Die Partner des Netzwerkes 'Sterbebegleitung', der Hospiz- und Palliativberatungsdienst Nordhausen e.V., die Palliativstation des Südharz-Krankenhauses, der ambulante palliativmedizinische Dienst, das stationäre Hospiz 'Haus Geborgenheit' in Neustadt, die Sozialstation des Südharz-Krankenhauses, die Diakonie-Sozialstation des Landkreises Nordhausen sowie die spezialisierten Hausärzte Frau Dr. Müller und Herr Dr. Haas, wollen in der vom 12.11. bis 28.11. diesen Jahres stattfindenden Ausstellung im Foyer der Kreissparkasse Nordhausen die Entwicklung und das komplexe Angebot vorstellen.
"Wir wollen informieren und mit Ihnen ins Gespräch zu diesem wichtigen Thema kommen. Die Partner des Netzwerkes kennen Ihre Sorgen und Ängste und versuchen gemeinsam schnell und unkompliziert zu helfen", so Ditmar Schnohr gegenüber der nnz. Die Macher der Exposition freuen sich auf Ihr Kommen und reichen Ihnen die vielen Hände.
Autor: nnzWenn die Lebenskraft zu Ende geht wird die Angst vor dem Verlust der Eigenständigkeit, vor Ungewissheit, vor unerträglichem Schmerz und vor dem Tod bei vielen Menschen nach wie vor ein schwer belastendes Thema. Da immer mehr Menschen aufgrund der steigenden Lebenserwartung schwere chronische Erkrankungen erleben und die Zahl der Patienten mit Krebserkrankungen weiter deutlich zunimmt, wird die Furcht vor unerträglichen Leiden und vor sozialer Isolierung immer größer. Mit dieser Situation sind in den meisten Fällen auch Freunde und Familienangehörige überfordert.
Die Nachfrage nach palliativmedizinischer Betreuung sowohl in klinischer als auch in häuslicher Umgebung, die Bedeutung der Hospizarbeit und der Anteil häuslicher Pflege sind deshalb in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Die Probleme bei der Bewältigung der letzten Lebensmonate werden ein immer wichtigeres Thema, dem eine intensive Beschäftigung zukommt, um der Hilflosigkeit zu begegnen.
Im Februar 2007 stellte sich ein starker Verbund verschiedener Partner, jeder mit ganz speziellen Kompetenzen, der Aufgabe, schwerstkranken Menschen und Sterbenden sowie deren Angehörigen eine umfassende und würdevolle Betreuung zu gewährleisten. Das Netzwerk 'Sterbebegleitung' war geboren.
Exzellente medizinische, pflegerische und seelsorgerische Betreuung der Betroffenen sowie Hilfe und Beistand für die Angehörigen als komplexe Leistung standen in den letzten eineinhalb Jahren im Mittelpunkt unserer Bemühungen – und dies immer mit der Sicht auf die helfende, unterstützende Hand.
Entwickelt hat sich eine starke Gemeinschaft, die auf vielfältigste Weise ein würdevolles und weitgehend schmerzfreies Sterben, eine Handreichung für den schweren Weg, eine wohlgefällige Umgebung sowie Entlastung für die Angehörigen geben kann.
Die Partner des Netzwerkes 'Sterbebegleitung', der Hospiz- und Palliativberatungsdienst Nordhausen e.V., die Palliativstation des Südharz-Krankenhauses, der ambulante palliativmedizinische Dienst, das stationäre Hospiz 'Haus Geborgenheit' in Neustadt, die Sozialstation des Südharz-Krankenhauses, die Diakonie-Sozialstation des Landkreises Nordhausen sowie die spezialisierten Hausärzte Frau Dr. Müller und Herr Dr. Haas, wollen in der vom 12.11. bis 28.11. diesen Jahres stattfindenden Ausstellung im Foyer der Kreissparkasse Nordhausen die Entwicklung und das komplexe Angebot vorstellen.
"Wir wollen informieren und mit Ihnen ins Gespräch zu diesem wichtigen Thema kommen. Die Partner des Netzwerkes kennen Ihre Sorgen und Ängste und versuchen gemeinsam schnell und unkompliziert zu helfen", so Ditmar Schnohr gegenüber der nnz. Die Macher der Exposition freuen sich auf Ihr Kommen und reichen Ihnen die vielen Hände.
