nnz-Forum: Wünsche in der Vorweihnachtszeit
Donnerstag, 30. Oktober 2008, 18:10 Uhr
Heute Vormittag fand eine Veranstaltung vom DGB-Kreisverband Nordhausen und der BI Nordhausen macht mobil statt. Der Grund, es geht gegen die Hartz IV-Gesetze, gegen Behördenwillkür und für einen Mindestlohn von 10 Euro pro Stunde. Dazu die Anmerkung der Nordhäuser Jusos...
Wir Jusos Nordhausen finden eine sachliche Auseinandersetzung mit wichtigen Themen der Zeit immer für angemessen. Wir Jusos sind gegen einzelne Sätze und Passagen im SGB II, aber für eine generelle Abschaffung sind wir auf keinen Fall, so lange es keine spruchreife Alternative gibt, die wesentliche Verbesserungen für Hartz IV Empfänger bewirkt. Eine Erhöhung des Regelsatzes um 1,9 Prozentpunkte im Jahr 2009 ist laut einschlägigen Medien beschlossen, allerdings darf das Leistungsbezugsniveau zur Sicherung des Lebensunterhalts nicht über dem Niveau für reale Arbeit liegen, denn ansonsten lohnt sich Arbeit nicht.
Wir können die Forderung nach 10 Euro Mindestlohn in gar keinem Fall nachvollziehen oder unterstützen, dies sind in unseren Augen utopische Zahlen und eher Wünsche in der Vorweihnachtszeit die jeder Realität fern sind. Ein gesetzlich festgelegter Mindestlohn oder eine Mindestlohngrenze pro Stunde von 7,50 € ist ein Wert mit dem man sich befassen kann und muss, aber 10 Euro ist keinerlei eine Grundlage, selbst für uns Jusos nicht.
In der aktuellen Wirtschaftslage sind Themen wie Klimawandel, Bundeswehr, Hartz-IV, Mindestlohn, Leiharbeit und Vollbeschäftigung sicher ein sehr spannendes Umfeld für Überlegungen, aber in unseren Augen kein Argument den Menschen in unserem Land Dinge zu versprechen, die fern jeder Realität sind. Die Wahlen im Jahr 2009 stehen an, lasst uns daher aufhören Versprechungen zu machen die kein Mensch halten kann.
Wir Jusos Nordhausen beobachten unser Umfeld sehr genau und wer uns mal bei unserer Arbeit über die Schulter sehen möchte ist Dienstag, den 04.11.2008 um 18 Uhr gern dazu eingeladen. Treff ist das SPD-Büro in der Oscar-Cohn-Strasse.
Mit sozialistischen Grüßen, Jürgen Bobka
Wir Jusos Nordhausen finden eine sachliche Auseinandersetzung mit wichtigen Themen der Zeit immer für angemessen. Wir Jusos sind gegen einzelne Sätze und Passagen im SGB II, aber für eine generelle Abschaffung sind wir auf keinen Fall, so lange es keine spruchreife Alternative gibt, die wesentliche Verbesserungen für Hartz IV Empfänger bewirkt. Eine Erhöhung des Regelsatzes um 1,9 Prozentpunkte im Jahr 2009 ist laut einschlägigen Medien beschlossen, allerdings darf das Leistungsbezugsniveau zur Sicherung des Lebensunterhalts nicht über dem Niveau für reale Arbeit liegen, denn ansonsten lohnt sich Arbeit nicht.
Wir können die Forderung nach 10 Euro Mindestlohn in gar keinem Fall nachvollziehen oder unterstützen, dies sind in unseren Augen utopische Zahlen und eher Wünsche in der Vorweihnachtszeit die jeder Realität fern sind. Ein gesetzlich festgelegter Mindestlohn oder eine Mindestlohngrenze pro Stunde von 7,50 € ist ein Wert mit dem man sich befassen kann und muss, aber 10 Euro ist keinerlei eine Grundlage, selbst für uns Jusos nicht.
In der aktuellen Wirtschaftslage sind Themen wie Klimawandel, Bundeswehr, Hartz-IV, Mindestlohn, Leiharbeit und Vollbeschäftigung sicher ein sehr spannendes Umfeld für Überlegungen, aber in unseren Augen kein Argument den Menschen in unserem Land Dinge zu versprechen, die fern jeder Realität sind. Die Wahlen im Jahr 2009 stehen an, lasst uns daher aufhören Versprechungen zu machen die kein Mensch halten kann.
Wir Jusos Nordhausen beobachten unser Umfeld sehr genau und wer uns mal bei unserer Arbeit über die Schulter sehen möchte ist Dienstag, den 04.11.2008 um 18 Uhr gern dazu eingeladen. Treff ist das SPD-Büro in der Oscar-Cohn-Strasse.
Mit sozialistischen Grüßen, Jürgen Bobka
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
