Neue Rautenstraße unterspült
Donnerstag, 11. Juli 2002, 09:01 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Gewittergüsse haben auch in Nordhausen ihre Spuren hinterlassen. Betroffen sind vor allem die Töpferstraße in die Rautenstraße. nnz war vor Ort.
Sorgenfalten haben momentan die Fachleute der Stadtverwaltung, der Verkehrsbetriebe und zahlreicher Firmen auf der Stirn, als sie sich am Morgen über die Schäden des gestrigen Unwetters bei einem Vor-Ort-Termin informierten. Sintflutartig hatten sich die Wassermassen am Abend ihren Weg gesucht. Gefunden hatten sie ihn in den zahlreichen Baugruben in der Töpfer- und in der Rautenstraße.
So war eine sechs Meter tiefe Grube an der Kreuzung Rautenstraße/Weberstraße nicht randvoll, das Wasser bahnte sich ober- und unterirdisch seinen Weg weiter. Vor allem nach unten schossen die Wassermassen. In einer ersten Maßnahme wurde in diesem Bereich der Straßenbahnbetrieb eingestellt. In einigen Gleisabschnitten waren die Widerlage der Gleise derart unterspült, dass sie die Gleise absenkten. Betroffen ist vor allem die Rautenstraße. Hier muß ein Teil der fertigen Magistrale wieder aufgerissen werden.
Nur so können sich die Verantwortlichen ein Bild von den unterirdischen Schäden machen. Fest steht bereits, dass im Bereich der Einbiegung zur Weberstraße und etwas unterhalb der entstandene Hohlraum mit Beton verpresst werden muss. Wie lange die Bauarbeiten dauern, konnte am Morgen noch nicht gesagt werden. Dazu seien weitere Erkundungsarbeiten notwendig.
Für die Straßenbahn wurde in den betroffenen Abschnitten erst einmal Schienenersatzverkehr zwischen dem Bahnhof und dem August-Bebel-Platz eingerichtet. Wir fahren mit Bussen alle Haltestellen an. Eine Ausnahme bildet die Haltestelle vor dem Theater, so Arndt Forberger von den Stadtwerken gegenüber der nnz.
Die Straßenbahn pendelt zwischen Parkallee und Arnoldstraße sowie zwischen Bebelplatz und Krankenhaus. An der Arnoldstraße wird ein direktes Umsteigen zwischen Bahn und Bus ermöglicht. Über die weitere Ergebnisse der Untersuchungen wird Sie die nnz weiterhin informieren.

Autor: nnz
Sorgenfalten haben momentan die Fachleute der Stadtverwaltung, der Verkehrsbetriebe und zahlreicher Firmen auf der Stirn, als sie sich am Morgen über die Schäden des gestrigen Unwetters bei einem Vor-Ort-Termin informierten. Sintflutartig hatten sich die Wassermassen am Abend ihren Weg gesucht. Gefunden hatten sie ihn in den zahlreichen Baugruben in der Töpfer- und in der Rautenstraße. So war eine sechs Meter tiefe Grube an der Kreuzung Rautenstraße/Weberstraße nicht randvoll, das Wasser bahnte sich ober- und unterirdisch seinen Weg weiter. Vor allem nach unten schossen die Wassermassen. In einer ersten Maßnahme wurde in diesem Bereich der Straßenbahnbetrieb eingestellt. In einigen Gleisabschnitten waren die Widerlage der Gleise derart unterspült, dass sie die Gleise absenkten. Betroffen ist vor allem die Rautenstraße. Hier muß ein Teil der fertigen Magistrale wieder aufgerissen werden.
Nur so können sich die Verantwortlichen ein Bild von den unterirdischen Schäden machen. Fest steht bereits, dass im Bereich der Einbiegung zur Weberstraße und etwas unterhalb der entstandene Hohlraum mit Beton verpresst werden muss. Wie lange die Bauarbeiten dauern, konnte am Morgen noch nicht gesagt werden. Dazu seien weitere Erkundungsarbeiten notwendig.Für die Straßenbahn wurde in den betroffenen Abschnitten erst einmal Schienenersatzverkehr zwischen dem Bahnhof und dem August-Bebel-Platz eingerichtet. Wir fahren mit Bussen alle Haltestellen an. Eine Ausnahme bildet die Haltestelle vor dem Theater, so Arndt Forberger von den Stadtwerken gegenüber der nnz.
Die Straßenbahn pendelt zwischen Parkallee und Arnoldstraße sowie zwischen Bebelplatz und Krankenhaus. An der Arnoldstraße wird ein direktes Umsteigen zwischen Bahn und Bus ermöglicht. Über die weitere Ergebnisse der Untersuchungen wird Sie die nnz weiterhin informieren.

