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Wenigstens kein Straßen-Theater

Dienstag, 09. Juli 2002, 13:47 Uhr
Nordhausen (nnz). Einen vollen Terminkalender haben morgen Landrat Joachim Claus und der Sondershäuser Bürgermeister Joachim Kreyer (beide CDU). Erst die außerordentliche Gesellschafterversammlung der Theater GmbH, dann weiter zur Verkehrskonferenz. Dazu einige Anmerkungen der nnz.


Foto: Landtratsamt Die Verkehrskonferenz im großen Plenarsaal des Nordhuser Landratsamtes ist öffentlich. Vorsorglich wurden aber schon mal die Bundes- und Landtagsabgeordneten der Nordthüringer Region und weitere ausgewiesenen Verkehrsexperten eingeladen. Was beim Thema Theater ein wenig problematisch erscheint, zeigt sich beim Straßenausbau wesentlich freundlicher: Die Einigkeit zwischen Nordhausen und Sondershausen.

Beide Städte und Landkreise haben ein gemeinsames Papier erarbeitet. Es trägt den Namen „Prioritätenvorgabe“ und widmet sich dem Ausbau wichtiger Straßen in beiden Landkreisen. Viel wurde bereits über den Ausbau der Bundesstraße 4 berichtet (siehe nnz-Archiv). Aber neben der Autobahn A 38 soll auch die B 243 ein Thema der morgigen Beratung sein.

Wie die nnz vom 1. Beigeordneten der Kreisverwaltung, Matthias Jendricke (SPD) erfuhr, ist die Brücke innerhalb der Anschlussstelle der B 243 an die A 38 bereits eingebaut (siehe Foto). Damit hat die DEGES wichtige Vorarbeiten geleistet, um die künftige Streckenführung der B 243 an die Autobahn anzubinden. Gegenwärtig läuft für die neue Trasse der Bundesstraße bereits das Planfeststellungsverfahren, das im ersten Quartal des kommenden Jahres abgeschlossen werden soll, wie Jendricke vom Nordthüringer Straßenbauamt in Leinefelder erfahren hat.

Der erste Abschnitt soll von Autobahnanschluß bis zur jetzigen B 243, Abzweig Großwechsungen, gebaut werden. Diese Trasse soll auch eine Priorität und damit in der Liste enthalten sein, die letztlich morgen dem Land Thüringen zur Verfügung gestellt werden soll. Inwieweit das Land die Nordthüringer Vorschläge nach Berlin weiterreicht bleibt abzuwarten. Die Erfurter Ministerialen haben bislang alle Vorschläge mit einer Priorität nach Berlin eingereicht, was in der dortigen Machtzentrale für einige Verwirrung sorgte (siehe nnz-Archiv).
Autor: nnz

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