Den Jets die Flügel gestutzt
Sonntag, 26. Oktober 2008, 08:49 Uhr
Die Harzer Wölfe haben einen guten Start in die Eishockey-Regionalliga hingelegt. Nach leichten Startschwierigkeiten setzten sich die Harzer doch deutlich mit 9:3 (2:2, 3:0, 4:1) bei den Langenhagen Jets durch. Treffsicher zeigten sich dabei vor allem die Verteidiger: Markus Schneider war dreimal erfolgreich, Alois Öttl steuerte zwei Tore bei.
Etwa 600 Zuschauer hatten den Weg zum ersten Heimspiel der Langenhagener im neuen Lenny-Soccio-Ice-Center gefunden, fast die Hälfte davon war allerdings aus dem Harz angereist. Mit dem ersten Treffer schrieb sich jedoch ein Langenhagener in die Analen ein. In Unterzahl überwand Stephan Hiendlmeyer seinen letztjährigen Teamkollegen Tobias Bannach im Braunlager Tor (3.). Die Wölfe brauchten in der Folge etwas Zeit, um zu ihrem Spiel zu finden. Dann aber wurde Andreas Bippus von Alexander Deibert mit einem langen Pass auf die Reise geschickt und vollstreckte zum 1:1 (10.). Nachdem Bippus noch die Latte getroffen hatte (13.) brachte Erik Pipp die Wölfe erstmals in Führung (17.). Nur 30 Sekunden war die Führung wieder futsch: Im Powerplay glichen die Jets aus, wenngleich der Treffer umstritten war.
Jubel über den Hattrick: Markus Schneider (links) nimmt die Glückwünsche von Christian Schock (Mitte) und Ruven Bannach (rechts) entgegen
Ein Doppelpack von Öttl führte die Harzer im zweiten Drittel schließlich auf die Siegerstraße. Zunächst hielt er bei doppelter Überzahl die Kelle in einen Schuss von Falk Elzner und fälschte unhaltbar ab (24.). Dann stand der junge Bayer nach einem Schuss von Christian Schock genau richtig und staubte ab (37.). Mit einer starken Parade hatte Bannach kurz zuvor die ESC-Führung festgehalten (35.). Kurz vor Drittelende konnte Schneider noch auf 5:2 erhöhen.
Hiendlmeyer verkürzte zu Beginn des Schlussabschnitts noch einmal für die Gastgeber (42.), die Antwort der Wölfe ließ aber nicht lange auf sich warten. Schneider stellte den Drei-Tore-Abstand wieder her (45.). Mit drei Treffern innerhalb von 60 Sekunden machten die Harzer den Auswärtserfolg endgültig perfekt. Zunächst komplettierte Schneider seinen Hattrick, dann trafen Benjamin Schulz und Stefan Bilstein.
Robert Koch
Autor: nnzEtwa 600 Zuschauer hatten den Weg zum ersten Heimspiel der Langenhagener im neuen Lenny-Soccio-Ice-Center gefunden, fast die Hälfte davon war allerdings aus dem Harz angereist. Mit dem ersten Treffer schrieb sich jedoch ein Langenhagener in die Analen ein. In Unterzahl überwand Stephan Hiendlmeyer seinen letztjährigen Teamkollegen Tobias Bannach im Braunlager Tor (3.). Die Wölfe brauchten in der Folge etwas Zeit, um zu ihrem Spiel zu finden. Dann aber wurde Andreas Bippus von Alexander Deibert mit einem langen Pass auf die Reise geschickt und vollstreckte zum 1:1 (10.). Nachdem Bippus noch die Latte getroffen hatte (13.) brachte Erik Pipp die Wölfe erstmals in Führung (17.). Nur 30 Sekunden war die Führung wieder futsch: Im Powerplay glichen die Jets aus, wenngleich der Treffer umstritten war.
Jubel über den Hattrick: Markus Schneider (links) nimmt die Glückwünsche von Christian Schock (Mitte) und Ruven Bannach (rechts) entgegen
Ein Doppelpack von Öttl führte die Harzer im zweiten Drittel schließlich auf die Siegerstraße. Zunächst hielt er bei doppelter Überzahl die Kelle in einen Schuss von Falk Elzner und fälschte unhaltbar ab (24.). Dann stand der junge Bayer nach einem Schuss von Christian Schock genau richtig und staubte ab (37.). Mit einer starken Parade hatte Bannach kurz zuvor die ESC-Führung festgehalten (35.). Kurz vor Drittelende konnte Schneider noch auf 5:2 erhöhen.
Hiendlmeyer verkürzte zu Beginn des Schlussabschnitts noch einmal für die Gastgeber (42.), die Antwort der Wölfe ließ aber nicht lange auf sich warten. Schneider stellte den Drei-Tore-Abstand wieder her (45.). Mit drei Treffern innerhalb von 60 Sekunden machten die Harzer den Auswärtserfolg endgültig perfekt. Zunächst komplettierte Schneider seinen Hattrick, dann trafen Benjamin Schulz und Stefan Bilstein.
Robert Koch

