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CDU: Wenn, dann für alle

Freitag, 24. Oktober 2008, 11:31 Uhr
Im Juli beschloss der Nordhäuser Stadtrat die Einführung eines Hochschultickets. Einzige Bedingung: Hauptwohnsitz in Nordhausen. Das Ticket sollte gleichermaßen für Studierende sowie für Berufsschüler ohne Ausbildungsvergütung bereitgestellt werden. Die landesbehördliche Genehmigung wurde aber nur für die Studierenden erteilt. Das will die CDU so nicht hinnehmen.


Für die CDU-Fraktion im Nordhäuser Stadtrat also Anlass genug, sich nochmals der Thematik zu widmen. Fraktionsvorsitzender Norbert Klodt sagte dazu: “Die Gleichstellung von Studierenden und Berufsschülern ohne Ausbildungsvergütung war für die CDU einer der entscheidenden Grundgedanken dieser Maßnahme.“

Nun die Berufsschüler gänzlich außen vor zu lassen, kann so nicht stehen bleiben, meinte Klodt weiter. Seine Fraktion werde die Stadtverwaltung auffordern, nach Alternativen zu suchen. „Der CDU geht es darum, auch den Berufsschülern die eigentlich bereits zugesagte Vergünstigung in geeigneter Weise zukommen zu lassen. Wir haben heute dazu einen entsprechenden Antrag eingebracht“, erläuterte Klodt abschließend.
Autor: nnz

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