Gutes altes Stück
Freitag, 10. Oktober 2008, 12:33 Uhr
Wer trennt sich schon gern von Raritäten? Eine Frau aus Bochum tat es und schenkte einen Nordhäuser Museum jetzt einen Topf. Doch nicht irgendeinen, sondern...
...einen original Triepel-Kautabak-Steinguttopf hat heute Dr. Raute Riege (rechts), dem Museum Tabakspeicher übergeben. Tabakspeicher-Mitarbeiterin Simone Laqua (Mitte) und Museumsleiter Jürgen Rennebach (links) haben den Topf in Empfang genommen. Das Objekt war über hundert Jahre im Besitz der Familie Brückner/Riege. Der gut erhaltene Topf trägt die Aufschrift Kautabak, Grimm &Triepel, Nordhausen, gegr. 1849. Er ist ein Anschauungsstück der weltweit bekannten Kautabakindustrie, die zwischen 1817 und 1992 in Nordhausen ansässig war.
Dr. Raute Riege erklärt dazu: Die Familie meiner Großmutter, Paula Brückner, erwarb den Steingut-Topf vor über einhundert Jahren. Es waren rechtschaffene Bauern aus Großenehrich. Es gehörte damals zum guten Ton, Kautabak im Hause vorrätig zu haben! Später wanderte der Topf im Zuge der Eheschließung mit ins Rheinland, überstand die Zerstörungen des 2. Weltkrieges und geriet in den Folgejahren in Vergessenheit. Erst jetzt – in der Enkelgeneration – kam die Frage nach der besonderen Funktion und der Herkunft dieses Steinguttopfes auf.
Dr. Raute Riege ist direkte Nachfolgerin der Familie Brückner, die in Großenehrich einen Bauernhof und Ackerland besaß. Der Topf ist für mich ein familiäres Symbol, so Raute Riege. Mit dem Topf ist das Denken an Thüringen nie abgerissen! Sie freut sich, dass sie jetzt den Topf wieder zurück an seinen Ursprungsort überbringen kann.
Autor: nnz...einen original Triepel-Kautabak-Steinguttopf hat heute Dr. Raute Riege (rechts), dem Museum Tabakspeicher übergeben. Tabakspeicher-Mitarbeiterin Simone Laqua (Mitte) und Museumsleiter Jürgen Rennebach (links) haben den Topf in Empfang genommen. Das Objekt war über hundert Jahre im Besitz der Familie Brückner/Riege. Der gut erhaltene Topf trägt die Aufschrift Kautabak, Grimm &Triepel, Nordhausen, gegr. 1849. Er ist ein Anschauungsstück der weltweit bekannten Kautabakindustrie, die zwischen 1817 und 1992 in Nordhausen ansässig war.
Dr. Raute Riege erklärt dazu: Die Familie meiner Großmutter, Paula Brückner, erwarb den Steingut-Topf vor über einhundert Jahren. Es waren rechtschaffene Bauern aus Großenehrich. Es gehörte damals zum guten Ton, Kautabak im Hause vorrätig zu haben! Später wanderte der Topf im Zuge der Eheschließung mit ins Rheinland, überstand die Zerstörungen des 2. Weltkrieges und geriet in den Folgejahren in Vergessenheit. Erst jetzt – in der Enkelgeneration – kam die Frage nach der besonderen Funktion und der Herkunft dieses Steinguttopfes auf.
Dr. Raute Riege ist direkte Nachfolgerin der Familie Brückner, die in Großenehrich einen Bauernhof und Ackerland besaß. Der Topf ist für mich ein familiäres Symbol, so Raute Riege. Mit dem Topf ist das Denken an Thüringen nie abgerissen! Sie freut sich, dass sie jetzt den Topf wieder zurück an seinen Ursprungsort überbringen kann.

