Mehr Zeit für Formalien
Montag, 06. Oktober 2008, 15:55 Uhr
Nach 21 Minuten war heute der öffentliche Teil der Kreisausschusssitzung Geschichte. Die meiste Zeit verbrachten die Mitglieder des Gremium nicht mit Sachproblemen, sondern mit Formalien.
Mehr Geld für die Sanierung der Grundschule in Görsbach wurden heute Nachmittag ebenso nachfragelos durchgewinkt wie zusätzliches Geld für den Kinderschutzdienst oder die Jugendsozialarbeit an den Berufsschulen des Landkreises. Auch die Ausschreibung einer Stelle für einen Systemtechniker in der Verwaltung sowie die Möglichkeit der auf zwei Jahre befristeten Einstellung von neuen Mitarbeitern in der Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen bei Bedarf – all das dauerte nicht länger als einen historischen Wimpernschlag.
Mehr als zehn Minuten verbrachten die Kreistagsmitglieder dann jedoch mit Formalien. Sollen die Geschäftsführer von Unternehmen zum Rapport eingeladen werden, an denen der Landkreis beteiligt ist oder auch die Vorsitzenden des jeweiligen Aufsichtsrates? Soll es einen vorgegebenen Themenschwerpunkt geben oder nicht? LINKE und SPD sprachen sich für ein gemeinsames Erscheinen aus, Prof. Heinrich Markgraf (CDU) wollte die Chef des Aufsichtsrates nur dann einladen, wenn sich das Unternehmen in einer Schieflage befindet und Dagmar Becker (SPD) sprach von aufarbeiten, wobei dann das Wort Wahlkampf fiel – von Egon Primas in den Polit-Ring geworfen. Der Vorsitzende der CDU-Fraktion wollte keine Fragen vorgeben, sondern locker über den Zustand des jeweiligen Unternehmens plaudern.
Letztlich stimmte das Gremium Landrat Joachim Claus (CDU) zu, bis zum Freitag einen Themenkatalog zu formulieren der vier Punkte beinhalten soll:
Bleibt dann noch die spannende Frage: Wird es eine Berichts- und Fragestunde im öffentlichen oder im nicht öffentlichen Teil der jeweiligen Kreisausschusssitzung geben? Die Antwort, da waren sich die Beobachter heute einig; Nicht öffentlich...
Autor: nnzMehr Geld für die Sanierung der Grundschule in Görsbach wurden heute Nachmittag ebenso nachfragelos durchgewinkt wie zusätzliches Geld für den Kinderschutzdienst oder die Jugendsozialarbeit an den Berufsschulen des Landkreises. Auch die Ausschreibung einer Stelle für einen Systemtechniker in der Verwaltung sowie die Möglichkeit der auf zwei Jahre befristeten Einstellung von neuen Mitarbeitern in der Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen bei Bedarf – all das dauerte nicht länger als einen historischen Wimpernschlag.
Mehr als zehn Minuten verbrachten die Kreistagsmitglieder dann jedoch mit Formalien. Sollen die Geschäftsführer von Unternehmen zum Rapport eingeladen werden, an denen der Landkreis beteiligt ist oder auch die Vorsitzenden des jeweiligen Aufsichtsrates? Soll es einen vorgegebenen Themenschwerpunkt geben oder nicht? LINKE und SPD sprachen sich für ein gemeinsames Erscheinen aus, Prof. Heinrich Markgraf (CDU) wollte die Chef des Aufsichtsrates nur dann einladen, wenn sich das Unternehmen in einer Schieflage befindet und Dagmar Becker (SPD) sprach von aufarbeiten, wobei dann das Wort Wahlkampf fiel – von Egon Primas in den Polit-Ring geworfen. Der Vorsitzende der CDU-Fraktion wollte keine Fragen vorgeben, sondern locker über den Zustand des jeweiligen Unternehmens plaudern.
Letztlich stimmte das Gremium Landrat Joachim Claus (CDU) zu, bis zum Freitag einen Themenkatalog zu formulieren der vier Punkte beinhalten soll:
- Geschäftsentwicklung der vergangenen drei Jahre
- Personalentwicklung der vergangenen drei Jahre
- Personelle Perspektiven der kommenden drei Jahre und
- Personelle Perspektiven der kommenden der Jahre
Bleibt dann noch die spannende Frage: Wird es eine Berichts- und Fragestunde im öffentlichen oder im nicht öffentlichen Teil der jeweiligen Kreisausschusssitzung geben? Die Antwort, da waren sich die Beobachter heute einig; Nicht öffentlich...
