Erste Opernpremiere des Neuen
Donnerstag, 25. September 2008, 13:34 Uhr
Freizeit kennt Markus L. Frank in diesen Wochen wohl kaum. Die neue Spielzeit am Nordhäuser Theater erfordert sein volles Engagement, ist er doch jetzt als neuer Generalmusikdirektor hier zu Hause. Morgen steigt seine erste Opernpremiere im großen Haus...
Hugo Mallet (Hoffmann) und Brigitte Roth (Guilietta)
Markus L. Frank dirigierte bereits die Operngala und konnte dort dem Publikum schon einige musikalische Leckerbissen aus den kommenden Produktionen servieren. Am Freitagabend, 26. September, erreicht die Spannung ihren Höhepunkt. Erstmals hebt sich der Vorhang für Markus L. Frank als musikalischer Leiter der Oper Hoffmanns Erzählungen von Jacques Offenbach.
Die Oper ist für den 39jährigen keineswegs neu. Er hat sie bereits aus dem Graben heraus kennen gelernt, als er noch als Solo-Hornist tätig war. Die Oper habe ihn damals schon fasziniert, erklärte der Schwabe zur Matinee vor ein paar Tagen. Nun sitzt er nicht mitten in einem Orchester, sondern leitet es durch die Partitur.
Dem Nordhäuser Publikum ist die Oper Hoffmanns Erzählungen ebenfalls nicht fremd. Mit großem Erfolg wurde sie bereits 1995 am Theater der Rolandstadt aufgeführt. Der Regisseur der aktuellen Operninszenierung ist für die Nordhäuser aber auch kein Unbekannter: Søren Schuhmacher von der Deutschen Oper Berlin. Der junge Regisseur erlernte das Regie-Handwerk bei bemerkenswerten Fachkollegen wie Andreas Homoki, Willy Decker und Christof Loy. Von 1997 bis 2001 war Schuhmacher als Spielleiter an der Oper Köln engagiert. Anschließend führte seine Karriere ihn als freier Assistent und Regiemitarbeiter an international bedeutende Opernhäuser wie u.a. Brüssel, Covent Garden London, die SOSA Australien, sowie zu den Salzburger und Bayreuther Festspielen. In Nordhausen hat er bereits die Oper Turandot inszeniert.
In Hoffmanns Erzählungen erzählt der unglaublich phantasiereiche Hoffmann – für den der Dichter E. T. A. Hoffmann als Vorbild diente – von der Sängerin Stella, die ihm Liebeskummer bereitet. Sie erscheint ihm als zur Puppe erstarrte Olympia, als an ihrem Gesang sterbende Künstlerin Antonia und als ihn zum Mörder machende Kurtisane Giulietta. Mit intensiven und eindrucksvollen Bildern und der emotionalen Musik von Jacques Offenbach verspricht Hoffmanns Erzählungen einen bewegenden Operngenuss.
Karten für die Premiere am 26. September um 19.30 Uhr und die weiteren Vorstellungen – die nächsten finden am 1. Oktober um 15.00 Uhr und am 17. und 25. Oktober jeweils um 19.30 Uhr statt – gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Autor: nnzHugo Mallet (Hoffmann) und Brigitte Roth (Guilietta)
Markus L. Frank dirigierte bereits die Operngala und konnte dort dem Publikum schon einige musikalische Leckerbissen aus den kommenden Produktionen servieren. Am Freitagabend, 26. September, erreicht die Spannung ihren Höhepunkt. Erstmals hebt sich der Vorhang für Markus L. Frank als musikalischer Leiter der Oper Hoffmanns Erzählungen von Jacques Offenbach.
Die Oper ist für den 39jährigen keineswegs neu. Er hat sie bereits aus dem Graben heraus kennen gelernt, als er noch als Solo-Hornist tätig war. Die Oper habe ihn damals schon fasziniert, erklärte der Schwabe zur Matinee vor ein paar Tagen. Nun sitzt er nicht mitten in einem Orchester, sondern leitet es durch die Partitur.
Dem Nordhäuser Publikum ist die Oper Hoffmanns Erzählungen ebenfalls nicht fremd. Mit großem Erfolg wurde sie bereits 1995 am Theater der Rolandstadt aufgeführt. Der Regisseur der aktuellen Operninszenierung ist für die Nordhäuser aber auch kein Unbekannter: Søren Schuhmacher von der Deutschen Oper Berlin. Der junge Regisseur erlernte das Regie-Handwerk bei bemerkenswerten Fachkollegen wie Andreas Homoki, Willy Decker und Christof Loy. Von 1997 bis 2001 war Schuhmacher als Spielleiter an der Oper Köln engagiert. Anschließend führte seine Karriere ihn als freier Assistent und Regiemitarbeiter an international bedeutende Opernhäuser wie u.a. Brüssel, Covent Garden London, die SOSA Australien, sowie zu den Salzburger und Bayreuther Festspielen. In Nordhausen hat er bereits die Oper Turandot inszeniert.
In Hoffmanns Erzählungen erzählt der unglaublich phantasiereiche Hoffmann – für den der Dichter E. T. A. Hoffmann als Vorbild diente – von der Sängerin Stella, die ihm Liebeskummer bereitet. Sie erscheint ihm als zur Puppe erstarrte Olympia, als an ihrem Gesang sterbende Künstlerin Antonia und als ihn zum Mörder machende Kurtisane Giulietta. Mit intensiven und eindrucksvollen Bildern und der emotionalen Musik von Jacques Offenbach verspricht Hoffmanns Erzählungen einen bewegenden Operngenuss.
Karten für die Premiere am 26. September um 19.30 Uhr und die weiteren Vorstellungen – die nächsten finden am 1. Oktober um 15.00 Uhr und am 17. und 25. Oktober jeweils um 19.30 Uhr statt – gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

