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Ein Spiel mit zwei Gesichtern

Dienstag, 23. September 2008, 07:48 Uhr
Bei den Damen war man auf den ersten Auftritt des diesjährigen Favoriten aus Nordhausen gespannt. Nachdem der im letzten Jahr unerwartet Platz 2 erreichte, werden die Damen in der kommenden die gejagten sein. Waren sich die jungen Spielerinnen ihrer Rolle bewusst oder flatterten die Nerven? Die Antwort von Frank Ollech...


Die NSV-Damen (Foto: Ollech) Die NSV-Damen (Foto: Ollech) Die Damen vom SV 1911 Dingelstädt bekamen es von Beginn an zu spüren. Konzentriert und motiviert erwartete der NSV den Anpfiff. Das erste Tor der Saison für die Gastgeberinnen fiel aber erst in der 4. Spielminute von Diana Bückert. Auch das 2:0 erzielte sie und die Mannschaft warf den letzten Respekt vor dem gegnerischen Tor ab. Vom zwischenzeitlich erzielten Anschlusstreffer ließ man sich nicht beirren. Die Südharzerinnen zogen bis zur 20. Spielminute durch einen verwandelten Strafwurf von Annett Schneider auf 12:4 davon. Den Damen merkte man den Spaß am Spiel an. Neben einer sicheren Abwehr wusste die Angriffsleistung zu überzeugen. Überlegte und flüssige Angriffszüge hebelten die Abwehr der Gäste förmlich aus. Der Halbzeitstand von 15:8 schmeichelte den Gästen, legte aber den Finger in die Wunde der Chancenverwertung.

Zufrieden vom ersten Durchgang freuten sich alle auf Halbzeit 2. Leider zu früh gefreut, unkonzentriert und hektisch kamen die Südharzerinnen aus der Kabine. Der Schwung der ersten Halbzeit war wie weggeblasen. Fehlabspiele und das auslassen von klarsten Torgelegenheiten waren jetzt an der Tagesordnung. Das Spiel verflachte Zusehens, da die Gäste daraus kein Kapital schlagen. Zumindest gewannen sie an Gleichwertigkeit. Den Schlusspunkt einer spielarmen Halbzeit erzielte Denis Höppner, mit ihrem Treffer zum 24:16 .

Ein Spiel mit zwei Gesichtern. Nach Licht kam zu viel Schatten ins Spiel der Damen vom NSV. Der Spielfaden schien nach dem Kabinengang wie abgeschnitten, was diesmal ohne Folgen blieb. Beste Spielerin auf Seiten des NSV war Diana Bückert mit 7 Treffern. Positiv auch das sich fast alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten. Im nächsten Heimspiel am 01. November wird die Aufgabe gegen den Schlotheimer SV wesentlich schwerer und Fehler sofort bestraft.

Steffi Höppner/ Anica König 3/ Alexandra Kaps 2/ Diana Bückert 5/ Gabi Bückert 3/ Anett Schneider 2/ Denise Höppner 3/ Anna Schmidttke 3/ Nicole Kratzin/ Bettina Hoffmann / Anja Rüdiger/ Katja Sonnabend 2/ Anje Sonnabend
Autor: nnz

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