News aus einer Dichterstätte
Montag, 01. Juli 2002, 11:40 Uhr
Nordhausen (nnz). Das 4. Heft der Limlingeröder Reihe ist pünktlich zu den 5. Limlingeröder Diskursen am letzten Juniwochenende erschienen. Die Sehnsucht hat allemal recht war das Motto der Diskurse des Jahres 2001. Mehr zur neuen Veröffentlichung in einem Beitrag von Heidelore Kneffel.
Das Motto stammt von Bettina von Arnim, die als Dichterin und Komponistin vorgestellt wurde. Wieder ziert ein Aquarell Sarah Kirschs den Einband, wieder erfährt man von den Aktivitäten rund um die Dichterstätte. Das Geburtshaus der Dichterin ist in der Zwischenzeit von außen ein strahlend schöner Blickfang geworden, und auch im Inneren nimmt das Haus seine endgültige Gestalt an.
Seit Juni 1999 kommt jeweils zu den Literaturtagen in Limlingerode dieses handliche Büchlein heraus, das dank seines farbenfrohen Äußeren mit Aquarellen Sarah Kirschs die Blicke auf sich lenkt. Dahinter verbergen sich poetische Informationen darüber, was sich in der Dichterstätte in einem Jahr tat. Während das 1. Heft einen Spruch der Kirsch über den Wanderweg vom Dorf zur ehemaligen Grenze als Motto hat: Wer den Junipfad geht / der bleibt grün / Ewig und das dazugehörige Aquarell der Dichterin zeigt, kommt das 2. Heft in vorwiegend blaugrünem Ton daher. Landschaft heißt das Aquarell der Kirsch und die Verse dazu lauten: Süß langt der Sommer ins Fenster / seine Hände gebreitet wie Linden / reichen mir Honig und quirlende Blüten.... Diese Zeilen sind in der Handschrift der Autorin gedruckt.
Das 3. Heft leuchtet in Grün- und Gelbtönen. Es hat seinen Einband von dem Farbblatt Mein grün Gefängnis. Dazu steht geschrieben: Irgendwo auf der Welt steht mein Baum, denn ich weiß, dass jedem Menschen ein Baum zusteht. Ebenso eine Grasart und ein bestimmter Vogel....
Da der optische Eindruck bei vielen Menschen der entscheidende ist, bieten die Hefte auf zart gelbgetöntem Papier neben dem Text auch Fotografien in schwarz/weiß, die Impressionen von der Landschaft um Limlingerode wiedergeben und die Personen zeigen, die während des jeweiligen Diskurses im Dorfgemeinschaftshaus als Autoren lasen. Auch die Literaturwissenschaftler, die das Kennenlernen durch Vorträge vertiefen, werden im Bild vorgestellt.
Inhaltlich stellt jedes Heft in sich eine Einheit dar, gleichzeitig geben sie in ihrer Gesamtheit einen Einblick in das abwechslungsreiche Geschehen während der Limlingeröder Diskurse am letzten Juniwochenende und berichten darüber, was in der Zwischenzeit mit der Dichterstätte geschah. Das Resümee im Sommer 2002: Limlingerode ist ein poetischer Ort im Norden Thüringens, dessen Ruf ins Land getragen wird. Wer daran Anteil nehmen möchte, kann das auch durch den Kauf der Hefte der Limlingeröder Reihen tun, deren Erlös zum Ankauf von Büchern für die Bibliothek verwendet wird, die sich ständig vergrößert. Die Büchlein gibt es in der Verkaufsstelle des Satz-Studios Neukirchner in der Landgrabenstraße und im Buchhaus Rose für je 7,50 Euro.
Heidelore Kneffel
Autor: nnzDas Motto stammt von Bettina von Arnim, die als Dichterin und Komponistin vorgestellt wurde. Wieder ziert ein Aquarell Sarah Kirschs den Einband, wieder erfährt man von den Aktivitäten rund um die Dichterstätte. Das Geburtshaus der Dichterin ist in der Zwischenzeit von außen ein strahlend schöner Blickfang geworden, und auch im Inneren nimmt das Haus seine endgültige Gestalt an.
Seit Juni 1999 kommt jeweils zu den Literaturtagen in Limlingerode dieses handliche Büchlein heraus, das dank seines farbenfrohen Äußeren mit Aquarellen Sarah Kirschs die Blicke auf sich lenkt. Dahinter verbergen sich poetische Informationen darüber, was sich in der Dichterstätte in einem Jahr tat. Während das 1. Heft einen Spruch der Kirsch über den Wanderweg vom Dorf zur ehemaligen Grenze als Motto hat: Wer den Junipfad geht / der bleibt grün / Ewig und das dazugehörige Aquarell der Dichterin zeigt, kommt das 2. Heft in vorwiegend blaugrünem Ton daher. Landschaft heißt das Aquarell der Kirsch und die Verse dazu lauten: Süß langt der Sommer ins Fenster / seine Hände gebreitet wie Linden / reichen mir Honig und quirlende Blüten.... Diese Zeilen sind in der Handschrift der Autorin gedruckt.
Das 3. Heft leuchtet in Grün- und Gelbtönen. Es hat seinen Einband von dem Farbblatt Mein grün Gefängnis. Dazu steht geschrieben: Irgendwo auf der Welt steht mein Baum, denn ich weiß, dass jedem Menschen ein Baum zusteht. Ebenso eine Grasart und ein bestimmter Vogel....
Da der optische Eindruck bei vielen Menschen der entscheidende ist, bieten die Hefte auf zart gelbgetöntem Papier neben dem Text auch Fotografien in schwarz/weiß, die Impressionen von der Landschaft um Limlingerode wiedergeben und die Personen zeigen, die während des jeweiligen Diskurses im Dorfgemeinschaftshaus als Autoren lasen. Auch die Literaturwissenschaftler, die das Kennenlernen durch Vorträge vertiefen, werden im Bild vorgestellt.
Inhaltlich stellt jedes Heft in sich eine Einheit dar, gleichzeitig geben sie in ihrer Gesamtheit einen Einblick in das abwechslungsreiche Geschehen während der Limlingeröder Diskurse am letzten Juniwochenende und berichten darüber, was in der Zwischenzeit mit der Dichterstätte geschah. Das Resümee im Sommer 2002: Limlingerode ist ein poetischer Ort im Norden Thüringens, dessen Ruf ins Land getragen wird. Wer daran Anteil nehmen möchte, kann das auch durch den Kauf der Hefte der Limlingeröder Reihen tun, deren Erlös zum Ankauf von Büchern für die Bibliothek verwendet wird, die sich ständig vergrößert. Die Büchlein gibt es in der Verkaufsstelle des Satz-Studios Neukirchner in der Landgrabenstraße und im Buchhaus Rose für je 7,50 Euro.
Heidelore Kneffel
