Auch das wurde beschlossen (2)
Donnerstag, 18. September 2008, 13:17 Uhr
Weitere Beschlüsse sind gestern von den Nordhäuser Stadträten auf den Weg gebracht worden. Zum Beispiel neue Namen für alte Straßen sowie die Sanierungen einer Burg und eines Hofes...
So wird in Stempeda die Bachstraße in Am Knackelberg, der Kummel in Am Weißen Stieg und die Dorfstraße in Am Dornrain, Südharzer Straße, Zum Alten Stolberg, Kalkhüttenstraße, Bornleite und Vorwerk umbenannt. In Rodishain wird der Mühlweg zur Zur Wolfsmühle und die Dorfstraße zur Hainfeldstraße, An der Leite (teilweise neue Hausnummern), Zur Siegen, Trift, Zum Eichenforst und Kohlenstraße.
Um eine möglichst hohe Akzeptanz bei den betroffenen Bürgern zu erreichen, habe man für die Umbenennung weitestgehend vorhandene Straßennamen aus der Umgebung verwendet oder andere markante örtliche Bedingungen berücksichtigt, so die Begründung im Beschluss. Die Namensgebung der neu zu benennenden Straßennamen erfolgte in beiden Ortsteilen unter Einbeziehung und Zustimmung der Einwohner der Ortschaft und des Ortschaftsrates.
CDU-Stadtratsmitglied Tilly Pape sagte, dass sie sich das Gebäude besser in Privathand vorstellen könnte. Diese Möglichkeit sei schon vor Jahren durch die Südharz-Krankenhaus Nordhausen gGmbH geprüft worden, widersprach Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD). Interessenten wären bei Besichtigung des Grundstückes immer wieder abgesprungen. Und wer das Gebäude noch von früher kenne, wisse auch, dass es sich für ein Ein- oder Zweifamilienhaus nicht eigne. Jetzt sei es wichtig eine Bestandsermittlung der baulichen Anlage durchzuführen, sagte Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (CDU), aber ohne konkrete Zielstellung sei das nicht möglich. Deshalb habe man auch als Arbeitstitel Gästehaus gewählt, da hätte man den meisten Spielraum für eine künftige Nutzung, so Klaan.
Die im Jahr 1880 erbaute repräsentative Villa am Geiersberg 10 diente im Laufe der Geschichte unter anderem als städtisches Museum, als Heeresbauamt und als Domizil der Pädagogischen Fachschule. Der weitläufige Park war unter anderem auch Platz für eine Freilichtbühne und Veranstaltungsort für Freiluft-Sommerkinos. Bis 1991 wurde das Gebäude vom Institut für Lehrerbildung genutzt.
Bedingt durch den Leerstand haben äußere Einflüsse, wie Vandalismus und das Eindringen von Feuchtigkeit, dem Gebäude große Schäden zugefügt. Bereits seit 1998 bestehen Bestrebungen, dieses denkmalgeschützte Gebäude zu sanieren.Die damalige Eigentümerin, die Südharz-Krankenhaus Nordhausen GmbH, beauftragte das Büro arko bauplanungs GmbH mit der Erarbeitung von Sanierungskonzepten und Nutzungsvorschlägen. Diese planerischen Unterlagen sollen als weitere Bearbeitungsgrundlage für den Umbau zum Gästehaus unter dem Aspekt der denkmalpflegerischen Umsetzung verwendet werden. Die Gesamtkosten für Sanierung und Planungsleistungen betragen insgesamt 2,4 Millionen Euro.
Bedingt durch die vielschichtige Nutzung und die zahlreichen Umbauten weise das 600 Jahre alte Gebäude ernsthafte Bauschäden, insbesondere aus statischer Sicht, auf. Durch den Anbau eines Stabilitätskerns, der mit dem Altbau verbunden ist, könne ein Fortschreiten der Schiefstellung des Gebäudes unterbunden werden. Dieser Anbau soll zukünftig der Eingang zum Museum sein. Ein Erweiterungsbau soll die Ausstellungsfläche des Museums wesentlich erweitern.
Seit mehr als 5 Jahren entwickelt der Architekt Hans-Jürgen Gerboth Konzepte zur Sanierung der Flohburg und erarbeitete Varianten für die Gestaltung des Altbaus und den Erweiterungsbau als zukünftiges stadthistorisches Museum. Die Beauftragung dieser Planungsleistungen an den Architekten Hans-Jürgen Gerboth sei erforderlich, um weitere Fördermittel beim Thüringer Landesverwaltungsamt beantragen zu können, so die Begründung. Die Gesamtkosten für Sanierung, Neubau und Planung betragen insgesamt 2,26 Millionen Euro. Davon beträgt der maximale Anteil der Stadt Nordhausen 452.360 Euro.
Autor: nnzStatt Bach nun Knackelberg
Mit der Eingemeindung der Ortschaften Stempeda und Rodishain zum 1. Dezember vorigen Jahres ergaben sich mehrfach vorhandene Straßennamen in der Stadt Nordhausen und den bereits eingemeindeten Ortsteilen. Deshalb beschlossen die Stadträte jetzt die Umbenennung dieser Straßen in den Ortschaften Stempeda und Rodishain.So wird in Stempeda die Bachstraße in Am Knackelberg, der Kummel in Am Weißen Stieg und die Dorfstraße in Am Dornrain, Südharzer Straße, Zum Alten Stolberg, Kalkhüttenstraße, Bornleite und Vorwerk umbenannt. In Rodishain wird der Mühlweg zur Zur Wolfsmühle und die Dorfstraße zur Hainfeldstraße, An der Leite (teilweise neue Hausnummern), Zur Siegen, Trift, Zum Eichenforst und Kohlenstraße.
Um eine möglichst hohe Akzeptanz bei den betroffenen Bürgern zu erreichen, habe man für die Umbenennung weitestgehend vorhandene Straßennamen aus der Umgebung verwendet oder andere markante örtliche Bedingungen berücksichtigt, so die Begründung im Beschluss. Die Namensgebung der neu zu benennenden Straßennamen erfolgte in beiden Ortsteilen unter Einbeziehung und Zustimmung der Einwohner der Ortschaft und des Ortschaftsrates.
Neuer alter Lindenhof
Der Stadtrat der Stadt Nordhausen hat gestern die Erteilung des Planungsauftrages für das Büro arko bauplanungs GmbH in Nordhausen zum Umbau des Lindenhofes am Geiersberg in ein Gästehaus beschlossen. Die Auftragserteilung erfolge etappenweise zunächst für die Leistungsphasen 2 und 3 für Gebäude und Tragwerksplanung in Höhe von insgesamt 50.000 Euro, heißt es im Beschluss.CDU-Stadtratsmitglied Tilly Pape sagte, dass sie sich das Gebäude besser in Privathand vorstellen könnte. Diese Möglichkeit sei schon vor Jahren durch die Südharz-Krankenhaus Nordhausen gGmbH geprüft worden, widersprach Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD). Interessenten wären bei Besichtigung des Grundstückes immer wieder abgesprungen. Und wer das Gebäude noch von früher kenne, wisse auch, dass es sich für ein Ein- oder Zweifamilienhaus nicht eigne. Jetzt sei es wichtig eine Bestandsermittlung der baulichen Anlage durchzuführen, sagte Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (CDU), aber ohne konkrete Zielstellung sei das nicht möglich. Deshalb habe man auch als Arbeitstitel Gästehaus gewählt, da hätte man den meisten Spielraum für eine künftige Nutzung, so Klaan.
Die im Jahr 1880 erbaute repräsentative Villa am Geiersberg 10 diente im Laufe der Geschichte unter anderem als städtisches Museum, als Heeresbauamt und als Domizil der Pädagogischen Fachschule. Der weitläufige Park war unter anderem auch Platz für eine Freilichtbühne und Veranstaltungsort für Freiluft-Sommerkinos. Bis 1991 wurde das Gebäude vom Institut für Lehrerbildung genutzt.
Bedingt durch den Leerstand haben äußere Einflüsse, wie Vandalismus und das Eindringen von Feuchtigkeit, dem Gebäude große Schäden zugefügt. Bereits seit 1998 bestehen Bestrebungen, dieses denkmalgeschützte Gebäude zu sanieren.Die damalige Eigentümerin, die Südharz-Krankenhaus Nordhausen GmbH, beauftragte das Büro arko bauplanungs GmbH mit der Erarbeitung von Sanierungskonzepten und Nutzungsvorschlägen. Diese planerischen Unterlagen sollen als weitere Bearbeitungsgrundlage für den Umbau zum Gästehaus unter dem Aspekt der denkmalpflegerischen Umsetzung verwendet werden. Die Gesamtkosten für Sanierung und Planungsleistungen betragen insgesamt 2,4 Millionen Euro.
Millionen für die Flohburg
Das Altstadt-Museum Flohburg soll saniert werden und als stadthistorisches Museum umgebaut werden. Den Planungsauftrag vergab gestern der Stadtrat , zunächst für die Leistungsphasen 1 bis 4 für Planung Gebäude 78.000 Euro und für raumbildende Ausbauten 29.000 Euro an das Architekturbüro Hans-Jürgen Gerboth in Hamma. Die Flohburg sei eines der ältesten Fachwerkhäuser der Stadt und beherberge gegenwärtig stadthistorische Sonderausstellungen, heißt es in der Begründung des Beschlusses.Bedingt durch die vielschichtige Nutzung und die zahlreichen Umbauten weise das 600 Jahre alte Gebäude ernsthafte Bauschäden, insbesondere aus statischer Sicht, auf. Durch den Anbau eines Stabilitätskerns, der mit dem Altbau verbunden ist, könne ein Fortschreiten der Schiefstellung des Gebäudes unterbunden werden. Dieser Anbau soll zukünftig der Eingang zum Museum sein. Ein Erweiterungsbau soll die Ausstellungsfläche des Museums wesentlich erweitern.
Seit mehr als 5 Jahren entwickelt der Architekt Hans-Jürgen Gerboth Konzepte zur Sanierung der Flohburg und erarbeitete Varianten für die Gestaltung des Altbaus und den Erweiterungsbau als zukünftiges stadthistorisches Museum. Die Beauftragung dieser Planungsleistungen an den Architekten Hans-Jürgen Gerboth sei erforderlich, um weitere Fördermittel beim Thüringer Landesverwaltungsamt beantragen zu können, so die Begründung. Die Gesamtkosten für Sanierung, Neubau und Planung betragen insgesamt 2,26 Millionen Euro. Davon beträgt der maximale Anteil der Stadt Nordhausen 452.360 Euro.
