Gegen Sorge und Hilflosigkeit
Mittwoch, 17. September 2008, 09:04 Uhr
Seit mehr als vier Jahren bemühen sich die Ärzte und Schwestern der Palliativstation des Südharz-rankenhauses Nordhausen gemeinsam mit einem starken interdisziplinären Team um schwerstkranke Menschen und deren Angehörige mit dem Ziel, ihnen in der noch verbleibenden Zeit die bestmögliche Lebensqualität zu geben. Am Samstag sollen deren Arbeit und die Angebote vorgestellt werden.
Das Foto zeit ein Palliativ-Zimmer auf der Station im Südharz-Krankenhaus
Über 1.100 Patientinnen und Patienten sowie deren Familien und Freunde konnten bisher diese ganzheitliche Betreuung, die auch alle psychologischen und seelsorgerischen Aspekte beinhaltet für sich in Anspruch nehmen und zum großen Teil sogar wieder in ihre häusliche Umgebung zurückkehren.
Aber die Angst vor der Ungewissheit, vor dem Verlust der Autonomie, vor unerträglichen Schmerzen und dem Tod ist bei sehr vielen Menschen – Betroffenen und Familien-angehörigen – nach wie vor ein schwer belastendes Thema. Da immer mehr Menschen aufgrund der steigenden Lebenserwartung schwere chronische Erkrankungen erleben und die Zahl der Patienten mit Krebserkrankungen deutlich zunimmt, werden die Ängste vor unerträglichen Leiden, vor Schmerz und vor sozialer Isolierung immer größer und damit gewinnt auch die Bedeutung der Palliativmedizin. Die Nachfrage nach palliativ-medizinischer Betreuung ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.
Die Probleme bei der Bewältigung der letzten Lebensmonate wird für immer mehr Angehörige und Freunde ein Thema, mit dem sie sich intensiv beschäftigen müssen. Auch hier gilt es, der Hilflosigkeit und der Sorge entgegen zu wirken.
Der Förderverein der Palliativstation sowie die Ärzte und Schwestern der Station möchten Sie deshalb herzlich zum 2. Palliativtag am Samstag, den 20.09.2008, ab 09.30 Uhr in den Seminarraum des Südharz – Krankenhauses Nordhausen einladen.
Wir wollen Ihnen in Vorträgen und Gesprächen die Gelegenheit geben, all Ihre Fragen und Probleme anzusprechen und Kontakte zu finden. Viele Mitarbeiter des interdisziplinären Teams stehen an diesem Tag für Sie mit ihrem Rat und ihrer Erfahrung bereit. In kleinen Arbeitskreisen und Workshops widmen wir uns speziellen Themen wie Ernährung, Aromatherapie und dem künstlerischen Arbeiten. Wir möchten Ihnen auch die in den letzten Jahren gewachsene enge Zusammenarbeit mit weiteren Partnern in der Region Südharz vorstellen. Nutzen Sie diesen Tag, um Ihre Fragen, Sorgen und Unklarheiten über die Ziele und die Möglichkeiten palliativmedizinischer Betreuung zu klären, wirbt Ditmar Schnohr vom Förderverein der Palliativstation in der nnz.
Autor: nnzDas Foto zeit ein Palliativ-Zimmer auf der Station im Südharz-Krankenhaus
Über 1.100 Patientinnen und Patienten sowie deren Familien und Freunde konnten bisher diese ganzheitliche Betreuung, die auch alle psychologischen und seelsorgerischen Aspekte beinhaltet für sich in Anspruch nehmen und zum großen Teil sogar wieder in ihre häusliche Umgebung zurückkehren.
Aber die Angst vor der Ungewissheit, vor dem Verlust der Autonomie, vor unerträglichen Schmerzen und dem Tod ist bei sehr vielen Menschen – Betroffenen und Familien-angehörigen – nach wie vor ein schwer belastendes Thema. Da immer mehr Menschen aufgrund der steigenden Lebenserwartung schwere chronische Erkrankungen erleben und die Zahl der Patienten mit Krebserkrankungen deutlich zunimmt, werden die Ängste vor unerträglichen Leiden, vor Schmerz und vor sozialer Isolierung immer größer und damit gewinnt auch die Bedeutung der Palliativmedizin. Die Nachfrage nach palliativ-medizinischer Betreuung ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.
Die Probleme bei der Bewältigung der letzten Lebensmonate wird für immer mehr Angehörige und Freunde ein Thema, mit dem sie sich intensiv beschäftigen müssen. Auch hier gilt es, der Hilflosigkeit und der Sorge entgegen zu wirken.
Der Förderverein der Palliativstation sowie die Ärzte und Schwestern der Station möchten Sie deshalb herzlich zum 2. Palliativtag am Samstag, den 20.09.2008, ab 09.30 Uhr in den Seminarraum des Südharz – Krankenhauses Nordhausen einladen.
Wir wollen Ihnen in Vorträgen und Gesprächen die Gelegenheit geben, all Ihre Fragen und Probleme anzusprechen und Kontakte zu finden. Viele Mitarbeiter des interdisziplinären Teams stehen an diesem Tag für Sie mit ihrem Rat und ihrer Erfahrung bereit. In kleinen Arbeitskreisen und Workshops widmen wir uns speziellen Themen wie Ernährung, Aromatherapie und dem künstlerischen Arbeiten. Wir möchten Ihnen auch die in den letzten Jahren gewachsene enge Zusammenarbeit mit weiteren Partnern in der Region Südharz vorstellen. Nutzen Sie diesen Tag, um Ihre Fragen, Sorgen und Unklarheiten über die Ziele und die Möglichkeiten palliativmedizinischer Betreuung zu klären, wirbt Ditmar Schnohr vom Förderverein der Palliativstation in der nnz.

