Abwehrreihen dominierten
Mittwoch, 17. September 2008, 07:52 Uhr
Mir einer knappen Niederlage endete das Derby zwischen dem Vfb Mühlhausen und dem Nordhäuser SV in der Handball Landesliga. Nachdem die Südharzer im letzten Jahr die Punkte entführten, wollte der Vfb den Sieg um jeden Preis. Ein Bericht von Frank Ollech.
Es war ein Spiel so richtig nach dem Geschmack der Zuschauer, kämpferisch und knapp. Es trafen immerhin der letztjährige Zweite und Dritte aufeinander. Das jedoch schien den Schiedsrichteransetzern entgangen zu sein. So leiteten B-Kader Schiedsrichter die Begegnung. Leider waren diese nicht immer auf der Höhe des Geschehens und mit dem Spiel überfordert. Die Teams machten es ihnen natürlich auch nicht leicht, ein Derby halt.
Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr. Unter Führung ihres Trainers Rainer Osmann, Ex Nationaltrainer Österreichs, wollte der selbsternannte Aufstiegskandidat gegen ihren Dauerrivalen aus Nordhausen schon früh die Siegerstrasse beschreiten. Wenngleich sie mit 3:1 in Führung gingen taten sie sich vor dem NSV Tor schwer. Dies nutzten die Gäste vom Südharz und glichen durch Sebastian Kreutz beim 4:4 erstmals aus. Bis zur Halbzeit folgte ein versuchter Schlagabtausch. Das es beim Versuch blieb haben die Nordhäuser ihrer konsequenten Deckungsarbeit um Michael Spieß und einem an diesem Tag stark spielenden Torhüter Sören Ahlert zu verdanken. Im Angriff hingegen lief es nicht so rund. Auch der Vfb wusste durch eine gut organisierte Abwehr zu gefallen. Im Angriff waren die Würfe auf beiden Seiten zu unpräzise und so kam es, das sich die offensiven Deckungsreihen bis zum Spielende durchsetzten konnten. Indiz dafür ein 11:10 Halbzeitführung der Gastgeber.
In Halbzeit Zwei war bis zum 16:16 alles beim alten. Es gelang keiner Mannschaft deutliche Akzente zu setzen. Erst danach vermochte sich der Gastgeber durch Vier Treffer in Folge abzusetzen. Die Phase der Begegnung war am Ende spielentscheidend. Da nur noch wenige Minuten zu spielen waren warf der NSV noch einmal alles nach vorn. Mehr als eine Resultatsverbesserung gelang ihnen aber nicht. Am Ende siegte der Vfb nicht unverdient mit 21:19. Mühlhausen hatte einfach die größeren Kraftreserven aufbieten können. In der entscheidenden Phase waren die Nordhäuser darüber hinaus nicht vom Glück verfolgt.
Eine Niederlage die man beim NSV gut wegstecken kann. Sie haben gut gespielt und der Schwung, mit einwenig mehr Treffsicherheit, sollte mit ins erste Heimspiel am Samstag ab 18:00 Uhr gegen SVW Eisenach genommen werden.
Für Nordhausen spielten: Karsten Scholz/ Sören Ahlert/ Steffan Fuhrmann 7/ Thomas Riemekasten 5/ Michael Spiel/ Sebastian Kreutz 3/ Christian Flötling 3/ Holger Kühne/ Marco Holznagel1/ Marcel Effenberger/ David Meitzner
Autor: psgEs war ein Spiel so richtig nach dem Geschmack der Zuschauer, kämpferisch und knapp. Es trafen immerhin der letztjährige Zweite und Dritte aufeinander. Das jedoch schien den Schiedsrichteransetzern entgangen zu sein. So leiteten B-Kader Schiedsrichter die Begegnung. Leider waren diese nicht immer auf der Höhe des Geschehens und mit dem Spiel überfordert. Die Teams machten es ihnen natürlich auch nicht leicht, ein Derby halt.
Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr. Unter Führung ihres Trainers Rainer Osmann, Ex Nationaltrainer Österreichs, wollte der selbsternannte Aufstiegskandidat gegen ihren Dauerrivalen aus Nordhausen schon früh die Siegerstrasse beschreiten. Wenngleich sie mit 3:1 in Führung gingen taten sie sich vor dem NSV Tor schwer. Dies nutzten die Gäste vom Südharz und glichen durch Sebastian Kreutz beim 4:4 erstmals aus. Bis zur Halbzeit folgte ein versuchter Schlagabtausch. Das es beim Versuch blieb haben die Nordhäuser ihrer konsequenten Deckungsarbeit um Michael Spieß und einem an diesem Tag stark spielenden Torhüter Sören Ahlert zu verdanken. Im Angriff hingegen lief es nicht so rund. Auch der Vfb wusste durch eine gut organisierte Abwehr zu gefallen. Im Angriff waren die Würfe auf beiden Seiten zu unpräzise und so kam es, das sich die offensiven Deckungsreihen bis zum Spielende durchsetzten konnten. Indiz dafür ein 11:10 Halbzeitführung der Gastgeber.
In Halbzeit Zwei war bis zum 16:16 alles beim alten. Es gelang keiner Mannschaft deutliche Akzente zu setzen. Erst danach vermochte sich der Gastgeber durch Vier Treffer in Folge abzusetzen. Die Phase der Begegnung war am Ende spielentscheidend. Da nur noch wenige Minuten zu spielen waren warf der NSV noch einmal alles nach vorn. Mehr als eine Resultatsverbesserung gelang ihnen aber nicht. Am Ende siegte der Vfb nicht unverdient mit 21:19. Mühlhausen hatte einfach die größeren Kraftreserven aufbieten können. In der entscheidenden Phase waren die Nordhäuser darüber hinaus nicht vom Glück verfolgt.
Eine Niederlage die man beim NSV gut wegstecken kann. Sie haben gut gespielt und der Schwung, mit einwenig mehr Treffsicherheit, sollte mit ins erste Heimspiel am Samstag ab 18:00 Uhr gegen SVW Eisenach genommen werden.
Für Nordhausen spielten: Karsten Scholz/ Sören Ahlert/ Steffan Fuhrmann 7/ Thomas Riemekasten 5/ Michael Spiel/ Sebastian Kreutz 3/ Christian Flötling 3/ Holger Kühne/ Marco Holznagel1/ Marcel Effenberger/ David Meitzner
