Polizei: Ja zu Demonstrationsrecht - Nein zu Gewalt und Krawallen
Freitag, 01. Dezember 2000, 14:33 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Nordhäuser Polizei rechnet für die morgige Demonstration in der Rolandstadt mit rund 1.000 Demonstranten. In der linke Szene hätte es in den zurückliegenden Tagen verstärkte Aufrufe zur Teilnahme in Nordhausen gegeben. Möglich wäre auch, daß sich bis zu 500 Autonome beteiligen, so Polizeioberrat Günther Lierhammer.
Das Ziel der Polizei steht fest: "Die Beamten wollen eine friedliche Demonstration friedlich begleiten, wir werden aber auch konsequent gegen eventuelle Straftäter vorgehen." Die Thüringer Polizei wird mit einem entsprechenden Aufgebot auf alle Situationen eingestellt sein. Dazu gehören auch speziell ausgebildete Deeskalationsbeamte. Sie sollen Konfliktpotentiale bereits im Vorfeld erkennen und eine Verschärfung der Situation vermeiden helfen. Diese Beamten stehen erstmalig unter der direkten Anleitung des Thüringer Polizeipsychologen Jürgen Marx. "Wir wollen mit den Teilnehmern der Veranstaltung ins Gespräch kommen. Gleichzeitig soll in diesen Gesprächen auf Konsequenzen bei der Verletzung von Recht und Gesetz hingewiesen werden", betonte Marx.
Autor: nnzDas Ziel der Polizei steht fest: "Die Beamten wollen eine friedliche Demonstration friedlich begleiten, wir werden aber auch konsequent gegen eventuelle Straftäter vorgehen." Die Thüringer Polizei wird mit einem entsprechenden Aufgebot auf alle Situationen eingestellt sein. Dazu gehören auch speziell ausgebildete Deeskalationsbeamte. Sie sollen Konfliktpotentiale bereits im Vorfeld erkennen und eine Verschärfung der Situation vermeiden helfen. Diese Beamten stehen erstmalig unter der direkten Anleitung des Thüringer Polizeipsychologen Jürgen Marx. "Wir wollen mit den Teilnehmern der Veranstaltung ins Gespräch kommen. Gleichzeitig soll in diesen Gesprächen auf Konsequenzen bei der Verletzung von Recht und Gesetz hingewiesen werden", betonte Marx.
