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Klares Ding

Samstag, 13. September 2008, 17:36 Uhr
Die Elf von Burkhard Venth machte sich heute auf den Weg nach Ostthüringen. In Weida – das weiß man jetzt – wartete ein dankbarer Gegner. Es war letztlich eine klare Angelegenheit mit einem gelungenen Comeback.


75 Minuten musste Jacek Ciesla in Weida warten, dann wurde er für Thomas Hurt eingewechselt. Der langzeitverletzte Pole bedankte sich zehn Minuten später und setzte mit seinem Tor, dem fünften für Wacker in diesem Spiel, einen glanzvollen Schlusspunkt.

Die Tore für Nordhausen schossen Torsten Klaus (14.), Sven Pistorius (29.), Alexander Töpfer (63.), Stephan Hoffmann (73.) und Ciesla in der 85. Minute.

Trainer Venth ist nicht nur ob des Resultates voller Lob für seine Jungs. Der nnz sagte er, dass sie 70 Minuten lang „systemtreu“ gespielt haben. Nur die 20 Minuten nach der Halbzeitpause, mit dem starken Wind im Rücken, sei die Elf etwas halbherzig zu Werke gegangen, die Zweikämpfe wurden nicht mehr engagiert genug geführt.

„Ich will das Spiel jedoch auch nicht überbewerten, die Weidaer haben uns das Herausarbeiten der Chancen leicht gemacht. Dennoch ist die Stimmung nach diesem Spiel in der Mannschaft sehr gut. Mich freut vor allem die Tatsache, dass wir nach dem vierten Spieltag bislang nur ein Gegentor kassiert haben“, so Burkhard Venth im Gespräch mit der nnz.

Der Trainer geht sogar noch weiter. Bei den nächsten beiden Heimspielen gegen Ilmenau und Heiligenstadt könne sich die Mannschaft in ihrer jetzigen Verfassung nur selber schlagen. Und: „Ich hoffe, dass wir morgen einen attraktiven Gegner im Pokal zugelost bekommen“. Mit dem Kantersieg über Thüringen Weida machte Wacker Nordhausen einen gewaltigen Sprung auf den derzeit dritten Tabellenplatz.

Wacker mit: Greschke, Elle, Taute, Wiegleb, Töpfer, Ebert (46. Hoffmann), Pistorius, Hurt, (75. Ciesla), Lattmann, Klaus, Pohl.
Autor: nnz

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