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Von Salzburg nach Nordhausen

Freitag, 12. September 2008, 15:41 Uhr
Zum ersten Mal wird Christóf Cosz in ein paar Tagen seinen Geburtstag in Nordhausen feiern. Der (noch) 22jährige ist einer der Neuen in der Ballettkompanie und wird zur Ballettgala am Samstagabend erstmals auch auf Nordhäuser Theaterboden tanzen. Wir stellen ihn vor...


Christóf Csosz ist gebürtiger Ungar, war zwei Jahre an der Oper in Budapest engagiert und tanzte dann ein Jahr lang an der Oper Salzburg. Im Februar dieses Jahres führte ihn dann der Weg nach Nordhausen zum Vortanzen. Den Tipp hatte er von András Virág erhalten, der ebenfalls aus Ungarn kommt und bereits seit zwei Jahren zur Ballettkompanie der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH gehört.

Dass der Ungar überhaupt zum Tanzen gekommen ist, hat er seiner Mutter zu verdanken. Sie hatte ihn sehr früh zur Ballettschule geschickt, damit er nicht wie andere vielleicht später nur zu Hause sitzt. So begann er als 8jähriger mit der Ballettschule und blieb dort zehn Jahre. Schon auf der Schule galt er als sehr begabt. Das Tanzen hat Christóf Csosz auch von Anfang an fasziniert. Er kann sich nichts Besseres für sich vorstellen.

In den vergangenen Wochen hat er auch schon ein bisschen die Stadt Nordhausen kennen gelernt. Ihm gefällt hier besonders die ruhige Atmosphäre der Stadt und die konzentrierte Arbeit in der Ballettkompanie.

Tanzen ist für den 22jährigen Beruf und Hobby zugleich. Wenn ihm noch Freizeit bleibt, dann verbringt er sie mit Fußball oder anderen Sportarten. Außerdem hat er bereits jetzt unter seinen Kollegen den Ruf, ein guter Billardspieler zu sein.

Und wer den neuen Tänzer kennen lernen möchte, kann das am Samstagabend in der Ballettgala, die um 19.30 Uhr beginnt. Die Eintrittskarten kosten einheitlich auf allen Plätzen dieses Mal zehn Euro, da Theatertag ist.
Autor: nnz

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