Klarheit über Klärung
Freitag, 12. September 2008, 07:29 Uhr
Seit nunmehr bereits 15 Jahren ist der Stadtentwässerungsbetrieb, ein Eigenbetrieb der Stadt Nordhausen, für die Abwasserbeseitigung in Nordhausen zuständig. Wie das alles funktioniert, darüber können sich Neugierige in der kommenden Woche vor Ort informieren und die Details erklären lassen...
Viel Wissenswertes über den Stadtentwässerungsbetrieb allgemeinen und die Abwasserbeseitigung im Besonderen kann man bei einer Führung über die Kläranlage am kommenden Mittwoch (17.09.), um 15.00 Uhr in der Halleschen Straße 132 erfahren. Ab 16:00 Uhr ist der Stadtentwässerungsbetrieb dann Gastgeber der Stadtratssitzung. Der Stadtentwässerungsbetrieb betreibt rund 283 km öffentliche Kanalisation (ohne Grundstücksanschlussleitungen). Dabei werden Schmutzwasser und Niederschlagswasser getrennt voneinander entsorgt. Aufgrund der seit Gründung des Stadtentwässerungsbetriebes durchgeführten zahlreichen Investitionsmaßnahmen konnten viele Neuerschließungs- und Sanierungsmaßnahmen in Nordhausen durchgeführt werden. Zudem wurden die Ortsteile Bielen, Sundhausen, Hesserode und Leimbach an die Kläranlage Nordhausen angebunden. Für den Ortsteil Steinbrücken wurde im Jahr 2007 eine dezentrale Kläranlage errichtet.
Das Herzstück des Stadtentwässerungsbetriebes ist die im Jahr 2000 fertig gestellte Kläranlage Nordhausen. Die Kläranlage Nordhausen ist für 100.000 Einwohnergleichwerte errichtet. Dieser Wert ist jedoch nicht mit der Anzahl der Bewohner der Stadt Nordhausen gleichzusetzen. Neben den häuslichen Abwässern werden auch die Abwässer zahlreicher gewerblich genutzter Grundstücke der Anlage zugeführt. Zudem werden die Schmutzwässer aus dem Verbandsgebiet des Abwasserzweckverbandes Südharz in die Nordhäuser Kläranlage eingeleitet. Allein im vergangenen Jahr wurden auf der Kläranlage Nordhausen über 3 Millionen Kubikmeter Abwasser gereinigt. Damit ist die Kläranlage gut ausgelastet.
Außerdem ist der Stadtentwässerungsbetrieb seit 2002 entsorgungstechnisch für die Abwasserbeseitigung in der Gemeinde Hohenstein zuständig. Nach dem Abschluss einer Zweckvereinbarung zwischen der Stadt Nordhausen und der Gemeinde Hohenstein hat der Stadtentwässerungsbetrieb seit diesem Jahr auch die Verwaltungshoheit übernommen. Neben der bereits im letzten Jahr in Betrieb genommenen Kläranlage in Mackenrode erhält derzeit auch der Ortsteil Branderode eine Kläranlage zur Behandlung der örtlichen Abwässer. Auch für die nächsten Jahren sind große Investitionen zum Ausbau des Kanalnetzes im Stadtgebiet und in den Ortsteilen geplant.
Autor: nnzViel Wissenswertes über den Stadtentwässerungsbetrieb allgemeinen und die Abwasserbeseitigung im Besonderen kann man bei einer Führung über die Kläranlage am kommenden Mittwoch (17.09.), um 15.00 Uhr in der Halleschen Straße 132 erfahren. Ab 16:00 Uhr ist der Stadtentwässerungsbetrieb dann Gastgeber der Stadtratssitzung. Der Stadtentwässerungsbetrieb betreibt rund 283 km öffentliche Kanalisation (ohne Grundstücksanschlussleitungen). Dabei werden Schmutzwasser und Niederschlagswasser getrennt voneinander entsorgt. Aufgrund der seit Gründung des Stadtentwässerungsbetriebes durchgeführten zahlreichen Investitionsmaßnahmen konnten viele Neuerschließungs- und Sanierungsmaßnahmen in Nordhausen durchgeführt werden. Zudem wurden die Ortsteile Bielen, Sundhausen, Hesserode und Leimbach an die Kläranlage Nordhausen angebunden. Für den Ortsteil Steinbrücken wurde im Jahr 2007 eine dezentrale Kläranlage errichtet.
Das Herzstück des Stadtentwässerungsbetriebes ist die im Jahr 2000 fertig gestellte Kläranlage Nordhausen. Die Kläranlage Nordhausen ist für 100.000 Einwohnergleichwerte errichtet. Dieser Wert ist jedoch nicht mit der Anzahl der Bewohner der Stadt Nordhausen gleichzusetzen. Neben den häuslichen Abwässern werden auch die Abwässer zahlreicher gewerblich genutzter Grundstücke der Anlage zugeführt. Zudem werden die Schmutzwässer aus dem Verbandsgebiet des Abwasserzweckverbandes Südharz in die Nordhäuser Kläranlage eingeleitet. Allein im vergangenen Jahr wurden auf der Kläranlage Nordhausen über 3 Millionen Kubikmeter Abwasser gereinigt. Damit ist die Kläranlage gut ausgelastet.
Außerdem ist der Stadtentwässerungsbetrieb seit 2002 entsorgungstechnisch für die Abwasserbeseitigung in der Gemeinde Hohenstein zuständig. Nach dem Abschluss einer Zweckvereinbarung zwischen der Stadt Nordhausen und der Gemeinde Hohenstein hat der Stadtentwässerungsbetrieb seit diesem Jahr auch die Verwaltungshoheit übernommen. Neben der bereits im letzten Jahr in Betrieb genommenen Kläranlage in Mackenrode erhält derzeit auch der Ortsteil Branderode eine Kläranlage zur Behandlung der örtlichen Abwässer. Auch für die nächsten Jahren sind große Investitionen zum Ausbau des Kanalnetzes im Stadtgebiet und in den Ortsteilen geplant.
