Und was haben Sie bezahlt?
Donnerstag, 27. Juni 2002, 12:09 Uhr
Nordhausen (nnz). Die gute Nachricht kommt von den Statistikern. Die Preise purzeln. Tomaten und Kopfsalat sind billiger geworden...
Eine wesentliche Ursache dafür ist der drastische Preisanstieg im Vorjahr, der jetzt im Bereich Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke mit - 1,9 Prozent rückläufig ist. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik sank der Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte in Thüringen von Mitte Mai bis Mitte Juni 2002 um 0,2 Prozent auf einen Indexstand von 112,4 Prozent (Basis 1995 = 100).
Der Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte in Deutschland wird sich im Juni 2002 nach vorläufigen Ergebnissen aus sechs Bundesländern gegenüber dem Juni 2001 um 0,9 Prozent erhöhen. Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich voraussichtlich keine Veränderung.
Im Vergleich zum Vormonat entwickelten sich die Preise in Thüringen in den einzelnen Hauptgruppen sehr unterschiedlich. Während die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (- 1,1 Prozent) weiter sanken, verteuerten sich saisonbedingt die Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen um 1,6 Prozent. Besonders nennenswert sind die Preisrückgänge bei Tomaten (-43,3 Prozent), Kopfsalat (- 36,3 Prozent), Paprika (- 17,4 Prozent) und Salatgurken (- 11,9 Prozent). Die Fleischpreise (- 0,3 Prozent) sind weiter rückläufig. Für Bekleidung wurde weniger (- 0,3 Prozent) ausgegeben als im Mai 2002. Das betraf hauptsächlich Damenbekleidung (- 0,6 Prozent), darunter Kostüme und Kleider (- 2,1 Prozent), Blusen (- 1,1 Prozent) und Mäntel (- 1,8 Prozent). Weitere Preissenkungen wurden für Heizöl (- 4,0 Prozent) sowie Schnittblumen und Topfpflanzen (- 3,2 Prozent) ermittelt.
Mit Beginn der Sommerferien verteuerten sich die Pauschalreisen um 2,1 Prozent, die Beherbergungsdienstleistungen um 4,7 Prozent und die Personenbeförderung mit Luftfahrzeugen um 11,3 Prozent. Der Verbraucher musste im Juni für Kantinenessen tiefer in die Tasche greifen als im Vormonat (3,4 Prozent).
Die Jahresteuerungsrate betrug im Juni 0,7 Prozent und ist bedingt durch die extremen Preissteigerungen im Vorjahr weiter rückläufig. Einen entscheidenden Anteil an dieser Entwicklung hatten die Nahrungsmittelpreise, die mit 2,0 Prozent unter dem Vorjahresniveau lagen. Im einzelnen betrifft dies Schweinefleisch (- 13,6 Prozent), Kopfsalat (- 56,8 Prozent), Tomaten (- 22,1 Prozent), Gurken (- 32,5 Prozent) und Paprika (- 12,0 Prozent). Kraftstoffe (- 4,6) und Heizöl (- 15,9 Prozent) wurden auch im Juni, wie in den Monaten zuvor, günstiger angeboten. Während die Preise für Schnittblumen im Vergleich zum Vormonat sanken, lagen sie mit 4,6 Prozent über dem Vorjahresniveau.
Merklich teuerer als im Juni 2001 wurde die Personenbeförderung mit Luftfahrzeugen (15,3 Prozent), Pauschalreisen (1,9 Prozent) und die Beherbergungsdienstleistungen (4,6 Prozent).
Autor: nnzEine wesentliche Ursache dafür ist der drastische Preisanstieg im Vorjahr, der jetzt im Bereich Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke mit - 1,9 Prozent rückläufig ist. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik sank der Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte in Thüringen von Mitte Mai bis Mitte Juni 2002 um 0,2 Prozent auf einen Indexstand von 112,4 Prozent (Basis 1995 = 100).
Der Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte in Deutschland wird sich im Juni 2002 nach vorläufigen Ergebnissen aus sechs Bundesländern gegenüber dem Juni 2001 um 0,9 Prozent erhöhen. Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich voraussichtlich keine Veränderung.
Im Vergleich zum Vormonat entwickelten sich die Preise in Thüringen in den einzelnen Hauptgruppen sehr unterschiedlich. Während die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (- 1,1 Prozent) weiter sanken, verteuerten sich saisonbedingt die Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen um 1,6 Prozent. Besonders nennenswert sind die Preisrückgänge bei Tomaten (-43,3 Prozent), Kopfsalat (- 36,3 Prozent), Paprika (- 17,4 Prozent) und Salatgurken (- 11,9 Prozent). Die Fleischpreise (- 0,3 Prozent) sind weiter rückläufig. Für Bekleidung wurde weniger (- 0,3 Prozent) ausgegeben als im Mai 2002. Das betraf hauptsächlich Damenbekleidung (- 0,6 Prozent), darunter Kostüme und Kleider (- 2,1 Prozent), Blusen (- 1,1 Prozent) und Mäntel (- 1,8 Prozent). Weitere Preissenkungen wurden für Heizöl (- 4,0 Prozent) sowie Schnittblumen und Topfpflanzen (- 3,2 Prozent) ermittelt.
Mit Beginn der Sommerferien verteuerten sich die Pauschalreisen um 2,1 Prozent, die Beherbergungsdienstleistungen um 4,7 Prozent und die Personenbeförderung mit Luftfahrzeugen um 11,3 Prozent. Der Verbraucher musste im Juni für Kantinenessen tiefer in die Tasche greifen als im Vormonat (3,4 Prozent).
Die Jahresteuerungsrate betrug im Juni 0,7 Prozent und ist bedingt durch die extremen Preissteigerungen im Vorjahr weiter rückläufig. Einen entscheidenden Anteil an dieser Entwicklung hatten die Nahrungsmittelpreise, die mit 2,0 Prozent unter dem Vorjahresniveau lagen. Im einzelnen betrifft dies Schweinefleisch (- 13,6 Prozent), Kopfsalat (- 56,8 Prozent), Tomaten (- 22,1 Prozent), Gurken (- 32,5 Prozent) und Paprika (- 12,0 Prozent). Kraftstoffe (- 4,6) und Heizöl (- 15,9 Prozent) wurden auch im Juni, wie in den Monaten zuvor, günstiger angeboten. Während die Preise für Schnittblumen im Vergleich zum Vormonat sanken, lagen sie mit 4,6 Prozent über dem Vorjahresniveau.
Merklich teuerer als im Juni 2001 wurde die Personenbeförderung mit Luftfahrzeugen (15,3 Prozent), Pauschalreisen (1,9 Prozent) und die Beherbergungsdienstleistungen (4,6 Prozent).
